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Der Fernkurs Supervision wird bei folgenden Fernschulen angeboten:

Fernkurs Supervision bei Laudius: Überblick, Kosten und Nutzen

Wenn du beruflich mit Menschen arbeitest (oder künftig arbeiten willst), kennst du vermutlich diese Momente: Konflikte im Team, Rollenklarheit fehlt, Kommunikation hakt – und plötzlich kosten kleine Reibungen enorm viel Energie. Genau hier setzt Supervision an: Sie schafft Struktur für Reflexion, hilft bei der Klärung von Rollen und verbessert Zusammenarbeit nachhaltig. Der Laudius Fernlehrgang „Supervision“ ist darauf ausgelegt, dich Schritt für Schritt zur professionellen Begleitung von Einzelpersonen, Teams oder Organisationen zu qualifizieren – flexibel neben Job und Alltag.

Kosten: Exakte Preise des Fernkurses Supervision bei Laudius

Laudius bietet auf der Kursseite zwei Varianten mit monatlicher Zahlung über 12 Monate an. Ohne Rabatt gelten folgende Kursgebühren:

  • Variante 1: Gedruckte Kursunterlagen + digitale Kursunterlagen
    12 × 199,00 € = 2.388,00 € Gesamtpreis
  • Variante 2: Digitale Kursunterlagen
    12 × 189,00 € = 2.268,00 € Gesamtpreis

Was bietet der Kurs konkret?

Der Fernlehrgang ist inhaltlich als Qualifizierungsprogramm für Supervision im beruflichen Kontext aufgebaut. Du erhältst 7 Module mit insgesamt 35 Lernheften und nimmst an 2 Online-Seminaren teil.


Der Einstieg ist jederzeit möglich. Die Regelstudienzeit liegt bei 12 Monaten (bei ca. 8 Stunden pro Woche). Wenn du langsamer lernst, kannst du die Regelstudienzeit laut Kursseite kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten.

Im Kern lernst du, berufliche Herausforderungen systematisch zu reflektieren und Entwicklungsprozesse zu begleiten – empathisch, strukturiert und lösungsorientiert. Laudius beschreibt Supervision dabei als Methode, um Zusammenarbeit zu stärken, Kommunikation zu verbessern und komplexe Situationen professionell zu bearbeiten.

Inhalte: Welche Themen deckt die Supervision-Ausbildung im Fernstudium ab?

Die Kursseite nennt folgende Inhaltsbereiche (auszugsweise, aber zentral):

  • Einführung in Supervision
  • Berufsbild- und Professionsentwicklung
  • Kommunikation & „Growth Mindset“ in komplexen Situationen
  • Formen von Supervision
  • Supervisionsprozesse & Methoden
  • (Organisationale) Rahmen- und Gestaltungsfelder
  • Eigene Supervisionsprozesse planen und gestalten

Damit geht es nicht nur um „Gesprächsführung“, sondern um ein professionelles Set aus Methodik, Prozessgestaltung, Rollenarbeit und Organisationsbezug – also um genau die Bausteine, die du brauchst, wenn Supervision mehr sein soll als ein nettes Reflexionsgespräch.

Wie lernt man im Laudius Fernkurs Supervision?

Laudius setzt auf ein überwiegend digitales, ortsunabhängiges Lernsetup mit Online-Campus. Du bekommst einen Login und kannst Unterlagen online lesen oder herunterladen, auf verschiedenen Geräten nutzen und bei Bedarf selbst ausdrucken. Außerdem werden Einsendeaufgaben über den Campus eingereicht und von der Dozentin bewertet und mit Feedback versehen.

Zusätzlich gibt es 2 Online-Seminare. Außerdem ist ein e-Portfolio bzw. eine Reflexionsaufgabe Bestandteil des Abschlusswegs (neben Einsendeaufgaben und Modulabschlussprüfungen).

  • Lernen im eigenen Tempo (Start jederzeit)
  • Digitale Unterlagen im Online-Campus (Download/Onlinezugriff)
  • Einsendeaufgaben mit Feedback
  • Zwei Online-Seminare als Praxis-/Vertiefungsanteil
  • Reflexionsaufgabe im e-Portfolio als Teil der Leistung

Wenn du lieber „analog“ arbeitest: Gedruckte Unterlagen sind laut Kursseite optional gegen Aufpreis bzw. in der entsprechenden Variante enthalten und kommen als hochwertiges Druckmaterial im Kursordner; das Material ist nicht gebunden, sodass du Seiten entnehmen kannst.

Abschluss: Zeugnis, Zertifikat und Voraussetzungen

Es gibt es zwei Abschlussstufen:

  • Laudius-Zeugnis (Supervision): u. a. erfolgreiche Einsendeaufgaben, Modulabschlussprüfungen und Reflexionsaufgabe (e-Portfolio)
  • Laudius-Zertifikat (Supervisor*in): zusätzlich erfolgreiche Teilnahme an den Online-Seminaren
  • Teilnahmevoraussetzungen: Spezielle Vorkenntnisse sind laut Laudius nicht notwendig.
  • Außerdem ist eine ZFU-Zulassungsnummer (7552025) angegeben – das ist ein formaler Hinweis auf staatliche Zulassung des Fernlehrgangs.

Warum lohnt sich der Kurs?

Ob sich ein Fernkurs Supervision „lohnt“, entscheidet sich selten an einem einzigen Punkt – sondern daran, ob du die Qualifikation praktisch einsetzen kannst. Beim Laudius-Lehrgang sind dafür mehrere Nutzenfaktoren erkennbar:

Erstens: Du bekommst eine strukturierte, modulare Qualifizierung (7 Module / 35 Lernhefte), die dich systematisch von Grundlagen bis zur eigenen Prozessplanung führt.


Zweitens: Durch Einsendeaufgaben, Prüfungen und Reflexionsarbeit wird das Gelernte nicht nur konsumiert, sondern verarbeitet – ein wichtiger Punkt, wenn du später tatsächlich als Supervisor*in arbeiten willst.


Drittens: Das Format ist berufsbegleitend planbar: 12 Monate Regelstudium bei ca. 8 Stunden/Woche, flexibel schneller oder langsamer, mit möglicher kostenloser Überschreitung.

  • Flexibilität (Start jederzeit, Tempo anpassbar)
  • Klarer Lernpfad (Module, Lernhefte, Prüfungen)
  • Praxisnähe durch Reflexion und Online-Seminare
  • Betreuung und Feedback über den Online-Campus

Für wen ist der Fernlehrgang Supervision geeignet?

Laudius adressiert den Kurs ausdrücklich an Menschen, die mit Kommunikation, Beratung, Pädagogik oder beruflichen Entwicklungsprozessen zu tun haben – und auch an Quereinsteiger*innen, die eine menschennahe Tätigkeit suchen.


In der Praxis passt der Kurs besonders, wenn du bereits Berufserfahrung in Feldern hast, in denen Teams, Rollen, Konflikte und professionelle Beziehungen eine große Rolle spielen (z. B. Bildung, Soziales, Gesundheit, Organisationen/Unternehmen).

Wo kannst du später arbeiten? Typische Einsatzfelder für Supervisor*innen

Supervision findet überall dort statt, wo Menschen professionell zusammenarbeiten und Rollen, Konflikte oder Veränderungsprozesse reflektiert werden sollen.

Aus dem Kursfokus (Teams, Einzelpersonen, Organisationen) ergeben sich typische Arbeitsfelder wie:

  • Sozial- und Gesundheitseinrichtungen (z. B. Beratung, Pflege, Therapie-nahe Kontexte)
  • Bildungsbereich (z. B. Schulen, Träger, Weiterbildung)
  • Unternehmen/Organisationen (Teamentwicklung, Kommunikations- und Rollenklärung)
  • Non-Profit-Organisationen und öffentliche Träger
  • Projekt- und Führungskontexte (z. B. Veränderungsprozesse, Schnittstellenkonflikte)

Wichtig ist die realistische Einordnung: „Supervisor*in“ ist je nach Markt und Kontext unterschiedlich reguliert bzw. erwartet. Häufig zählt neben dem Abschluss vor allem dein professionelles Profil (Vorerfahrung, Zielgruppe, Positionierung, Methodenkompetenz, Netzwerk). Der Laudius-Kurs liefert dafür den Qualifizierungsrahmen – den Markteintritt gestaltest du strategisch.

Kannst du dich später selbständig machen?

Grundsätzlich: Ja, Selbständigkeit ist ein typischer Weg in supervisionellen und beratenden Tätigkeiten – oft freiberuflich oder als Teil eines Portfolios (Supervision + Coaching + Training). Der Kurs ist inhaltlich darauf ausgelegt, dass du eigene Supervisionsprozesse planen und gestalten lernst, was für selbständiges Arbeiten zentral ist.

Was du für erfolgreiche Selbständigkeit zusätzlich brauchst (neben der Qualifikation): saubere Positionierung (Zielgruppe), Angebotsdesign (Einzel/Team/Organisation), Preisstrategie, Akquisewege und rechtliche/unternehmerische Basics. Der Kurs ersetzt dieses Business-Setup nicht automatisch – aber er kann die fachliche Grundlage liefern, auf der du ein seriöses Angebot aufbaust.

Erfolg: Wie realistisch sind gute Ergebnisse?

„Erfolg“ in Supervision hat zwei Ebenen:

Fachlicher Erfolg: Du kannst Prozesse methodisch sauber führen, Verantwortung abgrenzen, Ziele klären, Interventionen wählen und Ergebnisse reflektieren. Der Laudius-Lehrgang arbeitet dafür mit Modulen, Aufgaben, Prüfungen, e-Portfolio und Online-Seminaren.

Beruflicher Erfolg: Du findest bezahlte Anwendungsfelder (intern oder extern). Das hängt stark von deiner Ausgangslage ab: Hast du bereits Zugang zu Teams/Organisationen? Bist du in einer Rolle, in der Supervision „mitgedacht“ wird (z. B. Leitung, Fachberatung, HR/PE, pädagogische Koordination)? Oder startest du komplett neu und brauchst Referenzen? Der Kurs kann dich qualifizieren – die Marktdurchdringung entsteht durch Praxis, Profil und Netzwerk.

Wenn du es pragmatisch angehst, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit am höchsten, wenn du schon während des Kurses bewusst Praxisnähe herstellst: Fälle analysieren, Methoden üben, Feedback ernst nehmen, und dir ein klares Feld suchen (z. B. Teams in sozialen Einrichtungen, Kollegien in Bildung, Projektteams im Unternehmen).

Laudius Supervision als Fernstudium – sinnvoll, wenn du Wirkung in Zusammenarbeit erzeugen willst

Der Laudius Fernkurs Supervision ist vor allem dann eine starke Option, wenn du berufsbegleitend eine fundierte Zusatzqualifikation aufbauen möchtest, die dich in Kommunikation, Rollenklärung, Prozessgestaltung und Organisationsbezug handlungssicher macht. Du bekommst eine klar strukturierte Weiterbildung (7 Module / 35 Lernhefte), Online-Seminare, betreute Aufgaben und einen Abschlussweg mit Zeugnis/Zertifikat.

Die regulären Kosten ohne Rabatt liegen bei 2.388,00 € (12×199,00 €; gedruckt+digital) oder 2.268,00 € (12×189,00 €; digital).
Wenn du Supervision künftig intern (in Organisationen) oder extern (freiberuflich) einsetzen willst, liefert dir der Lehrgang eine solide fachliche Grundlage – und du kannst darauf aufbauend gezielt Praxis und Profil entwickeln.

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