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Pflegedienstleitung Weiterbildung – Orientierung vor der Entscheidung

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 3. März 2026


Fernkurs Pflegedienstleitung Weiterbildung bei Laudius: Kosten, Inhalte, Ablauf und Karrierechancen

Du spielst mit dem Gedanken, den nächsten Karriereschritt in der Pflege zu machen – weg von der reinen Fachrolle, hin zu Führung, Organisation und Verantwortung? Dann ist die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung (PDL) ein sehr direkter Weg. Der Fernkurs Pflegedienstleistung Weiterbildung von Laudius ist dabei so aufgebaut, dass du berufsbegleitend, 100 % online und mit klarer Praxisorientierung lernen kannst. Grundlage sind die gesetzlichen Anforderungen u. a. nach §§ 71 Abs. 3 und 113 SGB XI.

Kosten: exakte Preise (Laudius PDL) der Pflegedienstleitung Weiterbildung

Laudius zeigt auf der Kursseite zwei Varianten – jeweils als 24 Monatsraten. Hier sind die regulären Preise ohne Rabatt:

  • Digitale Kursunterlagen: 24 × 170,00 € = 4.080,00 € Gesamt
  • Gedruckte + digitale Kursunterlagen: 24 × 185,00 € = 4.440,00 € Gesamt

Zusätzlich erwähnt Laudius: Lehrgangsbeginn jederzeit und 4 Wochen kostenlos testen.

Was bietet der Kurs inhaltlich?

Als PDL bist du Schnittstelle zwischen Pflegepraxis, Teamführung, Qualität, Wirtschaftlichkeit und rechtlichen Vorgaben. Genau darauf ist der Lehrgang ausgerichtet: Du bekommst laut Kursbeschreibung 9 Lehrgangsmodule, nimmst an Online-Seminaren teil, machst ein Projektkolloquium und erhältst Zugriff auf die Online-Fachbibliothek CKS (ClinicalKey Student).

Inhaltlich nennt Laudius u. a. diese Themenfelder:

  • Pflegewissenschaften und Pflegeethik
  • Kommunikation und Beratung
  • Resilienz- und Gesundheitsförderung
  • Personalplanung und Mitarbeiterführung
  • Qualitätsmanagement, Risiko- und Projektmanagement
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Rhetorik, Konfliktmanagement, Team- und Personalentwicklung
  • Rechtswissenschaften

Damit deckst du die typischen PDL-Handlungsfelder ab: Dienst- und Einsatzplanung, Führung, Qualitätssteuerung, Pflegeprozess-Verantwortung, Dokumentations-/Prüfsicherheit und das wirtschaftliche Mitdenken.

Wie lernst du in der Pflegedienstleitung Weiterbildung?

Der Lernmodus ist konsequent auf Flexibilität ausgelegt: Du bekommst Zugang zum Online-Campus, kannst Lektionen digital auf PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader nutzen, herunterladen, speichern oder auch selbst ausdrucken. Deine Einsendeaufgaben reichst du online ein und bekommst Bewertung/Feedback. Außerdem gibt es Funktionen wie Austausch mit anderen Teilnehmenden und direkte Kommunikation mit Dozent*innen. -> Der Aufwand entscheidet, ob ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll bleibt.

Wichtig für deine Planung:

  • Regelstudiendauer: 24 Monate bei ca. 5 Stunden pro Woche -> Erfahre die benötigte Zeit fürs Fernlernen.
  • Flexibilität: schneller oder langsamer möglich; bei langsamerem Vorgehen kannst du die Zeit bis zu 36 Monate kostenlos überschreiten
  • Online-Seminare: wiederkehrend zu unterschiedlichen Zeiten, ortsunabhängige Teilnahme -> Strukturiere deine Lernphasen im Lernplan fürs Fernstudium.
  • Abschlussprüfung zu Hause (laut „Darum Laudius“)

Wenn du lieber auf Papier arbeitest: Gedruckte Unterlagen sind optional (in der teureren Kursvariante bereits einkalkuliert) und werden als vollfarbiges Material im Kursordner beschrieben.

Abschluss: Zeugnis, Zertifikat und Anerkennung

Laudius unterscheidet beim Abschluss:

  • Laudius-Zeugnis: erfolgreiche Bearbeitung der Module + Hausaufgaben + Teilnahme an Online-Seminaren
  • Laudius-Zertifikat: zusätzlich die erfolgreiche Bearbeitung des Prüfungsmoduls

Das Zertifikat „befähigt … zur Führung der Berufsbezeichnung Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL) gemäß §71 SGB XI“.
Außerdem betont Laudius, die Weiterbildung sei bundesweit bei den Pflegekassen anerkannt und erfülle die gesetzlichen Vorgaben gemäß §§ 71 Abs. 3 und 113 SGB XI.

Für wen ist der Fernkurs geeignet?

Laudius nennt den Kurs „perfekt für dich“, wenn du dich als Angestellte*r im Pflegewesen weiterbilden willst oder dich für Leitungsaufgaben in Pflegeeinrichtungen bewerben möchtest. Außerdem gibt es klar definierte Teilnahmevoraussetzungen: eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem Pflege-, Gesundheits- oder Heilberuf (z. B. Pflegefachfrau/-mann, Gesundheits- und Krankenpflege, (Kinder-)Krankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege). -> Überforderung zerstört die Motivation im Fernstudium.

Typisch passend ist der Kurs für dich, wenn du dich hier wiederfindest:

  • Du willst mehr Verantwortung übernehmen (Team, Qualität, Organisation).
  • Du möchtest Dienstplanung, Personalführung und QM professionell beherrschen.
  • Du brauchst eine Weiterbildung, die in Schichten und neben Familie funktioniert.
  • Du willst dich auf die PDL-Rolle in ambulant oder stationär vorbereiten.

Wann die Weiterbildung Pflegedienstleitung bei Laudius nicht geeignet ist

Die Weiterbildung Pflegedienstleitung bei Laudius ist nicht geeignet für Personen, die ausschließlich in der direkten Pflege am Bett tätig sein möchten und keine Leitungsaufgaben übernehmen wollen. Die Rolle der Pflegedienstleitung ist strategisch und organisatorisch ausgerichtet; sie umfasst Personalplanung, Qualitätssicherung und betriebswirtschaftliche Verantwortung.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die keine Führungsverantwortung tragen oder Konflikte im Team moderieren möchten. Mitarbeitergespräche, Dienstplangestaltung und Entscheidungsprozesse gehören zentral zum Aufgabenprofil.

Ungeeignet ist die Weiterbildung außerdem für Personen, die rechtliche Rahmenbedingungen – etwa zu Haftung, Dokumentationspflichten oder Prüfvorgaben – nicht sorgfältig beachten wollen. Leitungsfunktionen im Pflegebereich sind mit klar definierten gesetzlichen Anforderungen verbunden.

Ebenso wenig geeignet ist der Lehrgang für Interessierte, die organisatorische Steuerungsaufgaben unterschätzen oder wirtschaftliche Kennzahlen und Budgetverantwortung ablehnen. Eine Pflegedienstleitung trägt Gesamtverantwortung für Struktur, Prozesse und Ergebnisqualität einer Einrichtung.

-> Ist ein Fernkurs überhaupt für dich die richtige Wahl? Mache unseren Test auf Fernschulen-Checklist.

Warum lohnt sich die PDL-Weiterbildung?

Eine PDL-Qualifikation ist in der Praxis vor allem ein Karrierehebel: Du qualifizierst dich für Positionen, in denen du aktiv gestalten kannst – statt nur auszuführen. Gleichzeitig wird die Rolle anspruchsvoller: Prüfungen, Personalmangel, Qualitätssicherung und wirtschaftlicher Druck treffen genau bei der Pflegedienstleitung zusammen. Der Kurs zielt deshalb nicht nur auf „Wissen“, sondern explizit auch auf Führungskompetenzen und praxisnahe Anwendung.

Was du davon konkret hast:

  • Bessere Positionierung für Leitungsstellen (PDL/Verantwortliche Pflegefachkraft).
  • Sicherer Umgang mit rechtlichen Vorgaben (SGB-Anforderungen, Qualitätsmaßstäbe).
  • Mehr Wirksamkeit im Pflegealltag: Prozesse, Standards, Teamkultur, Kommunikation.
  • Flexibles Online-Lernen, ohne Präsenzpflicht, mit planbarer Wochenbelastung.

Wo kannst du später arbeiten?

Laudius beschreibt nach dem Abschluss mehrere typische Einsatzfelder. Du kannst z. B.:

  • die Leitung eines ambulanten Pflegedienstes übernehmen,
  • eine Tagespflegeeinrichtung leiten,
  • die Pflege in einer stationären Langzeitpflegeeinrichtung führen und gestalten.

Wichtiger Hinweis aus der Kursbeschreibung: Für Krankenhäuser und größere medizinische Einrichtungen gelten häufig Vorgaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die zusätzliche Inhalte und mehr Stunden verlangen können. Wenn dein Ziel also „PDL im Krankenhaus“ ist, solltest du diese Anforderung im Blick behalten.

Kannst du dich selbständig machen und einen Pflegedienst gründen?

Ja – Laudius nennt das ausdrücklich als Perspektive: Du kannst nach Abschluss „die Leitung eines ambulanten Pflegedienstes übernehmen oder deinen eigenen Pflegedienst gründen“. Ob und wie genau die Gründung bei dir funktioniert, hängt natürlich zusätzlich von Faktoren wie Landesrecht/Heimrecht, Zulassungsfragen, Finanzierung, Personalgewinnung und Qualitätsmanagement ab. Aber fachlich ist die PDL-Qualifikation ein zentraler Baustein, wenn du im ambulanten Bereich Verantwortung übernehmen willst.

Erfolgsaussichten: Wie gut funktioniert das Konzept in der Praxis?

„Erfolg“ kann man hier sinnvoll in drei Ebenen denken: Abschluss schaffen, PDL-Rolle ausfüllen und Karriereschritt realisieren. Der Kurs ist so angelegt, dass du ihn berufsbegleitend durchziehen kannst (5 Stunden/Woche als Richtwert, Zeitpuffer durch kostenlose Verlängerung).

Als externe Orientierung können Bewertungen helfen: Auf fernstudiumcheck wird der Laudius-Lehrgang (Stand: Ende November 2025) mit einer hohen Gesamtbewertung ausgewiesen; außerdem wird dort eine sehr hohe Weiterempfehlungsquote genannt.
Das ersetzt keine individuelle Passung – deutet aber darauf hin, dass viele Teilnehmende mit der Flexibilität und Betreuung gut zurechtkommen.

Wenn du Führung in der Pflege wirklich willst, ist die Pflegedienstleitung Weiterbildung ein pragmatischer Weg

Der Laudius-Fernkurs Pflegedienstleitung (PDL) ist vor allem dann sinnvoll, wenn du zeitlich flexibel bleiben musst und gleichzeitig eine Weiterbildung suchst, die gesetzliche Anforderungen (SGB XI) abdeckt und dich in Führung, Personal, QM, Projekt- und Betriebswirtschaft weiterbringt. Die Kosten sind transparent über die beiden Varianten (4.080,00 € digital bzw. 4.440,00 € mit Print + Digital).

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Pflegedienstleitung Weiterbildung bei Laudius FAQ

Laut Anbieter orientiert sich der Lehrgang an den Vorgaben gemäß §§ 71 Abs. 3 und 113 SGB XI. Das Zertifikat soll zur Führung der Berufsbezeichnung „Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL)“ befähigen. Zusätzlich wird eine bundesweite Anerkennung bei Pflegekassen genannt. Bei speziellen Zielsetzungen, etwa im Krankenhausbereich, sollten ergänzende Vorgaben (z. B. DKG-Anforderungen) geprüft werden.

Der Kurs umfasst neun Lehrgangsmodule, Online-Seminare, ein Projektkolloquium sowie ein Prüfungsmodul. Thematisch deckt er Pflegewissenschaft, Personalführung, Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaft, Recht, Kommunikation und Konfliktmanagement ab. Ziel ist die Vorbereitung auf die operative und strategische Leitungsfunktion im ambulanten oder stationären Pflegebereich.

Die Regelstudienzeit beträgt 24 Monate bei einem empfohlenen Lernaufwand von etwa fünf Stunden pro Woche. Das Studium ist vollständig online organisiert. Eine kostenlose Verlängerung der Studiendauer ist möglich, falls berufliche oder private Belastungen mehr Zeit erfordern.

Du erhältst Zugang zum Online-Campus und bearbeitest die Lerninhalte im Selbststudium. Einsendeaufgaben werden digital eingereicht und korrigiert. Ergänzend finden Online-Seminare statt. Gedruckte Unterlagen sind optional erhältlich. Die Abschlussprüfung erfolgt laut Anbieter ebenfalls im Fernformat.

Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflege-, Gesundheits- oder Heilberuf, beispielsweise als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann, Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Heilerziehungspflege. Ohne entsprechende Grundqualifikation ist eine Zulassung in der Regel nicht möglich.

Typische Einsatzfelder sind die Leitung eines ambulanten Pflegedienstes, einer Tagespflegeeinrichtung oder einer stationären Pflegeeinrichtung. Die Weiterbildung qualifiziert für Führungsaufgaben in Personalplanung, Qualitätssteuerung, Organisation und wirtschaftlicher Verantwortung.

Grundsätzlich ja. Die PDL-Qualifikation ist ein zentraler Baustein für die Gründung oder Leitung eines ambulanten Pflegedienstes. Zusätzlich müssen jedoch landesrechtliche Vorgaben, Zulassungsverfahren, Finanzierung, Personalstruktur und Qualitätsmanagement berücksichtigt werden.

Sie eignet sich für Pflegefachkräfte, die den Schritt in eine Leitungsfunktion planen und Verantwortung für Teamführung, Organisation und Qualität übernehmen möchten. Besonders vorteilhaft ist das Format für Personen, die berufsbegleitend lernen müssen und ein vollständig digitales Weiterbildungsmodell bevorzugen.

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