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Die Achtsamkeitstrainer Ausbildung wird bei folgenden Anbietern angeboten. Aktuell am günstigsten ist sie bei Laudius.

Laudius Achtsamkeitstrainer Ausbildung: Was du vor dem Start wissen solltest

Du interessierst Dich für eine Weiterbildung im Bereich Achtsamkeit und möchtest Menschen in ihrer Lebensqualität, Stressbewältigung und inneren Balance professionell begleiten? Der Fernkurs Achtsamkeitstrainerin* von Laudius, einer etablierten Fernschule in Deutschland, bietet Dir genau diese Möglichkeit. In diesem Text erfährst Du ausführlich, welche Inhalte und Vorteile der Kurs hat, wie Du lernst, wie viel der Kurs kostet, für wen er geeignet ist, welche Einsatzmöglichkeiten sich danach eröffnen und ob eine Selbständigkeit möglich ist.

Kosten des Fernkurses Achtsamkeitstrainer*in

Der Kurs wird bei Laudius zu folgendem Preis angeboten:

  • Studiengebühr gesamt: 15 Monate × 149 € = 2.235 € (MwSt-befreit)
  • Diese Zahl ergibt sich aus dem offiziellen Gebührensystem von Laudius (monatliche Zahlungen à 149 €).

Optionale gedruckte Kursunterlagen werden angeboten, sind aber zusätzlich kostenpflichtig und nicht Teil der Basisgebühr.

Was ist der Lehrgang – und wie ist er einzuordnen?

Der Kurs „Achtsamkeitstrainer*in“ bei Laudius ist ein Fernlehrgang. Das heißt: Du lernst überwiegend im Selbststudium mit strukturierten Unterlagen und wirst dabei von Tutorinnen und Tutoren begleitet.

Wichtig für deine Erwartungshaltung: Es handelt sich nicht um ein Hochschulstudium und in der Regel nicht um einen staatlich geregelten Berufsabschluss. Du erwirbst einen Weiterbildungsnachweis, der deine Kompetenzen im Achtsamkeitstraining dokumentiert – besonders relevant, wenn du Achtsamkeit in deinem beruflichen Kontext (z. B. Coaching, Training, HR, Bildung, Gesundheitsbereich) anwenden möchtest.

Ein großer Pluspunkt bei Fernlehrgängen in Deutschland ist die ZFU-Zulassung (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht). Wenn ein Kurs zugelassen ist, wurden u. a. Lehrgangskonzept, Lernunterlagen und Vertragsbedingungen geprüft.

Hinweis: Das ist kein „Qualitätssiegel“ im akademischen Sinne, aber ein seriöser Verbraucherschutz- und Strukturindikator.

Kursvarianten: Volllehrgang oder Aufbaukurs – was passt zu dir?

Bei Laudius findest du typischerweise zwei Wege:

  • Volllehrgang
  • Geeignet, wenn du ohne formale Vorqualifikation einsteigen willst oder deine Grundlagen systematisch aufbauen möchtest.
  • Größerer Umfang, mehr Module und meist mehr begleitende Online-Seminare.
  • Sinnvoll, wenn du Achtsamkeit nicht nur „privat“ vertiefen, sondern methodisch und didaktisch solide trainieren willst.
  • Aufbaukurs
  • Gedacht für dich, wenn du bereits eine relevante Vorbildung mitbringst (z. B. Coaching-/Trainer-Ausbildung oder eine vergleichbare Qualifikation).
  • Kürzerer Umfang, stärker fokussiert auf die trainerische Anwendung.

Praxis-Tipp: Wähle die Variante nicht nach „schneller“ oder „günstiger“, sondern nach deinem Profil. Wenn du später Trainings anbieten willst, ist es oft vorteilhaft, inhaltlich und didaktisch „rund“ aufgestellt zu sein – gerade wenn du bisher wenig Trainingserfahrung hast.

Inhalte der Achtsamkeitstrainer Ausbildung: Was du fachlich lernst

Der Lehrgang ist in Module gegliedert und zielt darauf, dass du Achtsamkeit verstehst, selbst praktizierst und anleiten kannst. Inhaltlich begegnen dir typischerweise:

  • Grundlagen der Achtsamkeit: Was Achtsamkeit bedeutet, wie sie sich von Entspannung, Stressmanagement oder „positivem Denken“ abgrenzt und welche Haltungen (z. B. Akzeptanz, Nicht-Urteilen) entscheidend sind.
  • Atem- und Meditationspraxis: Atem als Anker, geführte Meditationen, Aufbau einer eigenen Übungsroutine und Umgang mit typischen Hürden (Unruhe, Erwartungen, „ich kann das nicht“).
  • Körperorientierte Methoden: z. B. Bodyscan, achtsame Körperwahrnehmung, achtsame Bewegung und Methoden, die Körper und Nervensystem beruhigen.
  • Emotionale und mentale Achtsamkeit: Umgang mit Gedankenketten, Stressmustern, innerer Kritik, Triggern – ohne therapeutische Versprechen, aber mit praktikablen Interventionen im Training.
  • Achtsame Kommunikation: Präsenz in Gesprächen, Zuhören, Abgrenzung, wertschätzende Sprache, Umgang mit Konflikten.

Trainerkompetenz und Kursdesign: Wie du Einheiten strukturierst, Übungen erklärst, Gruppenprozesse moderierst, Teilnehmende sicher durch Praxis führst und Feedback einbaust.

Anwendungsfelder: Achtsamkeit im Alltag, im Arbeitskontext, in Gruppenformaten, ggf. mit Bezug zu gesundheitsorientierten Settings (immer als Training/Prävention, nicht als Therapieersatz).

Du solltest damit rechnen, dass der Kurs nicht nur „Wissen“ abfragt, sondern dich in die Umsetzung bringt: Üben, reflektieren, anleiten, Konzepte schreiben.

Lernformat: Wie du tatsächlich arbeitest

Laudius setzt bei der Achtsamkeitstrainer Ausbildung auf ein klares Fernlernprinzip:

  • Studienmaterial in Modulen (digital und/oder gedruckt, je nach Option).
  • Einsendeaufgaben, die du bearbeitest und einreichst. Diese Aufgaben sind mehr als Formalität: Sie helfen dir, Inhalte zu verarbeiten, Praxis zu dokumentieren und Feedback zu erhalten.
  • Online-Campus für Abgabe, Kommunikation und ggf. Austausch.
  • Online-Seminare als ergänzender Baustein (je nach Kursvariante mehr oder weniger).

Wenn du strukturiert arbeitest, kann das sehr effektiv sein. Wenn du aber leicht prokrastinierst, solltest du dir von Anfang an ein Lernsystem bauen: feste Zeitfenster, klare Wochenziele, und am besten ein „Minimum“, das du selbst an stressigen Wochen einhältst.

Zeitaufwand und Studiendauer: realistisch planen

Laudius kommuniziert häufig einen Richtwert von ungefähr 8 Stunden pro Woche. Das ist ein guter Orientierungswert – aber deine tatsächliche Zeit hängt stark davon ab,

  • wie regelmäßig du übst (Achtsamkeit lebt von Kontinuität),
  • wie schnell du schreibst und reflektierst,
  • wie viel Vorwissen du mitbringst,
  • wie intensiv du dich auf Kurskonzepte und Abschlussprüfungen vorbereitest.

Ein Vorteil im Fernstudium ist die Flexibilität: Wenn du eine anstrengende Phase hast, kannst du oft langsamer machen. Trotzdem: Plane von Anfang an mit Puffer, damit du nicht in den letzten Monaten alles „durchdrücken“ musst. Gerade in einem Achtsamkeitslehrgang wäre das inhaltlich widersprüchlich.

Online-Seminare: Wozu sie da sind (und was sie nicht sind)

Die Online-Seminare sind meist dafür gedacht, dass du Fragen klären kannst, methodische Feinheiten verstehst, anwendungsorientiert übst und dich als angehender Trainerin sicherer fühlst.

Sie ersetzen in der Regel keine umfangreiche Präsenz-Ausbildung mit vielen Übungswochenenden. Wenn du eine sehr stark „live“ geprägte Lernform brauchst, solltest du das bei deiner Entscheidung berücksichtigen.

Abschluss: Zeugnis, Zertifikat, hookup mit Prüfungen

Bei Laudius ist häufig zwischen Zeugnis und Zertifikat zu unterscheiden:

  • Ein Zeugnis erhältst du typischerweise, wenn du die vorgesehenen Einsendeaufgaben und ggf. Modulprüfungen erfolgreich bearbeitet hast.
  • Für das Zertifikat kommen je nach Lehrgang zusätzliche Anforderungen hinzu – oft die Teilnahme an Online-Seminaren sowie eine schriftliche und/oder mündliche Abschlussprüfung.

Für dich bedeutet das: Wenn du das Zertifikat später aktiv in Bewerbungen oder zur Kundengewinnung nutzen willst, plane die zusätzlichen Anforderungen fest ein. Und: Sammle während des Kurses bereits Material (Übungssequenzen, Kurskonzept, Reflexionen), weil du daraus später deine Abschlussleistung und dein Portfolio ableiten kannst.

Was bringt dir das Zertifikat in der Praxis?

Ein Laudius-Zertifikat für die Achtsamkeitstrainer Ausbildung kann dir vor allem in drei Bereichen helfen:

  • Kompetenznachweis: Du zeigst, dass du dich strukturiert weitergebildet hast und Inhalte nicht nur „aus Interesse“ konsumierst.
  • Profilbildung: In vielen Berufsfeldern (HR, Bildung, Coaching, Gesundheit, Führung) ist Achtsamkeit ein gefragtes Ergänzungsthema.
  • Angebotsentwicklung: Wenn du selbst Workshops oder Kurse anbieten willst, unterstützt dich das Kursdesign-Know-how.

Gleichzeitig solltest du klar bleiben: Ein Zertifikat ersetzt nicht automatisch Berufserfahrung oder eine umfassende therapeutische Qualifikation. Je nachdem, wo du Achtsamkeit einsetzen möchtest, ist die Kombination entscheidend: Methode + Didaktik + Praxis + saubere Positionierung.

Kosten, Testphase und Vertragslogik: so gehst du schlau vor

Die Kosten variieren häufig je nach Kursvariante, Zahlungsmodell und Aktionen. Viele Fernschulen bieten eine Testphase (z. B. einige Wochen), in der du prüfen kannst, ob Material, Tonalität und Niveau zu dir passen. Bei Laudius sind es 4 Wochen. Nutze das strategisch:

  • Teste nicht nur das „Lesen“, sondern auch das Arbeiten: Einsendeaufgabe anstoßen, Übungsroutine starten, Campus nutzen.
  • Prüfe, ob du mit dem Format wirklich in die Umsetzung kommst.
  • Lies die Vertragsbedingungen (Kündigung, Laufzeit, Verlängerungsoptionen) sorgfältig.

Für wen die Achtsamkeitstrainer Ausbildung besonders geeignet ist

Der Lehrgang ist häufig besonders sinnvoll, wenn du…

  • bereits mit Menschen arbeitest (Training, Beratung, Coaching, Pädagogik, Pflege/Gesundheit) und Achtsamkeit als Methode integrieren willst,
  • deine eigene Praxis professionalisieren möchtest (nicht nur „wissen“, sondern anleiten),
  • konkrete Kursformate entwickeln willst (z. B. 4–8 Wochen-Programm, Workshop-Reihe, Firmenformat).

Grenzen und Verantwortung: ein wichtiger Realitätscheck

Achtsamkeit ist wirksam und wertvoll – aber nicht „für alles“ und nicht in jeder Situation. Als Trainer*in brauchst du ein gutes Gespür für Grenzen:

  • Keine Heilversprechen.
  • Klare Abgrenzung zu Psychotherapie/klinischer Behandlung.
  • Achtsame Kommunikation, wenn Teilnehmende belastende Themen einbringen.
  • Ggf. Verweis an geeignete Stellen, wenn Training nicht ausreicht.

Diese professionelle Haltung ist oft der Unterschied zwischen „ein paar Übungen anbieten“ und seriösem Training.

So holst du maximalen Nutzen aus dem Lehrgang

  • Führe ein Übungslogbuch: 5 Minuten am Tag dokumentieren (Übung, Dauer, Wirkung, Stolpersteine).
  • Baue ein Mini-Portfolio: 6–10 fertige Übungsanleitungen + 2 vollständige Stundenbilder.
  • Definiere deine Zielgruppe früh: Anfänger im Job? Führungskräfte? Eltern? Lernende? Je klarer du bist, desto stärker wird dein Kurskonzept.
  • Übe das Anleiten: Schon während des Kurses mit Freund*innen/kleiner Gruppe testen (mit Feedback).
  • Positionierung sauber formulieren: „Achtsamkeitstraining“ als Prävention/Kompetenztraining – klar, seriös, ohne Übertreibung.

Wenn dich die Achtsamkeitstrainer Ausbildung anspricht und du die “Basics” erfüllst, kanns du dich entweder gleich anmelden oder das kostenlose Infopaket bestellen!

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