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Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online – realistisch eingeordnet

Lesezeit: 9 Minuten

Letzte Aktualisierung am 4. März 2026


Die Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online wird bei Laudius, Klett und ILS angeboten:

Laudius, Klett und SGD

Vergleich: Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online bei Laudius und ILS

Du siehst: Die Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online ist populär und wird bei so gut wie allen großen Fernschulen angeboten. Wir haben uns die renommiertesten Anbieter, ILS und Laudius, herausgenommen und diese gegenübergestellt. In der folgenden Tabelle findest du die wichtigsten Fakten.

Wir favorisieren Laudius, weil der Fernkurs schneller und günstiger ist. Natürlich kannst du auch ein anderes Fernlehrinstitut präferieren wie ILS. Das kommt ganz darauf an, wo man seinen Schwerpunkt setzt.

Nachfolgend ein strukturierter Direktvergleich der Online-Weiterbildung Betreuungskraft nach §§ 43b/53b SGB XI zwischen

(Alle Daten stammen aus offiziellen Kursbeschreibungen und anderen Fernstudien-Portalen.)


Tabellarischer Vergleich: ILS vs. Laudius (Betreuungskraft 43b/53b online)

KriteriumILS – Institut für LernsystemeLaudius Akademie für Fernstudien
KursbezeichnungAltenbetreuung – Betreuungskraft §§ 43b/53b SGB XIBetreuungskraft §§ 43b/53b SGB XI
Regelstudienzeit12 Monate6 Monate
Wöchentlicher Aufwandca. 9–11 Std/Wocheca. 7 Std/Woche
Kosten (ca.)ca. 1.464 € gesamtca. 876 €
Studienbeginnjederzeitjederzeit + 4 Wochen Testphase
Verlängerung+6 Monate kostenlosbis zu 36 Monate kostenlos
AbschlussILS-Zertifikat Betreuungskraft (§§43b/53b)Zertifikat Betreuungskraft (§§43b/53b)
Praktika notwendigja (für Zertifikat verpflichtend)ja (nach gesetzlichen Vorgaben)
Voraussetzungenkeine besonderenkeine Vorkenntnisse erforderlich
LernmaterialStudienhefte + Online-CampusModule + Online-Seminare + Fachbuch + Online-Bibliothek
Unterrichtsformklassisches Fernstudium (stark selbstlernorientiert)stärker digital + Seminare
Inhalte (Auswahl)Pflegegrundlagen, Demenz, Recht, Ernährung, KommunikationBetreuung, Aktivierung, Kommunikation, Organisation
FörderfähigkeitBildungsgutschein möglichabhängig vom Einzelfall
Bewertungen~4.8/5 sehr gut (Quelle: vierschiedene Bewertungsportale / Durchschnitt)~5.0/5 sehr gut (Quelle: vierschiedene Bewertungsportale / Durchschnitt)

1. Umfang & Tiefe der Ausbildung

  • ILS = umfangreicher & näher an einer klassischen Ausbildung
    • doppelt so lange Dauermehr Theorie- und Pflegegrundlagen
    • stärker anerkannt bei Arbeitgebern (typisch in Pflegebranche)

👉 Eher geeignet wenn du wirklich dauerhaft in Pflege/Heim arbeiten willst.

  • Laudius = kompakter Einstieg
    • schneller Abschluss
    • mehr Online-Begleitung
    • weniger medizinische Tiefe

👉 Eher geeignet für Quereinsteiger oder schnellen Jobstart.


2. Lernaufwand & Flexibilität

VorteilAnbieter
maximal flexibelLaudius
strukturierter LehrplanILS
neben Vollzeitjob besserLaudius
solide WissensbasisILS

3. Preis-Leistung

  • ILS: teurer, aber deutlich umfangreicher
  • Laudius: günstiger & schneller → bessere Kurzzeit-ROI

Am Ende  (kurz & klar)

Wenn dein Ziel ist…Dann nimm
Schnell Betreuungskraft werdenLaudius
Sicher Job im Pflegeheim bekommenILS
Möglichst viel FachwissenILS
Nebenbei lernen (Kinder/Job)Laudius
Bildungsgutschein nutzenILS (häufiger akzeptiert)

Laudius Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online: Kosten, Inhalte, Ablauf und für wen sich die Weiterbildung lohnt

Der Bedarf an Betreuungskräften in Pflegeeinrichtungen wächst – und zwar dort, wo es im Alltag besonders zählt: bei Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen, die älteren und pflegebedürftigen Menschen Teilhabe, Struktur und Erinnerungsräume ermöglichen. Genau dafür qualifiziert der Laudius Fernlehrgang „Betreuungskraft gemäß §§ 43b, 53b SGB XI: Gerade, wenn du schnell und günstig starten willst, lohtn sich der Kurs bei Laudius.

Du lernst in der Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online die zentralen Grundlagen für die Arbeit als zusätzliche Betreuungskraft – mit Schwerpunkt auf Kommunikation, Umgang mit pflegebedürftigen Menschen (inkl. Demenz), Beschäftigungsideen und Basiswissen rund um Ernährung und Pflege.

Wofür braucht man den Nachweis Betreuungskraft gemäß §§ 43b, 53b SGB XI?

Den Nachweis „Betreuungskraft gemäß §§ 43b, 53b SGB XI“ brauchst du vor allem, um als zusätzliche Betreuungskraft (Alltagsbegleitung) in teil- oder vollstationären Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden zu können – also z. B. im Pflegeheim oder in der Tagespflege.

Warum das wichtig ist:

  • § 43b SGB XI gibt Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen einen Rechtsanspruch auf zusätzliche Betreuung und Aktivierung (über die reguläre Pflege hinaus).
  • § 53b SGB XI (und die dazugehörigen Richtlinien) regelt, wie diese zusätzlichen Betreuungskräfte qualifiziert sein müssen. Einrichtungen müssen für die Refinanzierung und den regelkonformen Einsatz nachweisen, dass Betreuungskräfte die geforderte Qualifikation haben.

Praktisch heißt das: Der Nachweis ist dein Türöffner für Bewerbungen als Betreuungskraft/Alltagsbegleiter*in in Pflegeeinrichtungen und oft Voraussetzung, damit dich ein Arbeitgeber überhaupt in dieser Funktion einsetzen (und über Pflegekassen refinanzieren) kann.

Kosten: Was kostet der Fernkurs Betreuungskraft (43b/53b) bei Laudius?

Die Kursgebühr wird bei Laudius als Ratenmodell über 6 Monate ausgewiesen – mit einem Aktionspreis (Rabatt) und einem regulären Preis.

Kursgebühr :

  • 6 × 146,00 €
  • 6 × 209,00 € (regulär)

Der Lehrgang ist jederzeit startbar und kann laut Laudius 4 Wochen kostenlos getestet werden.-> Eine realistische Lernplanung pro Woche erhöht den Erfolg.

Was bietet der Kurs Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online? Inhalte und Kompetenzen im Überblick

Laudius positioniert den Lehrgang als Qualifizierung nach den staatlichen Vorgaben, um ältere und pflegebedürftige Menschen emotional, sozial und aktivierend zu unterstützen – im stationären oder ambulanten Umfeld.

Inhalte nach Modulen (praxisorientiert)

Der Kurs gliedert sich in mehrere Themenbereiche, die für die Tätigkeit als Betreuungskraft zentral sind:

  • Berufliche Grundlagen
  • Berufsbild, Aufgaben und Abgrenzung zur Pflege
  • Altersspezifische Erkrankungen (u. a. Demenz) und psychische Begleiterscheinungen
  • Kommunikation und Interaktion
  • Grundlagen gelingender Kommunikation
  • Kommunikation bei Menschen mit Demenz
  • Herausfordernde Verhaltensweisen, Konfliktvermeidung
  • Rechtskunde (Grundlagen)
  • Umgang mit pflegebedürftigen Menschen und Angehörigen
  • Wertschätzender Umgang, Respekt, Ethik
  • Hygiene, Psychohygiene
  • Gewalt in Pflege und Betreuung (Sensibilisierung/Prävention)
  • Beschäftigung und Freizeitgestaltung
  • Aktivierungsideen, hauswirtschaftliche Tätigkeiten als Aktivität planen
  • Biografie und Zeitgeschichte als Ressource
  • Arbeits- und Ablaufplanung
  • Ernährung
  • Kostformen, Allergien und Unverträglichkeiten
  • Zubereitung von Mahlzeiten (im Rahmen der Betreuung)
  • Grundkenntnisse der Pflege
  • Grundlagen zu Alterserkrankungen
  • Unterstützung des Pflegepersonals „im Kleinen“ (angemessene Hilfestellung im Rahmen der Rolle)

Studienmaterial, Umfang und Betreuung – Umfang und Lernressourcen

Laut Kursübersicht erhältst du:

  • 6 Lehrgangs-Module -> Verteile Aufgaben im Lernplan fürs Fernstudium.
  • 3 Online-Seminare
  • ein digitales Fachlehrbuch („Betreuungsassistenz – Lehrbuch für Demenz- und Alltagsbegleitung“)
  • Zugriff auf die Online-Fachbibliothek ClinicalKey Student (CKS)

Diese Kombination ist didaktisch sinnvoll: Module für Struktur, Seminare für Praxisbezug, plus ein Lehrbuch als Nachschlagewerk.-> Verlässliche Zeiten sichern deine Motivation im Fernstudium.

Persönliche Betreuung

Als Dozentin wird Frau Sabrina Steffens genannt (Diplom-Pflegewissenschaftlerin, Master Erwachsenenbildung, systemischer Coach).
Gerade in betreuungsnahen Rollen ist fachlich saubere Begleitung wichtig – z. B. bei Fragen zu Kommunikation, Abgrenzung, Umgang mit Demenz oder Dokumentation im Alltag.

Wie lernt man? Ablauf im Fernstudium bei Laudius – Dauer und Zeitaufwand

  • Regelstudienzeit: 6 Monate
  • Empfohlener Lernaufwand: ca. 7 Stunden pro Woche
  • Kostenlose Verlängerung: bei langsamerem Tempo bis zu 36 Monate möglich

Damit ist der Kurs gut mit Beruf oder Familie vereinbar, gleichzeitig aber kompakt genug, um zügig beruflich einsetzbar zu werden.

Online-Campus und Einsendeaufgaben

Das Lernmodell basiert auf Fernunterricht mit Online-Campus:

  • Austausch mit anderen Teilnehmenden
  • Kontakt zur Dozentin über den Campus
  • Einsendeaufgaben/Lernerfolgskontrollen werden online eingereicht und mit Feedback bewertet -> Der Lernerfolg zeigt sich in der Einsendeaufgabe im Fernstudium.

Abschluss: Zeugnis oder Zertifikat – und was du dafür brauchst

Laudius unterscheidet zwei Abschlussstufen:

1) Laudius-Zeugnis „Altenbetreuung“

Nach erfolgreicher Bearbeitung der Lernerfolgskontrollen

2) Laudius-Zertifikat „Betreuungskraft §§ 43b, 53b SGB XI“

Zusätzlich erforderlich:

  • Teilnahme an den Online-Seminaren
  • Nachweis der Praktika
  • Nachweis eines 9 UE Erste-Hilfe-Kurses

Das ist für Interessenten entscheidend: Wer die Tätigkeit als Betreuungskraft im Sinne der Vorgaben anstrebt, sollte den Zertifikatsweg inklusive Praktika/Erste Hilfe einplanen.

Praktika: verpflichtend für das Zertifikat (wichtig!)

Laudius beschreibt klare Praktikumsanforderungen:

  • 5-tägiges Orientierungspraktikum vor oder spätestens zu Beginn der Ausbildung (in voll- oder teilstationärer Pflegeeinrichtung; darf nicht länger als 6 Monate zurückliegen)
  • 10-tägiges Betreuungspraktikum während der Ausbildung (ebenfalls voll- oder teilstationär)
  • Bei nachweisbarer, einschlägiger Erfahrung können die Praktika entfallen (laut Kursseite).

Warum lohnt sich die Weiterbildung zur Betreuungskraft?


1) Sinnstiftendes Arbeitsfeld mit hoher Nachfrage

Die Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online adressiert ein reales Versorgungsbedürfnis: Menschen sollen in Würde leben und trotz Pflegebedürftigkeit Teilhabe und Aktivierung erleben. Laudius betont den steigenden Bedarf an engagierten Betreuungskräften.

2) Gute Einstiegsmöglichkeit auch ohne Vorkenntnisse

Spezielle Vorkenntnisse sind laut Kursübersicht nicht notwendig (Praktika siehe gesonderte Regelung).
Das macht den Kurs besonders interessant für Quereinsteiger, Wiedereinsteiger oder Menschen, die aus anderen Dienstleistungsbereichen kommen.

3) Praxisnähe: Aktivierung, Kommunikation, Umgang mit Demenz

Der Lehrgang setzt stark auf Kompetenzen, die im Alltag zählen: Gespräche führen, Bedürfnisse erkennen, Beschäftigungen planen, mit herausforderndem Verhalten umgehen, Angehörige respektvoll einbinden.

4) Flexibles Lernen + klarer Abschluss

Mit Online-Campus, planbarer Wochenzeit und Zertifikatsanforderungen (Seminare, Praktika, Erste Hilfe) ist der Weg zum Abschluss strukturiert – und damit für viele deutlich verlässlicher als „Selbstlern-Videos ohne Nachweis“.

5) Fördermöglichkeit über Bildungsgutschein

Wenn eine Förderung möglich ist, kann das den Einstieg stark erleichtern. Laudius weist explizit auf die AZAV-Zertifizierung und Bildungsgutschein-Förderung hin.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Laut Laudius ist der Kurs besonders passend für:

  • Interessierte auch ohne einschlägige Erfahrungen im Betreuungs-/Pflegebereich, die eine Qualifikation in einem zukunftssicheren Beruf anstreben
  • nicht examinierte Altenpflegekräfte, die sich weiter qualifizieren möchten
  • Interessierte, die zunächst als Betreuungskraft starten möchten, um später ggf. aufbauende Module/Weiterbildungen zu ergänzen
  • In der Praxis eignet sich der Kurs häufig auch für Menschen mit Erfahrung aus:
  • Sozialer Arbeit, Familienarbeit, Pädagogik, Hauswirtschaft
  • Service-/Dienstleistungsberufen, die gern mit Menschen arbeiten
  • Ehrenamtlicher Arbeit (z. B. Besuchsdienste), die professionalisiert werden soll

Für wen ist die Ausbildung NICHT geeignet

Die Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online ist nicht für jede Person geeignet. Bestimmte persönliche, gesundheitliche oder fachliche Voraussetzungen sollten erfüllt sein. Für folgende Personengruppen ist die Ausbildung eher nicht empfehlenswert:

Nicht geeignet ist die Ausbildung für Menschen:

  • die keinen regelmäßigen Kontakt mit älteren, kranken oder demenziell veränderten Menschen aushalten können. Geduld, Einfühlungsvermögen und emotionale Stabilität sind zwingend erforderlich.
  • die körperlich stark eingeschränkt sind. Auch wenn es kein Pflegeberuf ist, gehören Gehen, Begleiten, leichte Unterstützung und längeres Stehen zum Alltag.
  • die psychisch sehr belastbar sein müssen, z. B. bei Trauer, Krankheit oder Tod, damit aber schlecht umgehen können.
  • die keine Teamarbeit mögen oder Schwierigkeiten mit klaren Strukturen und Anweisungen haben. Betreuungskräfte arbeiten eng mit Pflegefachpersonal zusammen.
  • die keine Verantwortung übernehmen möchten oder unzuverlässig sind – Kontinuität ist für betreute Menschen besonders wichtig.
  • die erwarten, überwiegend pflegerische oder medizinische Tätigkeiten auszuführen. Diese Ausbildung qualifiziert ausschließlich für soziale Betreuung, nicht für Pflege oder Behandlung.

Auch Personen mit unzureichenden Deutschkenntnissen können Schwierigkeiten haben, da Dokumentation, Kommunikation und Schulungsinhalte sprachlich anspruchsvoll sind.

Checkliste: Ist ein Beruf als Betreuungskraft das Richtige?

1. Berufsrealität prüfen (wichtigste Fragen)

Viele brechen später ab, weil sie den Alltag falsch eingeschätzt haben.

Selbstcheck:

  • Kann ich 6–8 Stunden täglich mit demenzkranken Menschen arbeiten?
  • Halte ich Schreien, Wiederholungen, Aggression oder Desorientierung aus?
  • Kann ich Gespräche führen, obwohl oft keine logische Antwort kommt?
  • Habe ich Geduld für sehr langsame Abläufe?
  • Macht mir „soziale Nähe“ Energie oder kostet sie mich Energie?
  • Kann ich mit Tod und Sterbephasen umgehen?

👉 Wenn du bei mehreren Punkten zögerst, ist der Beruf selbst (nicht nur der Kurs) kritisch.

2. Jobchancen realistisch einschätzen

Die Ausbildung qualifiziert nur für eine sehr spezifische Tätigkeit.

Vorher klären:

  • Gibt es in meiner Region überhaupt offene 43b-Stellen?
  • Wollen Einrichtungen Berufserfahrung oder reicht das Zertifikat?
  • Werde ich Teilzeit oder Vollzeit arbeiten wollen?
  • Reicht mir typischer Einstiegslohn (oft nahe Mindestlohn + Zuschläge)?
  • Suche ich eigentlich Pflegehilfe — nicht Betreuung?

Tipp: 3 Stellenanzeigen lesen → dann erst anmelden.

3. Praktikum organisieren (entscheidender Punkt!)

Hier scheitern viele Teilnehmer — nicht am Lernen.

Vor Anmeldung unbedingt prüfen:

  • Habe ich ein Pflegeheim, Tagespflege oder Demenz-WG in erreichbarer Nähe?
  • Darf ich dort Praktikum machen?
  • Kann ich 15 Tage frei nehmen?
  • Brauche ich ein Gesundheitszeugnis / Führungszeugnis?
  • Wie weit ist die Einrichtung entfernt?

Wenn du das nicht klärst → Kurs stoppt später.

4. Online-Lernen ehrlich einschätzen

Laudius ist stark selbstorganisiert.

Selbstorganisation-Check:

  • Lerne ich zuverlässig ohne festen Stundenplan?
  • Kann ich wöchentlich ~7 Stunden reservieren?
  • Breche ich Onlinekurse schnell ab?
  • Brauche ich Präsenzunterricht, um dranzubleiben?
  • Verstehe ich Fachtexte gut auf Deutsch?

5. Strategische Karrierefragen

Die wichtigste Kategorie — kaum jemand stellt sie vorher.

Langfristig überlegen:

  • Will ich später Pflegehelfer/in werden?
  • Plane ich Pflegefachkraft-Ausbildung?
  • Möchte ich nur Einstieg in sozialen Bereich?
  • Will ich nur schneller einen Job?
  • Ist das Übergangslösung oder Zielberuf?

👉 Hintergrund:
Die 43b-Qualifikation ist eine Sackgassen-Qualifikation — sie wird kaum angerechnet auf Pflegeausbildungen.

6. Anerkennung & Formalitäten

Viele denken: Zertifikat = überall automatisch anerkannt.

Vorab prüfen:

  • Akzeptieren lokale Träger Fernkurs-Abschlüsse?
  • Wird ein Erste-Hilfe-Kurs verlangt?
  • Wird ein erweitertes Führungszeugnis verlangt?
  • Muss ich Deutsch-Niveau nachweisen?
  • Brauche ich gesundheitliche Eignung?

7. Persönliche Belastung & Alltag

Unterschätzter Faktor: Energieverbrauch nach Feierabend.

Reflexionsfragen:

  • Kann ich täglich mit Einsamkeit konfrontiert sein?
  • Halte ich körperliche Nähe aus (anfassen, führen, begleiten)?
  • Kann ich mich emotional abgrenzen?
  • Möchte ich viel reden müssen im Job?

Kurz-Selbsttest (ehrlich beantworten)

Wenn du bei ≥4 Punkten „nein“ sagst → hohe Abbruchwahrscheinlichkeit:

  • Ich rede gern mehrere Stunden täglich mit Menschen
  • Ich habe Geduld mit Wiederholungen
  • Ich kann Konflikte ruhig lösen
  • Ich brauche keinen abwechslungsreichen Arbeitsalltag
  • Ich suche keinen medizinischen Beruf
  • Ich kann Praktikum problemlos organisieren
  • Ich lerne selbstständig zuhause

Die wichtigste Frage vor der Anmeldung ist nicht
„Schaffe ich den Kurs?“
sondern
„Will ich den Beruf danach wirklich 5 Tage pro Woche machen?“

Betreuungskraft – Fernkurs bei Laudius – klar strukturiert und praxisnah

Wenn du also wirklich Betreuungskraft werden willst, dann ist der Laudius Kurs eine gute Wahl. Der Laudius Fernkurs „Betreuungskraft gemäß §§ 43b, 53b SGB XI“ bietet ein strukturiertes Qualifizierungskonzept mit 6 Modulen, 3 Online-Seminaren, digitalem Fachlehrbuch und Online-Fachbibliothek sowie persönlicher Betreuung. Der Fernkurs kann schnell absolviert werden und ist in den Kosten absolut überschaubar.


Die Regelstudienzeit beträgt 6 Monate bei ca. 7 Stunden/Woche; das Zertifikat setzt u. a. Praktika und einen 9 UE Erste-Hilfe-Kurs voraus.
Preislich liegt der Kurs bei 6×209 € (regulär) und ist 4 Wochen kostenlos testbar.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Betreuungskraft 43b 53b Ausbildung online FAQ

Der größte Unterschied liegt in Dauer, Lernstruktur und Geschwindigkeit zum Abschluss. Beim Laudius ist die Weiterbildung deutlich kompakter aufgebaut und kann in der Regel schneller abgeschlossen werden. Dadurch eignet sie sich besonders für Menschen, die möglichst schnell als Betreuungskraft arbeiten möchten. Beim ILS dauert der Kurs länger und ist stärker theorieorientiert. Wer also einen zügigen Einstieg in den Beruf plant, findet bei Laudius meist die praktikablere Lösung.

Für viele Teilnehmende ist Laudius hier im Vorteil. Die Weiterbildung ist kompakter aufgebaut, der wöchentliche Lernaufwand ist überschaubar und die Struktur im Online-Campus gilt als sehr flexibel. Dadurch lässt sich die Ausbildung oft einfacher mit Beruf, Familie oder Schichtarbeit kombinieren. Beim ILS ist der Lehrgang länger angelegt und erfordert meist einen höheren kontinuierlichen Lernaufwand pro Woche.

Laudius setzt stärker auf digitale Lernformate, Online-Seminare und interaktive Betreuung über den Online-Campus. Dadurch entsteht mehr direkter Austausch mit Dozentinnen und anderen Teilnehmenden. Beim ILS ist das Fernstudium stärker klassisch aufgebaut und basiert stärker auf Selbststudium mit Studienheften. Viele Teilnehmende empfinden daher die Lernbegleitung bei Laudius als moderner und praxisnäher.

Wenn dein Ziel ein möglichst schneller Einstieg in den Arbeitsmarkt ist, wird häufig der Kurs von Laudius bevorzugt. Die kürzere Regelstudienzeit und der kompakte Aufbau ermöglichen es vielen Teilnehmenden, die Qualifikation schneller abzuschließen. Der ILS-Lehrgang ist umfangreicher, wodurch sich der Einstieg in den Job entsprechend länger verzögern kann.

Sowohl bei Laudius als auch beim ILS lernst du die zentralen Grundlagen für die Arbeit als Betreuungskraft: Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen, Umgang mit Demenz, Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote, Grundlagen zu Ernährung und Pflege sowie rechtliche und organisatorische Aspekte der Betreuung. Unterschiede bestehen vor allem in der Struktur und Vermittlungsform der Inhalte.

Laudius gilt hier meist als flexibler. Die Weiterbildung kann jederzeit gestartet werden, das Lerntempo lässt sich stark anpassen und eine lange kostenlose Verlängerung der Studiendauer ist möglich. Dadurch eignet sich der Kurs besonders gut für Menschen, die berufsbegleitend oder neben familiären Verpflichtungen lernen möchten.

Ja. Für das Zertifikat als Betreuungskraft gemäß §§ 43b/53b SGB XI sind Praktika vorgeschrieben, unabhängig vom Anbieter. Diese Praktika müssen in der Regel in einer Pflegeeinrichtung oder Tagespflege absolviert werden. Sie dienen dazu, praktische Erfahrungen im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen zu sammeln und das theoretische Wissen aus dem Fernkurs anzuwenden.

Der Fernkurs bei Laudius eignet sich besonders für Quereinsteiger, Wiedereinsteiger oder Menschen, die möglichst schnell in den sozialen Bereich einsteigen möchten. Durch die kürzere Dauer, die starke Online-Begleitung und die flexible Lernstruktur bietet er vielen Teilnehmenden einen leichteren und schnelleren Weg zur Qualifikation als Betreuungskraft.

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