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Laudius Gartentherapie Fernkurs: Kosten, Inhalte und Perspektiven für deinen Einstieg

Gartentherapie ist längst mehr als „ein bisschen Gartenarbeit“. Es geht um den zielgerichteten Einsatz von Pflanzen, Naturerleben und gärtnerischen Aktivitäten, um Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität zu fördern – in der Rehabilitation, in der Pflege, in psychosozialen Settings oder präventiv.
Wenn du dir genau dieses Handlungsfeld praxisnah erschließen willst, ist der Laudius Fernkurs Gartentherapie eine strukturierte Möglichkeit, fundiertes Grundlagenwissen aufzubauen – flexibel neben Job oder Familie.

Kosten des Laudius Gartentherapie Fernkurses

Wenn du exakte Preise suchst, sind folgende Teilnahmekosten (Gesamtkosten) für den Lehrgang bei der ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht) ausgewiesen:

  • Gesamtkosten / Lehrgangskosten: 1.341,00 €
  • Ratenzahlung: 9 Raten à 149,00 € (entspricht ebenfalls 1.341,00 €)
  • Kosten für (externe) Prüfungen: 0,00 €

Hinweis zur Einordnung: Die ZFU weist darauf hin, dass Teilnehmerkosten sich ändern können und aktuelle Gebühren beim Institut zu erfragen sind. Für „exakte Preise“ sind die oben genannten Zahlen jedoch die offiziell veröffentlichten ZFU-Werte.

Was bietet der Kurs? Inhalte und Kompetenzaufbau

Der Lehrgang ist darauf ausgerichtet, dir Kenntnisse und Fertigkeiten für die Gartentherapie zu vermitteln.
Inhaltlich deckt er die wichtigsten Bausteine ab – von Grundlagen über Zielgruppen bis zur methodischen Umsetzung.

Der Lehrgang Gartentherapie umfasst u. a.:

  • Grundlagen der Gartentherapie
  • Zielgruppen und ihre Besonderheiten
  • Basiswissen für Anleiter*innen
  • Didaktik der Gartentherapie
  • „Die 5 Elemente“ und ihre Bedeutung für den Garten
  • Ökologie und Umweltschutz
  • Pflanzen als therapeutisches Mittel
  • Gärtnerische Elemente der Gartentherapie
  • Leitfäden für Praxisbeispiele und Methoden

Damit ist der Kurs klar als Qualifizierung im Anleiten und Planen gartentherapeutischer Aktivitäten angelegt – also nicht primär als Gartengestaltungslehrgang, sondern als Brücke zwischen Natur, Pädagogik/Didaktik und gesundheitsbezogener Anwendung.

Wie lernst du im Fernkurs? Ablauf, Zeitaufwand und Lernformat

Ein großer Vorteil bei Laudius ist die Fernlern-Struktur, die du gut in deinen Alltag integrieren kannst.

Die ZFU beschreibt den Rahmen sehr konkret:

  • Gesamtdauer: 9 Monate
  • Selbstlernen: 310 Stunden
  • Wöchentlicher Lernaufwand (Selbstlernen): ca. 8 Stunden
  • Synchrone Lerneinheiten: 4 Einheiten (je 45 Minuten)
  • Präsenzunterricht: 2 Onlineseminare

Technische Voraussetzungen sind ebenfalls klar benannt: Du brauchst ein digitales Endgerät mit Internetzugang, ein Headset mit Mikrofon; eine Webcam ist optional.

Was das für dich praktisch bedeutet: Du lernst überwiegend im Selbststudium (Planbarkeit!), ergänzt um wenige Live-Anteile (Interaktion, Transfer, Fragen klären). Diese Mischung ist für viele ideal, die zwar flexibel sein wollen, aber nicht komplett „allein“ lernen möchten.

Warum lohnt sich der Kurs? Der konkrete Nutzen für dich

Gartentherapie ist in vielen Einrichtungen Teil eines größeren Ansatzes (z. B. „Green Care“), bei dem Naturkontakt gezielt eingesetzt wird, um körperliche und seelische Gesundheit zu fördern.


Genau hier setzt dein Nutzen an: Du baust dir Kompetenzen auf, die du in bestehenden sozialen/gesundheitsnahen Jobs ergänzend einsetzen kannst – oder als Grundlage, um dich in Richtung gartentherapeutische Praxisfelder zu entwickeln.

Typische Gründe, warum sich der Kurs lohnt:

  • Du erweiterst dein Profil um eine naturgestützte Methode, die in verschiedenen Zielgruppen-Kontexten einsetzbar ist (von Geriatrie bis psychosozial).
  • Du bekommst didaktische Leitplanken (Planung, Anleitung, Methoden) statt nur „Inspiration“.
  • Du kannst das Gelernte direkt im Alltag erproben – gerade, wenn du bereits in Pflege, Betreuung, Pädagogik, Ergotherapie-nahen Settings oder im Coaching arbeitest.
  • Du nutzt die Fernlern-Flexibilität, ohne auf Online-Seminare und synchrone Impulse zu verzichten.

Für wen ist der Fernkurs geeignet?

Der Gartentherapie Fernkurs ist besonders passend, wenn du Freude an Naturarbeit hast und gleichzeitig mit Menschen arbeiten willst – strukturiert, anleitend und zielorientiert.

Der Kurs passt gut zu dir, wenn du …

  • bereits in Pflege, Betreuung, Sozialer Arbeit, Pädagogik oder Coaching tätig bist und dein Angebot naturbasiert erweitern möchtest.
  • in Reha- oder Präventionskontexten arbeitest und zusätzliche Interventionen suchst.
  • dich für Zielgruppenarbeit interessierst (z. B. Senior*innen, Menschen mit Einschränkungen, psychosoziale Klientel).
  • eine klar strukturierte Weiterbildung möchtest, die du nebenbei absolvieren kannst (ca. 8 Stunden/Woche).

Wichtig zur Erwartungssteuerung: Der Abschluss ist ein institutsinternes Zertifikat mit institutsinterner Prüfung. Das ist als Qualifikationsbaustein sehr sinnvoll – ersetzt aber je nach Einsatzfeld nicht automatisch eine therapeutische Grundausbildung (z. B. Ergotherapie) oder trägerspezifische Anforderungen.

Wo kannst du später arbeiten? Typische Einsatzfelder der Gartentherapie

Gartentherapie wird in unterschiedlichen Kontexten angewendet – teils als eigenständiges Angebot, teils als Ergänzung im Rahmen von Therapie, Betreuung oder Prävention. In vielen Darstellungen wird sie als Teil naturgestützter Gesundheitsförderung („Green Care“) eingeordnet.

Häufige Arbeitsfelder (je nach deiner Vorqualifikation):

  • Senioreneinrichtungen / Altenhilfe / Demenzangebote (aktivierende Gruppen, Sinnesanregung, Tagesstruktur)
  • Rehabilitation und Prävention (Ressourcen stärken, Motivation, alltagsnahe Aktivierung)
  • Psychosoziale Einrichtungen und psychiatrische Kontexte (Struktur, Selbstwirksamkeit, soziale Interaktion)
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe / Inklusionsangebote (handlungsorientierte Förderung, Teilhabe)

Gerade, wenn du bereits in einem dieser Felder arbeitest, kann der Kurs dein Profil schärfen: Du bringst dann gartentherapeutische Methoden als zusätzliche, gut begründbare Angebotsform ein.

Selbständig machen: Geht das – und wie realistisch ist „Erfolg“?

Ja, Selbstständigkeit ist grundsätzlich möglich, aber sie hängt stark von deiner Positionierung, deiner Vorqualifikation und deinem Zielmarkt ab.

Realistische Modelle sind zum Beispiel:

  • Kooperationen mit Pflegeeinrichtungen, Reha-Trägern, Tagespflegen, sozialen Diensten (Projekt- oder Stundenbasis).
  • Präventions- und Kursformate (z. B. naturgestützte Aktivierung, achtsamkeitsnahe Gartenangebote) – je nach regionaler Nachfrage und Rahmenbedingungen.
  • Beratung/Anleitung für gartentherapeutische Praxisbeispiele, wenn du zusätzlich Feld- und Umsetzungskompetenz aufbaust (Pilotprojekte, Konzeptarbeit).

Zum Thema „Erfolg“: Ein Zertifikatskurs kann dir die fachliche Grundlage geben, aber Erfolg ist kein Automatismus. Er entsteht meist durch die Kombination aus:

  • solider Vorqualifikation (oder glaubwürdiger Praxiserfahrung im Zielbereich),
  • sauberer Zielgruppen- und Angebotsdefinition,
  • nachweisbarer Umsetzung (Referenzen, Pilotprojekte, Kooperationen),
  • Netzwerken mit Fachstellen und Verbänden (z. B. gartentherapeutische Netzwerke/Organisationen).

Wenn du Selbstständigkeit planst, ist der Laudius-Kurs damit ein Startpunkt: Du erarbeitest dir Begrifflichkeit, Methodenlogik und didaktische Struktur – und kannst anschließend gezielt Praxiserfahrung, Spezialisierungen oder Kooperationen aufbauen.

Lohnt sich der Laudius Fernkurs Gartentherapie für dich?

Wenn du eine flexible, klar strukturierte Weiterbildung suchst, die dir in 9 Monaten eine solide Grundlage für gartentherapeutisches Arbeiten vermittelt, ist der Gartentherapie Fernkurs fachlich gut abgegrenzt: Zielgruppen, Didaktik, Pflanzen als therapeutisches Medium und praxisnahe Leitfäden stehen im Mittelpunkt. Mit 1.341,00 € Gesamtkosten (oder 9 × 149,00 €) ist die Investition transparent, und der Lernaufwand ist mit ca. 8 Stunden pro Woche realistisch planbar.

Am meisten lohnt er sich, wenn du das Wissen direkt in einem passenden Arbeitskontext anwenden kannst – oder wenn du strategisch auf ein Einsatzfeld hinarbeitest, in dem naturgestützte Interventionen („Green Care“) bereits gefragt sind oder aufgebaut werden.

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