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Suchtberater Fernkurs bei Laudius: Kosten, Inhalte, Ablauf und Perspektiven

Du möchtest Menschen dabei unterstützen, aus einer Abhängigkeit herauszufinden – oder du willst dich beruflich im psychosozialen Umfeld spezialisieren? Dann ist der Fernlehrgang „Suchtberater*in“ von Laudius eine kompakte, praxisorientierte Weiterbildung, die du flexibel neben Job und Alltag absolvieren kannst. Im Folgenden bekommst du exakte Kosten, einen klaren Überblick über Inhalte, Lernform, Abschluss, sowie realistische Antworten auf die Fragen: Für wen lohnt sich der Kurs, wo kannst du später arbeiten, und ist Selbstständigkeit möglich?

Kosten: exakte Preise des Fernkurses Suchtberater (Laudius)

Laudius bietet zwei Kursvarianten mit monatlicher Zahlung über 12 Monate an. Ohne Rabatt gelten folgende Kursgebühren:

  • Digitale Kursunterlagen: 12 × 228,00 € (= 2.736,00 € Gesamtkosten)
  • Gedruckte + digitale Kursunterlagen: 12 × 242,00 € (= 2.904,00 € Gesamtkosten)

Was bietet der Kurs konkret?

Der Fernlehrgang ist inhaltlich auf die professionelle Unterstützung von Menschen mit stoffgebundenen und nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten ausgerichtet. Du bekommst laut Kursübersicht 11 Lehrgangs-Module, die aus 41 Lernheften bestehen, plus 4 Online-Seminare.

In der Kursbeschreibung steht dabei klar der Fokus: Du sollst Suchterkrankungen verstehen, Beratungsansätze kennenlernen und dein Wissen über Fallbeispiele in Beratungssituationen anwenden.

Inhalte: Welche Themen deckt die Weiterbildung „Suchtberatung“ ab?

Laudius gliedert die Inhalte in zwei große Stränge: Suchtberatung (fachlich/kontextuell) und Beratungskompetenzen (Haltung, Kommunikation, Methoden). Dazu kommen Seminare und eine Hospitation als Praxisbezug.

  • Grundlagen der Suchtberatung (Einstieg, Psychologie der Sucht)
  • Suchtformen: stoffgebunden & ungebunden (z. B. Alkohol/Drogen sowie Medien-, Kauf- oder Arbeitssucht)
  • Medizinischer, sozialer und gesellschaftlicher Kontext + Helfersysteme
  • Beratung & Beratungstheorie + praktischer Kontext der Suchtberatung
  • Online-Seminare (u. a. Beratungs-Settings, motivierende Gesprächsführung; Exkurs Umgang mit suizidalen Krisen)
  • Hospitation in einer Institution der Suchtberatung/-prävention/-behandlung (Nachweis)

Im Kompetenzteil geht es zusätzlich um persönliche Stabilität und professionelles Handeln: Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Selbstmanagement, Krisenkompetenz, ressourcenorientiertes Arbeiten, rechtssicheres und qualitätsorientiertes Vorgehen sowie Ethik.

Wie lernt man im Laudius-Fernkurs?

Der Kurs ist auf flexibles Selbststudium ausgelegt. Nach der Anmeldung bekommst du Zugang zum Online-Campus, kannst Lektionen herunterladen (PC, Smartphone, Tablet, E-Reader) oder direkt online lernen – und bei Bedarf selbst ausdrucken. Einsendeaufgaben reichst du digital ein und bekommst Feedback sowie Benotung durch die Dozentin.

Zusätzlich bietet Laudius optional gedruckte Kursunterlagen gegen Aufpreis an (vollfarbig, im Ordner, ungebunden – praktisch zum Herausnehmen einzelner Seiten).

Dauer, Zeitaufwand und Start: Wie planbar ist das?

Die Regelstudiendauer liegt bei 12 Monaten bei ca. 8 Stunden pro Woche. Du kannst schneller oder langsamer lernen; bei langsamem Vorgehen darfst du die Regelstudienzeit um bis zu 36 Monate kostenlos überschreiten. Start ist jederzeit möglich, außerdem wird ein kostenloser 4-Wochen-Test genannt.

Das ist besonders relevant, wenn du im Schichtdienst arbeitest, familiäre Verpflichtungen hast oder den Kurs als berufliche Zusatzqualifikation „nebenbei“ planst.

Abschluss: Zeugnis vs. Zertifikat – was ist der Unterschied?

Laudius nennt zwei Abschlussstufen:

  • Laudius-Zeugnis (Suchtberatung): erfolgreiche Einsendeaufgaben & Modulabschlussprüfungen + Teilnahme an 2 Online-Seminaren
  • Laudius-Zertifikat (Suchtberater*in): zusätzlich Hospitation, schriftliche & mündliche Abschlussprüfung sowie ebenfalls 2 Online-Seminare

Wenn dein Ziel ist, dich fachlich sichtbar zu positionieren (z. B. bei Bewerbungen oder als Ergänzung zu einem sozialen Grundberuf), ist das Zertifikat in der Regel die stärkere Option – weil es mehr Praxisnähe und Prüfungsleistung dokumentiert.

Für wen ist der Suchtberater Fernkurs geeignet?

Laudius nennt als Teilnahmevoraussetzung eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium. Außerdem wird die Zielgruppe breit im sozialen, beratenden und gesundheitlichen Umfeld beschrieben – von sozialen Diensten über Kliniken bis Schule/Justiz.

Typische Profile, für die der Kurs besonders gut passt:

  • Fachkräfte aus Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Jugendhilfe, Wohlfahrtspflege
  • Mitarbeitende in Gesundheitsvorsorge, (Reha-)Kliniken, psychiatrischen Einrichtungen
  • Personen aus Beratungsstellen, Justizvollzug, Krankenkassen, Lehrberufen
  • Menschen, die sich privat verantwortungsvoll mit Sucht auseinandersetzen und Kompetenzen aufbauen möchten

Warum lohnt sich der Kurs?

Ob sich der Suchberater Fernkurs lohnt, hängt am Ende daran, ob du danach mehr Handlungssicherheit und mehr berufliche Optionen hast.

Bei diesem Fernkurs sind die wichtigsten Nutzenpunkte:

Erstens: Du baust fundiertes Störungsverständnis rund um Abhängigkeit auf – und zwar nicht nur für „klassische“ Substanzen, sondern auch für moderne Abhängigkeiten (Medien, Kaufen, Arbeit).


Zweitens: Du lernst Beratungsansätze und arbeitest mit Fallbeispielen, Hospitation und Online-Seminaren praxisnah.


Drittens: Das Lernformat ist extrem kompatibel mit dem Alltag: Online-Campus, Einsendeaufgaben digital, flexible Dauer, persönliche Betreuung durch eine Dozentin.

Und ganz pragmatisch: Der Bedarf an qualifizierter Beratung steigt, weil Abhängigkeiten in vielen Lebensbereichen zunehmen und immer früher sichtbar werden – im Betrieb, in Schulen, in Familien, in der Gesundheitsversorgung.

Wo kannst du später arbeiten?

Mit der Qualifikation kannst du – je nach Grundberuf und Trägeranforderungen – in Feldern arbeiten, in denen Suchtberatung, Prävention und psychosoziale Unterstützung gebraucht werden. Laudius nennt dafür u. a. Beratungsstellen, Gesundheitsvorsorge, Reha-Kliniken, Psychiatrien und Justizvollzug als Umfeld.

In der Praxis sind typische Einsatzorte:

  • Suchtberatungsstellen (ambulant) und Präventionsprojekte
  • Reha- und Fachkliniken, psychosomatische oder psychiatrische Einrichtungen
  • Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, Bildungs- und Coaching-Kontexte
  • Justizvollzug / Resozialisierungsangebote
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (z. B. Schulungen, Früherkennung, Lotsenfunktion)

Hinweis für realistische Erwartungen: Ob du eine Stelle „als Suchtberater*in“ bekommst, hängt häufig vom Grundberuf (z. B. Soziale Arbeit, Psychologie, Pädagogik, Pflege) und von den Anforderungen des Arbeitgebers/Trägers ab. Der Laudius-Abschluss ist ein Qualifikationsnachweis, ersetzt aber nicht automatisch formale Berufszulassungen, wo diese verlangt werden.

Kannst du dich mit dem Suchtberater Fernkurs selbständig machen?

Ja – Selbstständigkeit ist grundsätzlich möglich, aber sinnvoll vor allem dann, wenn du dich klar positionierst: als Präventionsberaterin, Coach mit Schwerpunkt Sucht/Abhängigkeit, Trainerin für Unternehmen oder als Anbieter*in von Workshops (z. B. Medienkompetenz, Angehörigenarbeit, Rückfallprävention als Kursformat). Der Suchtberater Fernkurs liefert dir dafür die fachliche Basis und Beratungswerkzeuge.

Wichtig ist die rechtliche und ethische Abgrenzung: Du solltest klar kommunizieren, was du anbietest (Beratung/Coaching/Prävention) und was du nicht ersetzt (z. B. Psychotherapie). In vielen Fällen ist ein Netzwerk mit Ärztinnen, Psychotherapeutinnen und Einrichtungen ein Erfolgsfaktor.

Erfolg: Woran merkst du, dass du „gut“ wirst?

Erfolg in der Suchtberatung ist selten ein „Schnell-Erfolg“. Er zeigt sich eher daran, dass du Prozesse stabil begleiten kannst: Motivation fördern, Rückfälle professionell einordnen, Ressourcen aktivieren, Angehörige einbeziehen und tragfähige nächste Schritte planen. Der Kurs adressiert genau diese Kompetenzfelder über Fachwissen, Beratungstheorie, kommunikative Fähigkeiten und Praxisanteile (Online-Seminare, Hospitation, Prüfungen).

Wenn du also Lernzeit einplanst, die Hospitation ernst nimmst und das Gelernte konsequent in Fälle/Alltag transferierst, steigen die Chancen deutlich, dass du nach dem Abschluss nicht nur „ein Zertifikat hast“, sondern echte Beratungssicherheit.

Für wen ist Laudius „Suchtberater*in“ die richtige Weiterbildung?

Wenn du bereits eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium mitbringst, dich flexibel weiterbilden willst und eine Qualifikation suchst, die Suchtverständnis + Beratungskompetenz + Praxisbezug kombiniert, ist der Laudius-Fernkurs eine sehr direkte Option. Du bekommst strukturierte Inhalte, Online-Seminare, Hospitation und einen klaren Abschlussweg – und du lernst so, dass es in deinen Alltag passt.

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