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Fernkurs Logistikmanagement – Das solltest du vor der Anmeldung wissen

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 24. Februar 2026


Der Fernkurs Logistikmanagement wird bei folgenden Anbietern angeboten:

Anbieter: Laudius, SGD und ILS

Laudius Fernkurs Logistikmanagement: Kosten und was dich im Fernstudium erwartet

Wenn du dich im Wachstumsfeld Logistik weiterentwickeln willst, ist der Laudius Fernlehrgang Logistikmanagement eine kompakte, berufsbegleitende Weiterbildung mit klarer Struktur: du lernst flexibel von zu Hause (und unterwegs), bekommst digitale Unterlagen, wirst durch Dozenten betreut und arbeitest dich Schritt für Schritt in Management- und Optimierungsthemen der Logistik ein.

Kosten: exakte Preise des Fernkurses Logistikmanagement (zwei Kursvarianten)

Laudius bietet für „Logistikmanagement“ zwei Varianten mit einer Regelstudiendauer von 8 Monaten an.
Hier sind die regulären Kursgebühren ohne Rabatt (wie auf der Kursseite ausgewiesen):

  • Variante 1: Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 8 × 129,00 € = 1.032,00 € Gesamt
  • Variante 2: Nur digitale Kursunterlagen: 8 × 119,00 € = 952,00 € Gesamt

Kursüberblick: Dauer, Voraussetzungen, Abschluss

  • Start ist jederzeit möglich; du kannst laut Laudius 4 Wochen kostenlos testen.
  • Die Regelstudiendauer beträgt 8 Monate bei ca. 4 Stunden pro Woche. Wenn du langsamer lernst, kannst du die Regelstudienzeit kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten. -> Die Lernzeit je nach Vorwissen variiert stark.
  • Teilnahmevoraussetzungen: Mittlere Reife und/oder eine Ausbildung im kaufmännisch-verwaltenden Bereich.-> Die Vorteile zeigen, warum ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll bleibt.
  • Studienmaterial: 26 Lernhefte.

Abschluss des Fernkurses Logistikmanagement

  • nach Einsendeaufgaben: Laudius-Zeugnis
  • nach Abschlussarbeit: Laudius-Zertifikat

Was bietet der Fernkurs Logistikmanagement inhaltlich?

Inhaltlich geht es darum, dass du Logistik nicht nur „operativ“ verstehst, sondern planst, steuerst und optimierst – also typische Denkweisen aus dem Logistikmanagement und Supply Chain Management aufbaust. Laudius beschreibt das als Know-how für Planungs-, Steuerungs- und Optimierungsverfahren sowie Grundlagen im Supply Chain Management.

Die Themen sind u. a.:

  • Globalisierungstrend und dessen Bewertung
  • Logistiksysteme und deren Bewertung
  • Subsysteme der Logistik (Verpackung, Lager, Transport)
  • Logistische Informationssysteme
  • Optimierungsansätze in Beschaffungs-, Lager-, Produktions- und Distributionslogistik
  • Supply Chain Management
  • Lager- und Transportnetzplanung
  • e-Logistik

Damit deckst du genau die Schnittstelle ab, die Unternehmen heute brauchen: Prozesse über Abteilungen und Standorte hinweg zu denken – mit Blick auf Kosten, Servicelevel, Bestände, Durchlaufzeiten und Stabilität der Lieferkette.

Wie lernst du bei Laudius konkret? (Online Campus, Einsendeaufgaben, Betreuung)

Der didaktische Kern ist: Selbstlernmaterial + digitale Lernumgebung + Feedback über Einsendeaufgaben. Du bekommst nach Anmeldung einen Zugang zum Online Campus und kannst dort direkt starten.

So läuft das Lernen typischerweise ab:

  • Du arbeitest Lektionen durch (downloadbar für PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader; du kannst sie auch ausdrucken).-> Nutze To-dos aus dem Lernplan fürs Fernstudium.
  • Du bearbeitest Einsendeaufgaben und reichst sie im Online Campus ein.-> Ohne Praxis bleibt die Einsendeaufgabe im Fernstudium schwer.
  • Der Dozent bewertet und benotet, gibt Feedback und du kannst Fragen direkt über den Campus stellen.
  • Optional kannst du gedruckte Unterlagen als „Nachschlagewerk“ dazubuchen (hochwertig, im Ordner, nicht gebunden – praktisch für unterwegs).

Das ist vor allem dann stark, wenn du nicht nur lesen, sondern anwenden willst: Die Kursseite betont „praxisnahe Übungen“ und das eigenständige Üben in kleinen Praxisaufgaben.

Warum lohnt sich der Kurs? Der Business-Nutzen für dich

Logistik ist in fast jeder Branche ein Wettbewerbsfaktor: Industrie, Handel, E-Commerce, Healthcare, Automotive, Food, Konsumgüter, Ersatzteile, Bau – überall entscheidet die Lieferfähigkeit mit über Umsatz, Reputation und Kostenstruktur.-> Die richtige Planung stärkt die Motivation im Fernstudium.

Genau deshalb lohnt sich Logistikmanagement als Weiterbildung besonders dann, wenn du:

  • mehr Verantwortung übernehmen willst (Koordination, Schnittstellen, Projektleitung),
  • Prozesse messbar verbessern willst (Bestände, Durchlaufzeiten, Servicelevel),
  • dich Richtung Management/Planung statt „nur operative Abwicklung“ entwickeln möchtest.
  • Laudius positioniert den Lehrgang explizit als Schritt, um logistische Prozesse zu verstehen, Entscheidungen zu treffen und komplexe Planungs- und Steuerungsaufgaben zu übernehmen.

Der größte Hebel liegt oft in der Kombination aus Logistikverständnis + Kommunikation + Methoden: Wenn du sauber analysierst, Engpässe erkennst, Netzwerke planst und Stakeholder abholst, wirst du im Unternehmen schnell als Problemlöser sichtbar.

Für wen ist der Fernlehrgang geeignet?

Laudius nennt mehrere Zielgruppen für den Fernkurs Logistikmanagement – und die sind in der Praxis ziemlich treffend.

Der Kurs passt besonders, wenn du dich in eines dieser Profile einordnest:

  • du interessierst dich grundsätzlich für logistische Fragestellungen
  • du arbeitest bereits kaufmännisch und/oder logistikorientiert und willst dich weiterentwickeln
  • du willst nach einem (Fach-)Hochschulstudium dein Logistik-Know-how vertiefen
  • du willst dich bei Logistikunternehmen bewerben
  • du willst Kompetenzen in Logistikplanung aufbauen – bis hin zur Logistikberatung

Auch wenn du Quereinsteiger bist, kann das funktionieren – wichtig ist nur, dass du bereit bist, dich mit Systemen, Kennzahlen und Prozesslogik auseinanderzusetzen. Und: Mit ca. 4 Stunden pro Woche in der Regelstudienzeit ist es realistisch neben Job und Familie, solange du wirklich konstant dranbleibst.

Wo kannst du später arbeiten? Typische Einsatzfelder nach der Weiterbildung

Mit dem Fokus auf Logistik- und Supply-Chain-Themen öffnet dir das Wissen viele Türen – je nach deiner Vorerfahrung eher operativ-koordinierend oder eher planend-analytisch.

Typische Bereiche sind:

  • Supply Chain / SCM (Planung, Schnittstellen, Performance)
  • Einkauf & Beschaffung (inkl. beschaffungslogistischer Optimierung)
  • Lager & Distribution (Strukturen, Systeme, Prozesse)
  • Produktion & Materialwirtschaft (Produktionslogistik, Durchlaufzeiten, Bestände)
  • Transport/Spedition/Disposition (Netzwerke, Kosten, Service, Kapazitäten)
  • E-Commerce & Fulfillment (Skalierung, Retouren, Lieferperformance)

Gerade in mittelständischen Unternehmen sind die Rollen oft „hybrid“: Du machst nicht nur eine Sache, sondern koordinierst Lager, Dispo, Einkauf und Dienstleister gleichzeitig. Wenn du Logistikmanagement beherrschst, kannst du dort schnell in Richtung Teamleitung oder Projektleitung wachsen.

Selbständig machen – geht das mit Logistikmanagement?

Ja, Selbständigkeit ist grundsätzlich möglich – aber nicht „automatisch“ durch ein Zertifikat. Realistisch ist Selbständigkeit vor allem dann, wenn du entweder (a) bereits Berufserfahrung mitbringst oder (b) dir ein klar umrissenes Angebot aufbaust, das Unternehmen wirklich einkaufen.

  • Plausible Selbständigkeitswege nach so einer Weiterbildung:
  • Logistikberatung für KMU (Prozessanalyse, Lagerlayout, Kennzahlen, Lieferfähigkeit)
  • Interim-/Projektunterstützung (Einführung von Abläufen, SOPs, Dienstleistersteuerung)
  • Schulungen/Workshops (Grundlagen SCM/Logistik, Prozessdenken, KPI-Setups)
  • Spezialisierung in e-Logistik/Fulfillment (z. B. Shop-/WMS-Anforderungen, Retourenprozesse)

Für „Erfolg“ sind dann aber Marktzugang, Referenzen und ein belastbares Leistungsversprechen entscheidend. Der Kurs liefert dir das Fundament – die Marktpositionierung musst du dir strategisch bauen.

Erfolgsfaktoren: So holst du maximalen Nutzen aus dem Kurs

Damit der Fernkurs Logistikmanagement nicht nur „Wissen“, sondern echte Karrierewirkung bringt, funktionieren in der Praxis diese Hebel am besten:

  • Plane feste Lernslots (z. B. 3× pro Woche 60–90 Minuten) und halte sie wie Termine ein.
  • Übertrage jede Lerneinheit auf dein Umfeld: „Wo sehe ich das bei uns im Lager/Transport/Einkauf?“
  • Sammle kleine Ergebnisse: Prozessskizzen, KPI-Ideen, Verbesserungsansätze – das wird später dein Argument im Bewerbungsgespräch.
  • Nutze die Einsendeaufgaben wirklich als Trainingsfeld für sauberes Denken und nachvollziehbare Entscheidungen.

So wird aus „Fernkurs“ ein Portfolio an Lösungen – und genau das zahlt auf deinen nächsten Schritt ein.

Laudius Logistikmanagement als flexible Weiterbildung mit klarer Praxisorientierung

Wenn du eine flexible, betreute Weiterbildung suchst, um Logistikprozesse zu verstehen, zu steuern und zu optimieren, ist der Laudius Fernkurs „Logistikmanagement“ ein strukturiertes Paket: 26 Lernhefte, Online Campus, Einsendeaufgaben mit Feedback, freier Start und ein Abschluss über Zeugnis/Zertifikat.

Preislich liegt er ohne Rabatt je nach Variante bei 952,00 € (digital) oder 1.032,00 € (digital + gedruckt), jeweils über 8 Mo

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Fernkurs Logistikmanagement bei Laudius FAQS

Im Fernkurs lernst du, logistische Prozesse nicht nur operativ zu verstehen, sondern systematisch zu planen, zu steuern und zu optimieren. Inhalte sind unter anderem Logistiksysteme, Lager- und Transportnetzplanung, Supply Chain Management, logistische Informationssysteme sowie Optimierungsansätze in Beschaffung, Produktion und Distribution. Ziel ist es, Zusammenhänge über Abteilungen hinweg zu erkennen und Kennzahlen wie Bestände, Durchlaufzeiten oder Servicelevel gezielt zu verbessern. Der Kurs vermittelt praxisorientiertes Managementdenken statt reiner Theorie. Dadurch entwickelst du ein Verständnis für Prozesslogik, Kostenstrukturen und Stabilität von Lieferketten.

Als Teilnahmevoraussetzung nennt Laudius die mittlere Reife und/oder eine kaufmännisch-verwaltende Ausbildung. Der Kurs richtet sich damit an Personen mit wirtschaftlichem Grundverständnis. Spezifische Logistik-Vorkenntnisse sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Auch Quereinsteiger können teilnehmen, wenn sie bereit sind, sich mit Kennzahlen, Systemen und Prozessoptimierung auseinanderzusetzen. Besonders geeignet ist der Lehrgang für Personen, die bereits im logistischen oder kaufmännischen Umfeld arbeiten und ihre Planungs- und Steuerungskompetenzen erweitern möchten.

Du erhältst ein Laudius-Zeugnis nach den Einsendeaufgaben beziehungsweise ein Laudius-Zertifikat nach erfolgreicher Abschlussarbeit. Es handelt sich dabei um eine institutsinterne Weiterbildung, nicht um einen staatlichen oder akademischen Abschluss. Der Kurs ersetzt kein Studium in Logistik oder Betriebswirtschaft. In Bewerbungen wird er als praxisorientierte Zusatzqualifikation gewertet, insbesondere wenn du deine Kenntnisse mit konkreten Praxisbeispielen belegen kannst. Sein Wert liegt in der anwendungsorientierten Kompetenz, nicht in einem formalen Grad.

Der Kurs lohnt sich besonders, wenn du dich von operativer Abwicklung in Richtung Planung, Koordination oder Projektverantwortung entwickeln möchtest. Logistik ist in nahezu allen Branchen ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Wer Prozesse analysieren, Engpässe erkennen und Verbesserungen umsetzen kann, wird schnell als Problemlöser wahrgenommen. Besonders im Mittelstand entstehen häufig hybride Rollen, in denen Koordination, Disposition, Lager und Einkauf zusammenlaufen. Der Kurs kann deine Chancen auf solche Positionen erhöhen, garantiert jedoch keinen automatischen Karrieresprung.

Ja, grundlegendes Logistikmanagement lässt sich über praxisorientierte Weiterbildungen erlernen. Viele Positionen im Mittelstand oder in operativen Koordinationsrollen setzen kein Studium voraus, sondern analytisches Verständnis und Prozesskompetenz. Der Kurs vermittelt genau diese Grundlagen – von Lagerplanung über Supply Chain bis zu Optimierungsansätzen. Für klassische akademische Managementkarrieren ersetzt er jedoch kein Hochschulstudium. Er eignet sich besonders als berufsbegleitender Einstieg oder zur Erweiterung vorhandener Erfahrung.

Der Kurs allein garantiert keine Managementposition, kann aber den Einstieg in planende oder koordinierende Rollen erleichtern. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen zählt praktische Prozesskompetenz stärker als ein formaler Abschluss. Wenn du bereits logistische oder kaufmännische Erfahrung mitbringst, kann die Weiterbildung deine Aufstiegschancen verbessern. Für leitende Positionen in Großkonzernen wird häufig zusätzlich ein Studium oder umfangreiche Berufserfahrung verlangt. Der Kurs dient daher als Kompetenzaufbau und Karriereschritt, nicht als alleinige Qualifikation für Spitzenpositionen.

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