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Lesezeit: 4 Minuten

Der Laudius Praxiswissen Steuern Fernkurs wird bei folgenden Anbietern angeboten:

Laudius Praxiswissen Steuern: Kosten, Inhalte, Ablauf und Perspektiven

Wenn du im Job (oder privat) regelmäßig über Einkommensteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer & Co. stolperst, aber dir ein klarer Überblick fehlt, ist der Fernlehrgang „Praxiswissen Steuern“ von Laudius genau auf diese Lücke ausgelegt: Grundverständnis aufbauen, Steuerarten sicher unterscheiden, typische Abläufe verstehen und in der Praxis besser mitreden – ohne ein Jura- oder BWL-Studium vorauszusetzen.

Kosten: exakte Preise von Laudius Praxiswissen Steuern

Auf der Kursseite werden zwei Kursvarianten mit monatlicher Ratenzahlung ausgewiesen. Es gelten folgende Preise:

  • Digitale Kursunterlagen: 6 × 199,00 € = 1.194,00 € Gesamt
  • Gedruckte + digitale Kursunterlagen: 6 × 213,00 € = 1.278,00 € Gesamt

Damit kennst du die regulären Kursgebühren und kannst sauber kalkulieren.

Kurs im Überblick: Dauer, Start, Material, Abschluss

Der Fernkurs ist so aufgebaut, dass du ihn neben dem Beruf (oder parallel zu anderen Verpflichtungen) realistisch bewältigen kannst:

  • Start: jederzeit möglich (inkl. 4 Wochen kostenlos testen)
  • Regelstudienzeit: 6 Monate bei ca. 6 Stunden pro Woche
  • Kostenlose Verlängerung: Regelstudienzeit kann bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden
  • Studienmaterial: 9 Lernhefte
  • Betreuung: persönliche Dozentin (genannt wird Jana von Schilling)
  • Abschluss: bei Einsendeaufgaben ein Laudius-Zeugnis, bei Abschlussarbeit ein Laudius-Zertifikat
  • ZFU-Zulassung: Kurs ist mit ZFU-Zulassungsnummer 7265813 aufgeführt (staatliche Zulassung von Fernlehrgängen in DE über die ZFU).

Was bietet der Kurs konkret? Inhalte und Themen (Steuerarten praxisnah)

Inhaltlich zielt „Praxiswissen Steuern“ darauf, dir Grundlagen des Steuerrechts und die wichtigsten Steuerarten in einem strukturierten Lehrplan zu vermitteln. Im Kurs werden u. a. folgende Themen genannt:

  • Grundlagen im Steuerrecht
  • Abgabenordnung
  • Einkommensteuer
  • Lohnsteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Umsatzsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Grundsteuer
  • Grunderwerbsteuer
  • Erbschaft- und Schenkungsteuer

Wichtig für deine Erwartung: Das ist Basis-/Praxiswissen – also ideal, um Abläufe, Begriffe, Systematik und typische Denkfehler zu verstehen, damit du in Beruf und Alltag sicherer agierst.

Wie lernst du im Laudius Praxiswissen Steuern Fernkurs? So funktioniert der Ablauf im Alltag

Der Kurs ist als flexibles Selbststudium konzipiert – mit digitaler Lernumgebung und Einsendeaufgaben. Das bedeutet: Du lernst dann, wenn es in deinen Kalender passt, und bekommst trotzdem Rückmeldung durch die Betreuung.

  • Online-Campus & Login: Nach Anmeldung erhältst du einen Login und arbeitest in der digitalen Umgebung.
  • Unterlagen flexibel nutzen: Lektionen lassen sich auf PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader abrufen, speichern und bei Bedarf ausdrucken.
  • Einsendeaufgaben: Du bearbeitest Aufgaben und reichst sie über den Online-Campus ein; die Dozentin bewertet und gibt Feedback.
  • Austausch & Kontakt: Im Campus kannst du Fragen stellen und dich mit anderen Teilnehmenden austauschen.
  • Optional gedruckte Unterlagen: Gegen Aufpreis bekommst du zusätzlich einen Kursordner mit vollfarbigem, ungebundenem Material (praktisch zum Nachschlagen/Unterwegs).

Unterm Strich: Du bekommst die typische Fernkurs-Kombination aus Lesen/Lernen, Üben über Einsendeaufgaben und Betreuung, ohne feste Präsenztermine.

Warum lohnt sich der Kurs? Der Nutzen in Job und Alltag

Der größte Hebel liegt selten darin, dass du danach „Steuerprofi“ bist – sondern dass du Steuern nicht mehr als Blackbox behandelst. Genau das zahlt sich in mehreren Situationen aus:

  • Erstens wirst du im Unternehmen schneller handlungsfähig, weil du Begriffe, Steuerarten und typische Zusammenhänge einordnen kannst – etwa wenn es um Abrechnungen, Belege, Rechnungen, Lohn- oder Umsatzsteuerthemen geht. Laudius formuliert explizit, dass dich das Verständnis der Steuerarten als Mitarbeiter „begehrter“ machen kann.
  • Zweitens stärkst du deine Position gegenüber Dienstleistern: Wenn du mit Steuerberater, Lohnbüro oder Buchhaltung sprichst, kannst du gezielter nachfragen, schneller Entscheidungen vorbereiten und Fehler früher erkennen.
  • Drittens hilft dir das Wissen privat, z. B. beim Verständnis deiner privaten Steuererklärung und typischer Abgaben – nicht als Ersatz für Beratung, aber als solide Grundlage, um deinen eigenen Fall besser zu verstehen.

Für wen ist „Praxiswissen Steuern“ geeignet?

Laudius nennt mehrere Zielgruppen – und genau daran kannst du prüfen, ob der Kurs zu dir passt:

  • Mitarbeitende in kaufmännischen Abteilungen, die grundlegende Steuerkenntnisse brauchen
  • Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen, die Richtung Leitungsfunktion gehen wollen
  • Selbständige und Gewerbetreibende, die Sicherheit in steuerlichen Fragen gewinnen möchten
  • Privatpersonen, die ihre steuerliche Situation im Alltag besser verstehen wollen

Wenn du dich hier wiederfindest und vor allem Praxisnähe + Flexibilität suchst, ist das Kursprofil stimmig. Vorkenntnisse sind laut Kursseite nicht notwendig.

Wo kannst du später arbeiten? Realistische Jobfelder mit Steuer-Basiswissen

Mit diesem Kurs qualifizierst du dich typischerweise nicht für „Steuerberater“-Berufe (das ist ein reglementierter Weg), aber du wirst deutlich attraktiver für Rollen, in denen Steuern regelmäßig mitlaufen. Gute Anschlussfelder sind u. a.:

  • Sachbearbeitung in Buchhaltung/Finanzwesen (Zuarbeit, Belegprüfung, Kontierung im Rahmen der Rolle)
  • Einkauf und Rechnungsprüfung (Rechnungsanforderungen, Umsatzsteuer-Logik verstehen)
  • Personal / Payroll-nahes Umfeld (Grundverständnis Lohnsteuer-Systematik)
  • Office Management / Assistenz in KMU (Finanz-/Steuer-Themen koordinieren)
  • Controlling / kaufmännische Projektarbeit (Kosten, Abgaben, steuerliche Effekte besser einordnen)

Das ist genau der Sweet Spot: Du wirst nicht zum „Steuerrechtsanwender im Sinne einer Beratung“, aber du kannst im Unternehmen kompetenter vorbereiten, prüfen, kommunizieren und dadurch Fehler und Rückfragen reduzieren.

Kannst du dich damit selbständig machen?

Selbständig ja – aber mit einem wichtigen rechtlichen Rahmen. In Deutschland ist die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen grundsätzlich nur befugten Berufsgruppen erlaubt und im Steuerberatungsgesetz (StBerG) geregelt.

Was heißt das praktisch für dich?

Du kannst dich nach dem Kurs z. B. selbständig machen in Bereichen wie kaufmännische Organisation, Büroservice, Unternehmensassistenz, Prozess- und Belegorganisation oder Controlling-nahe Zuarbeit – und dabei steuerliches Grundverständnis als Kompetenz nutzen, um besser zu arbeiten und besser mit Steuerkanzleien zusammenzuspielen.

Was du nicht einfach so anbieten darfst, ist individuelle Steuerberatung als Dienstleistung (z. B. „Ich optimiere deine Steuererklärung“ oder „Ich berate dich zur besten steuerlichen Gestaltung“), wenn du dafür nicht nach StBerG befugt bist.

Erfolgschancen: Was bedeutet „Erfolg“ bei diesem Kurs?

Bei Fernkursen ist „Erfolg“ am besten messbar, wenn du vorher definierst, wo du spürbar besser werden willst. „Praxiswissen Steuern“ ist besonders stark, wenn du eines (oder mehrere) dieser Ziele hast:

  • Du willst im Job sicherer argumentieren und weniger „Steuerangst“ haben.
  • Du brauchst Orientierung bei Steuerarten und willst Zusammenhänge verstehen.
  • Du willst deine Zusammenarbeit mit Buchhaltung/Steuerkanzlei verbessern und professioneller zuarbeiten.
  • Du willst als Selbständige/r deine eigenen Vorgänge besser verstehen (ohne Beratung zu ersetzen).
  • Der Kursaufbau (9 Lernhefte, flexible Dauer, Online-Campus, Einsendeaufgaben mit Feedback) ist dafür ziemlich klassisch und praxistauglich.

Für wen „Praxiswissen Steuern“ von Laudius besonders sinnvoll ist

Wenn du kein Studium suchst, sondern eine strukturierte, flexible Weiterbildung, um Steuern im beruflichen Alltag besser einzuordnen, ist dieser Laudius-Fernkurs eine passende Wahl: klar umrissene Inhalte, digitale Lernumgebung, Einsendeaufgaben und persönliche Betreuung – plus die Wahl zwischen digitaler oder zusätzlicher Print-Variante.

Entscheidend ist, dass du ihn als das nutzt, was er ist: ein solides Fundament. Damit wirst du im Unternehmen belastbarer, kommunizierst besser mit Profis – und kannst (falls du selbständig bist oder werden willst) deine kaufmännische Arbeit sauberer organisieren, ohne in den Bereich unerlaubter Steuerberatung zu rutschen.

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