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Fernkurs Marktforschung und Marketingstatistik von Laudius: Inhalte, Kosten, Ablauf und Karrierechancen

Wenn du im Marketing (oder Vertrieb) wirklich bessere Entscheidungen treffen willst, brauchst du mehr als Bauchgefühl: Du brauchst saubere Informationen aus Marktforschung – und die Fähigkeit, Marketingstatistiken korrekt zu lesen und zu interpretieren. Genau hier setzt der Laudius-Fernlehrgang „Marktforschung und Marketingstatistik“ an: Du lernst, Marktinformationen systematisch zu beschaffen, aufzubereiten und daraus belastbare Schlüsse abzuleiten.

Damit du schnell einschätzen kannst, ob der Kurs zu dir passt, bekommst du hier die exakten Preise ohne Rabatt, einen klaren Überblick über Inhalte und Lernmethode, plus eine realistische Einordnung: Für wen lohnt es sich, welche Jobs sind danach drin – und wie sinnvoll ist Selbstständigkeit?

Kosten: Exakte Kursgebühren für den Fernkurs Marktforschung

Laudius bietet zwei Kursvarianten. Die Gebühren sind jeweils in 3 Monatsraten angegeben (Regelstudiendauer: 3 Monate).

  • Digitale Kursunterlagen: 3 × 279,00 € (= 837,00 € gesamt)
  • Gedruckte Kursunterlagen + digitale Kursunterlagen: 3 × 289,00 € (= 867,00 € gesamt)

Wichtig zur Einordnung: Der Lehrgang ist jederzeit startbar (Laudius nennt außerdem „4 Wochen kostenlos testen“ als Einstiegsmöglichkeit).

Was bietet der Kurs konkret?

Laudius positioniert den Lehrgang als praxisorientierten Einstieg in zentrale Werkzeuge der Marktforschung und (Marketing-)Statistik – ausdrücklich nicht als Ersatz für ein komplettes Studium oder eine Berufsausbildung, sondern als solide Grundlagen-Weiterbildung mit vielen Beispielen.

Rahmendaten auf einen Blick:

  • ZFU-Zulassungs-Nr.: 7252712
  • Teilnahmevoraussetzung: Mittlere Reife
  • Studienmaterial: 10 Lernhefte
  • Regelstudiendauer: 3 Monate bei ca. 5 Stunden pro Woche
  • Kostenlose Verlängerung: Regelstudienzeit kann bei langsamem Vorgehen bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden
  • Betreuung: persönlicher Dozent (Prof. Jürgen Bruns wird genannt)
  • Abschluss: Laudius-Zeugnis nach Einsendeaufgaben; Laudius-Zertifikat nach Abschlussarbeit

Inhalte: Diese Themen behandelst du im Fernlehrgang

Der Kurs deckt die komplette Kette ab – von der Informationsgewinnung bis zur statistischen Auswertung und Prognose. Laudius nennt u. a. Sekundärforschung, Primärforschung, Stichproben, Befragungsarten, Fragebogenkonstruktion, Beobachtung/Experiment und Marketingstatistik.

Die 10 Lernhefte (Inhaltsverzeichnis) zeigen sehr konkret, wie der Stoff aufgebaut ist:

  • Lernheft 1–2: Grundlagen & Sekundärforschung (Desk Research, Marktforschungsplan)
  • Lernheft 3–6: Primärforschung in der Praxis (mündlich/schriftlich/telefonisch/online), Fragebogen, Beobachtung & Experimente
  • Lernheft 7–8: Stichproben & Stichprobenverfahren (Auswahlbasis, Auswahlverfahren, Stichprobenumfang)
  • Lernheft 9–10: Marketing-Statistik (Häufigkeiten, Mittelwerte, Kennzahlen/Indizes, Analyse- und Prognoseverfahren)
  • Plus: Abschlussarbeit

Damit bekommst du sowohl methodisches Handwerkszeug (wie erhebe ich Daten sauber?) als auch statistische Grundkompetenz (wie interpretiere ich Ergebnisse korrekt und treffe daraus Entscheidungen?).

Wie lernst du? So funktioniert der Fernkurs Marktforschung bei Laudius

Laudius setzt auf eine digitale Lernumgebung („Online Campus“) und downloadable Lektionen. Du kannst die Unterlagen am PC, Laptop, Smartphone, Tablet oder E-Reader nutzen, sie speichern oder selbst ausdrucken. Zusätzlich gibt es Austauschmöglichkeiten mit anderen Teilnehmern und direkte Kommunikation mit dem Dozenten. Einsendeaufgaben bearbeitest und sendest du ebenfalls online ein; sie werden bewertet und mit Feedback versehen.

So läuft dein Lernen typischerweise ab:

  • Du loggst dich in den Online Campus ein und arbeitest die Lektionen durch.
  • Du bearbeitest Übungs- und Einsendeaufgaben (inkl. Feedback/Benotung).
  • Du klärst Fragen direkt mit dem Dozenten im Campus.
  • Optional ergänzt du digitale Unterlagen durch gedrucktes Material (gegen Aufpreis).
  • Laudius nennt außerdem Vorteile wie „Vorlesefunktion“, „Online Bibliothek“ und „Abschlussprüfung zu Hause“.

Warum lohnt sich der Kurs?

Der Nutzen entsteht vor allem dann, wenn du im Job (oder in einer Gründung) regelmäßig mit Fragen konfrontiert bist wie:

  • „Welche Zielgruppe lohnt sich wirklich?“
  • „Wie valide sind Umfrageergebnisse?“
  • „Was sagt die Statistik – und was eben nicht?“
  • „Welche Kennzahlen und Indizes sind entscheidungsrelevant?“

Der Fernkurs bringt dich aus dem „Marketing-Meinungsmodus“ in ein datengetriebenes Vorgehen: strukturierte Datenerhebung (Sekundär/Primär), saubere Stichprobenlogik, solide Auswertung und ein Verständnis für Analyse/Prognose.

Realistisch ist auch: Wenn du bislang wenig Statistik-Kontakt hattest, ist der Kurs ein guter „Confidence Builder“. Und wenn du schon im Marketing arbeitest, hilft er dir, externe Studien, Agentur-Reports oder interne Dashboards kritischer zu lesen und bessere Briefings zu schreiben.

Für wen ist der Fernkurs Marktforschung geeignet?

Laudius nennt mehrere Zielgruppen – von Interessierten über Verkäufer:innen bis hin zu (angehenden) Marketing-, Werbe- oder Vertriebsprofis, außerdem Menschen mit kaufmännischer/verwaltungstechnischer Grundausbildung und sogar Existenzgründer.

Der Kurs passt besonders gut, wenn du…

  • im Marketing/Vertrieb/Werbung arbeiten willst und methodisch sicherer werden möchtest.
  • als Selbstständige:r/Gründer:in eigene Marktforschung aufsetzen und auswerten willst.
  • dich für Marktforschung interessierst und ein strukturiertes Fundament suchst.

Wo kannst du später arbeiten?

Mit Marktforschungs- und Statistikgrundlagen eröffnest du dir typischerweise Chancen in Rollen, in denen Daten, Kundenverständnis und Marktlogik gebraucht werden – z. B. in:

  • Marketing (Operativ/Strategisch), Brand/Produktmarketing
  • Vertrieb/Business Development (Marktpotenziale, Zielgruppen, Wettbewerbsanalyse)
  • Marktforschung (unternehmensintern oder bei Agenturen/Instituten – je nach weiterer Qualifikation)
  • E-Commerce & Performance-Umfelder (Interpretation von Kennzahlen, Hypothesen testen)

Wichtig: Der Laudius-Kurs ist laut Anbieter kein Ersatz für ein Studium, sondern vermittelt kompaktes Grundwissen und einen praxisnahen Einstieg. Für klassische „Research Analyst“-Positionen in großen Instituten kann je nach Arbeitgeber zusätzlich ein Studium, Tool-Know-how (z. B. SPSS/R/Python) oder Praxiserfahrung erwartet werden.

Kannst du dich auch selbstständig machen – und wie stehen die Erfolgschancen?

Ja, Selbstständigkeit ist in diesem Feld grundsätzlich möglich – besonders, wenn du Marktforschung als Dienstleistung oder als Teil eines größeren Angebots (Marketingberatung, Positionierung, Go-to-Market) anbietest. Laudius adressiert Existenzgründer ausdrücklich als passende Zielgruppe.

Typische selbstständige Angebote, die nach so einer Weiterbildung realistisch sind:

  • Zielgruppen- und Wettbewerbsanalysen (Desk Research)
  • Umfragekonzepte inkl. Fragebogenentwicklung und Auswertung
  • Kundenfeedback-Setups (NPS/CSAT-Logik, Interpretation, Handlungsempfehlungen)
  • Workshop-Formate: „Kunden verstehen“, „Angebot validieren“, „Marktpotenzial einschätzen“

Zum Thema „Erfolg“: Ein Kurs allein garantiert ihn natürlich nicht – aber er verbessert deine Erfolgswahrscheinlichkeit, weil du professioneller argumentierst, bessere Entscheidungen triffst und weniger Geld in falsche Marketingmaßnahmen steckst. Die größten Hebel entstehen, wenn du das Gelernte sofort in echten Projekten anwendest (eigene Umfrage, Produkt-Test, Wettbewerbsanalyse, Prognosemodell mit einfachen Kennzahlen/Indizes).

Lohnt sich der Laudius-Fernlehrgang für dich?

Wenn du eine kompakte, flexible Weiterbildung suchst, die dich in Marktforschung (Sekundär & Primär) und Marketingstatistik strukturiert reinbringt, liefert Laudius ein klar abgegrenztes Curriculum mit 10 Lernheften, Online-Campus-Lernen, Einsendeaufgaben und Abschlussoption (Zeugnis/Zertifikat).

Entscheidend ist dein Ziel: Willst du im Marketing/Vertrieb fundierter entscheiden, Studien besser bewerten und eigene Recherchen/Umfragen professionell aufsetzen, ist das ein sinnvoller Schritt. Wenn du hingegen eine akademische Statistik-Tiefe oder harte Data-Science-Toolchains suchst, brauchst du meist zusätzliche, weiterführende Qualifikationen.

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