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Fernkurs Kriminologie – kompakte Orientierung vor dem Start

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 2. März 2026


Fernkurs Kriminologie bei Laudius: Kosten, Ablauf, Inhalte und berufliche Perspektiven

Wenn du dich fragst, warum Menschen Straftaten begehen, wie Kriminalität gesellschaftlich entsteht und wie Polizei, Justiz und Politik darauf reagieren, ist der Fernkurs Kriminologie von Laudius ein sehr praxisnaher Einstieg. Du lernst die Grundlagen kriminologischen Denkens, bekommst Einblicke in Psychologie, Soziologie und Recht – und kannst das Wissen direkt auf aktuelle Debatten, Medienberichte und berufliche Fragestellungen anwenden.-> Viele Absolventen bestätigen, dass ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll umsetzbar ist.

Kosten bei Laudius für den Fernkurs Kriminologie

Laudius zeigt auf der Kursseite zwei Varianten.

  • Digitale Kursunterlagen: 6 × 156,00 € = 936,00 € Gesamtkosten
  • Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 6 × 170,00 € = 1.020,00 € Gesamtkosten

Damit ist die monatliche Ratenlogik klar: Laudius rechnet in 6 Monatsraten (Regelstudienzeit 6 Monate).

Was bietet der Fernkurs Kriminologie konkret?

Laudius liefert den Kurs als strukturierten Fernlehrgang mit Betreuung und einem klaren Materialpaket. Du bekommst 24 Lernhefte und bearbeitest dazu Einsendeaufgaben (Hausaufgaben), die du über den Online Campus einreichst und vom Dozenten korrigiert und benotet zurückbekommst.

Kernleistungen des Kurses bei Laudius:

  • 24 Lernhefte als Studienmaterial -> Die nötige Zeitinvestition pro Woche bleibt überschaubar.
  • Persönliche Betreuung durch einen festen Dozenten (bei Laudius auf der Kursseite namentlich benannt)
  • Online Campus zum Austausch, zur Abgabe von Einsendeaufgaben und für die Dozentenkommunikation -> Teile den Stoff im Lernplan fürs Fernstudium sinnvoll auf.
  • Optionale gedruckte Unterlagen gegen Aufpreis zusätzlich zu den digitalen Materialien
  • Zusätzliche Funktionen/Mehrwert laut Laudius: Online-Bibliothek, Vorlesefunktion, Abschlussprüfung zu Hause

Wichtig für die Einordnung: Es handelt sich um eine Qualitätsweiterbildung und der Lehrgang ist ZFU-registriert (Laudius nennt außerdem die ZFU-Zulassungsnummer 7423422).

Inhalte: Das lernst du im Fernlehrgang Kriminologie

Inhaltlich setzt Laudius auf einen breiten, grundlagenorientierten Aufbau – von Definitionen über Theoriegeschichte bis hin zu Medien, Statistik und Kriminalpolitik.

Es werden u. a. diese Themen behandelt:

  • Kriminalitätsbegriff und Geschichte der Kriminologie
  • Richtungen der Kriminologie (juristisch, soziologisch, empirisch)
  • Polizei und Strafrecht aus kriminologischer Sicht
  • neue Formen des Strafens, Sicherheitspolitik und neue Wege der Kriminologie
  • Kriminalitätsdarstellung in Massenmedien, Kriminalstatistik
  • Problemfelder, kriminalsoziologische Theorien, Verhältnis von Freiheit und Sicherheit

Damit baust du ein solides Fundament auf, um Kriminalität nicht nur „True-Crime-mäßig“ spannend zu finden, sondern systematisch einzuordnen: Was ist „Kriminalität“ überhaupt? Welche Erklärungsmodelle gibt es? Wie entstehen Dunkelfeld/ Hellfeld, wie belastbar sind Statistiken, wie wirken Medienbilder?

Wie lernst du im Kurs? So funktioniert das Fernstudium bei Laudius

Der Lernprozess ist für viele der zentrale Kaufgrund: Du lernst orts- und zeitunabhängig und kannst dein Tempo anpassen. Laudius nennt eine Regelstudienzeit von 6 Monaten bei ca. 8 Stunden pro Woche – und betont, dass du schneller oder langsamer vorgehen kannst. Wenn du langsamer lernst, kannst du die Regelstudienzeit laut Laudius kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten.-> So bleibst du dauerhaft in der Motivation im Fernstudium.

Typischer Lernablauf (praxisnah):

  • Du arbeitest Lektionen/Heftabschnitte durch (digital jederzeit abrufbar; bei Bedarf selbst druckbar).
  • Du löst die zugehörigen Einsendeaufgaben und reichst sie über den Online Campus ein.
  • Du bekommst Korrektur, Bewertung und Feedback vom Dozenten und nutzt das als Lernschleife.

Zum Abschluss: Nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben erhältst du ein Laudius-Zeugnis; bei erfolgreicher Abschlussarbeit ein Laudius-Zertifikat.-> Viele Fortschritte entstehen durch die Einsendeaufgabe im Fernstudium.

Zusätzlich wirbt Laudius mit digitalen Mehrwerten wie Online-Bibliothek und Vorlesefunktion – das ist gerade dann hilfreich, wenn du viel nebenbei lernst (Pendeln, Haushalt, Sport).

Warum lohnt sich der Fernkurs Kriminologie?

Der Nutzen hängt davon ab, was du erreichen willst.

Für viele lohnt sich der Fernkurs Kriminologie vor allem aus drei Gründen:

  • Erstens: Du bekommst eine strukturierte, betreute Wissensbasis statt unzusammenhängender Einzelrecherche. Laudius liefert dir ein Curriculum (24 Lernhefte) und eine klare Lernlogik mit Aufgaben und Feedback.
  • Zweitens: Du lernst interdisziplinär. Kriminologie ist keine „Monodisziplin“, sondern verbindet soziologische, psychologische und rechtswissenschaftliche Blickwinkel – genau das betont Laudius auch ausdrücklich.
  • Drittens: Der Kurs ist maximal flexibel (Start jederzeit; Lernen digital; optional Print; Tempo anpassbar; Verlängerung möglich). Das passt besonders gut, wenn du berufsbegleitend lernst oder dich erst einmal in das Feld hineinorientieren willst.

Für wen ist der Laudius-Fernkurs Kriminologie geeignet?

Laudius nennt ausdrücklich, dass keine speziellen Vorkenntnisse notwendig sind. Das macht den Kurs attraktiv für Einsteiger – aber auch für Menschen mit Vorwissen, die systematisch ergänzen möchten.

Der Kurs passt besonders gut zu dir, wenn du …

  • Kriminalität fachlich einordnen willst (statt nur „True Crime“ zu konsumieren).
  • das Strafrecht besser verstehen und kriminologische Perspektiven auf Polizei/Justiz kennenlernen willst.
  • dich auf ein weiterführendes Studium, eine Bewerbung oder eine Tätigkeit im Umfeld von Prävention, Strafvollzug oder Sicherheit vorbereiten möchtest.
  • berufsbegleitend lernen willst und dafür ein flexibles, betreutes Format brauchst.

Wann der Fernkurs Kriminologie bei Laudius nicht die richtige Entscheidung ist

Der Fernkurs Kriminologie von Laudius ist nicht geeignet für Personen, die ein vollwertiges Hochschulstudium der Kriminologie oder Rechtswissenschaften erwarten. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Hochschulstudium mit akademischem Grad, Credit-Points oder universitärer Forschungsanbindung. Wer eine Laufbahn im höheren Dienst, in der forensischen Psychiatrie oder in der universitären Forschung anstrebt, benötigt eine entsprechende akademische Ausbildung.

Nicht passend ist der Kurs außerdem für Menschen, die kriminalistische Ermittlungsbefugnisse, polizeiliche Kompetenzen oder operative Einsatzqualifikationen erwerben möchten. Der Lehrgang vermittelt theoretische Grundlagen, jedoch keine dienstrechtlichen Befugnisse.

Ungeeignet ist das Angebot zudem für Personen, die spektakuläre Einblicke im Stil von True-Crime-Formaten erwarten und weniger an sozialwissenschaftlicher Analyse interessiert sind. Kriminologie befasst sich mit Ursachen, Prävention und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Kriminalität – nicht mit kriminaltechnischer Praxis oder strafprozessualer Anwendung.

-> Ist ein Fernkurs für die richtige Wahl? Wir sagen es dir in unserer Fernschulen Checkliste.

Wo kannst du später arbeiten? Realistische Berufsfelder

Der Laudius-Lehrgang ist ein institutsbasierter Fernlehrgang mit Zeugnis/Zertifikat – kein akademischer Studienabschluss. Trotzdem kann das Wissen beruflich sehr nützlich sein: als Qualifikationsbaustein, Profil-Schärfer oder Vorbereitung auf formale Wege (z. B. Studium/Behördenlaufbahn).

Typische Felder, in denen kriminologisches Wissen praktisch eingesetzt wird, sind u. a. Prävention, Strafvollzug, Beratung, Forschung/Analyse oder Schnittstellenrollen. Laudius selbst nennt als Beispiele u. a. Präventionsmaßnahmen, Behörden des Strafvollzugsdienstes sowie Beratung im Kontext Politik, Polizei und Gerichte.

Mögliche Einsatzbereiche (je nach Vorqualifikation):

  • Sicherheits- und Präventionsprojekte (kommunal, in Trägern, in Unternehmen)
  • Strafvollzug/Resozialisierung – oft in administrativen, pädagogischen oder konzeptionellen Rollen (abhängig von Ausbildung)
  • Umfeld Polizei/Justiz: Analyse, Sachbearbeitung, Ermittlungsunterstützung, Schnittstellenkommunikation (je nach Zugangsvoraussetzungen)
  • Medien/Redaktion/Content: Einordnung von Kriminalitätsdiskursen, Statistik, kriminalpolitischen Debatten
  • Weiterbildung/Training: Sensibilisierung, Präventionsworkshops, interne Schulungen (mit passender didaktischer Erfahrung)

Wenn du bereits z. B. aus Recht, Verwaltung, Sozialer Arbeit, Pädagogik, Psychologie, Sicherheitsgewerbe oder Journalismus kommst, kann der Kurs dein Profil deutlich schärfen – weil du Fachbegriffe, Modelle und Argumentationslinien sauber anwenden kannst.

Kannst du dich auch selbständig machen?

Ja, grundsätzlich ist eine Selbständigkeit nach dem Fernkurs Kriminologie möglich – aber realistisch eher in Beratungs-, Trainings- oder Content-nahen Rollen, nicht als „Kriminologe“ im Sinne eines geschützten Berufs oder als Ersatz für behördliche Befugnisse. Der Kurs kann dir dabei helfen, fachlich seriös aufzutreten, Inhalte korrekt zu strukturieren und dich thematisch zu positionieren.

Seriöse Selbständigkeits-Ideen (ohne falsche Versprechen):

  • Präventionsberatung (z. B. für Vereine, Bildungsträger, Unternehmen)
  • Trainings/Workshops zu Medienkompetenz, Gewaltprävention, Sicherheitskultur (mit passender didaktischer Kompetenz)
  • Fachliches Schreiben: Blog, Sachtexte, True-Crime-Einordnung mit wissenschaftlicher Perspektive (inkl. Statistik- und Medienkritik)
  • Unterstützung von Projekten/Organisationen bei Recherche, Konzepten und Evaluationslogik (je nach Erfahrung)

Wichtig: Für bestimmte Tätigkeiten (z. B. Bewachung, Ermittlungsdienstleistungen, behördliche Laufbahnen) gelten rechtliche Vorgaben und formale Zugangsvoraussetzungen, die ein Fernlehrgang allein nicht ersetzt. Der Kurs ist hier am stärksten als Fundament und Differenzierungsmerkmal.

Erfolg: Woran du erkennst, ob du mit dem Kurs wirklich weiterkommst

Erfolg bedeutet in diesem Kontext meist eines von drei Zielen: (1) du baust belastbares Wissen auf, (2) du bekommst eine formale Bestätigung (Zeugnis/Zertifikat), (3) du nutzt das Wissen als Sprungbrett.

Laudius definiert den Abschluss transparent: Zeugnis nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben und Zertifikat nach erfolgreicher Abschlussarbeit. Wenn du „Erfolg“ planbar machen willst, hilft dir vor allem eine saubere Lernroutine: 8 Stunden pro Woche sind laut Laudius der Richtwert für die 6 Monate.

Mein pragmatischer Tipp: Setze dir pro Woche ein kleines Ziel (z. B. ein Heftabschnitt plus Aufgabe) und nutze das Dozentenfeedback nicht nur als „Note“, sondern als Werkzeug, um Argumentation, Begriffsschärfe und Transferleistung zu verbessern. Genau daraus entsteht der Karrierewert: du kannst später nicht nur erzählen, dass dich Kriminologie interessiert – du kannst sauber analysieren, strukturieren und begründen.

Lohnt sich der Laudius Fernkurs Kriminologie für dich?

Wenn du eine flexible, betreute Weiterbildung suchst, die dich strukturiert in Kriminalität, Kriminalpolitik, Strafrechtsperspektiven, Statistik und Medienanalyse einführt, ist der Laudius-Fernkurs Kriminologie eine stimmige Option. Die regulären Kosten liegen bei 936,00 € (digital) oder 1.020,00 € (digital + gedruckt), jeweils verteilt auf 6 Raten.

Besonders lohnend ist der Kurs, wenn du das Wissen konkret nutzen willst: für Bewerbungen in angrenzenden Feldern, als Vorbereitung auf ein Studium oder als fachliche Basis für Prävention, Training oder Content-Projekte. Entscheidend ist, dass du den Lehrgang als Qualifikationsbaustein einsetzt – dann kann er sowohl fachlich als auch strategisch (Profil/Positionierung) echten Mehrwert bringen.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Laudius Fernkurs Kriminologie – FAQ

Der Lehrgang ist auf sechs Monate angelegt und umfasst 24 Lernhefte, die im flexiblen Selbststudium bearbeitet werden. Der Zugang erfolgt über den Online-Campus von Laudius. Einsendeaufgaben werden digital eingereicht und vom Dozenten korrigiert. Der empfohlene Zeitaufwand liegt bei etwa acht Stunden pro Woche, eine kostenfreie Verlängerung der Studiendauer ist möglich.

Behandelt werden Grundlagen des Kriminalitätsbegriffs, die Geschichte der Kriminologie, soziologische und juristische Perspektiven, Polizei- und Strafrechtssysteme, Kriminalstatistik sowie mediale Darstellung von Kriminalität. Zudem werden kriminalsoziologische Theorien, Sicherheitspolitik und das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit thematisiert. Ziel ist es, Kriminalität systematisch und interdisziplinär einzuordnen.

Nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben wird ein institutseigenes Zeugnis ausgestellt. Durch eine zusätzliche Abschlussarbeit kann ein Zertifikat erworben werden. Beide Abschlüsse werden vom Fernlehrinstitut Laudius vergeben.

Die Weiterbildung eignet sich für Personen, die Kriminalität fachlich verstehen und analysieren möchten, etwa im Kontext von Recht, Verwaltung, Sozialer Arbeit, Sicherheitsgewerbe oder Journalismus. Auch als Vorbereitung auf ein weiterführendes Studium oder eine Tätigkeit im Bereich Prävention kann der Kurs sinnvoll sein. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Lehrgang ersetzt keine behördliche Ausbildung oder ein Studium, kann jedoch als Qualifikationsbaustein dienen. Einsatzfelder liegen typischerweise in Präventionsprojekten, administrativen oder konzeptionellen Aufgaben im Umfeld von Justiz und Strafvollzug, Analyse- und Rechercheaufgaben sowie in der fachlichen Einordnung kriminalpolitischer Themen. Der Mehrwert entsteht vor allem als Zusatzkompetenz in bestehenden Berufsfeldern.

Durch strukturierte Lernhefte und korrigierte Einsendeaufgaben wird analytisches Denken gefördert. Die Inhalte lassen sich direkt auf aktuelle gesellschaftliche Debatten, Medienberichte und berufliche Fragestellungen übertragen. Der Praxisnutzen entsteht vor allem durch die systematische Anwendung kriminologischer Theorien und statistischer Einordnungsmethoden.

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