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Warum ein Schulbegleiter Fernkurs gerade jetzt Sinn ergibt

Inklusion ist in vielen Schulen längst Alltag – und gleichzeitig eine echte Herausforderung. Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf brauchen im Unterricht, in Pausen, auf Ausflügen und im sozialen Miteinander oft eine verlässliche Begleitung, damit Lernen überhaupt möglich wird. Genau hier setzt der Fernkurs Schulbegleiter von Laudius an: Du baust dir strukturiert Fachwissen auf, lernst praxisnahes Handeln über Fallbeispiele und qualifizierst dich für eine Tätigkeit mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.

Damit du ein klares Bild bekommst, findest du hier exakte Kosten, Inhalte, Lernablauf, Zielgruppen, Berufsmöglichkeiten – inklusive der Frage, ob Selbstständigkeit realistisch ist.

Kosten bei Laudius: exakte Preise des Schulbegleiter Fernkurses

Laudius bietet für den Fernlehrgang zwei Kursvarianten (jeweils 12 Monate Studiendauer). Das sind die regulären Kursgebühren:

  • Variante 1: Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 12 × 129,00 € = 1.548,00 €
  • Variante 2: Digitale Kursunterlagen: 12 × 119,00 € = 1.428,00 €

Wichtig fürs Gefühl von „Risiko“: Laudius wirbt damit, dass du den Kurs 4 Wochen kostenlos testen kannst (innerhalb der Widerrufsfrist ohne Kosten).

Was bietet der Fernkurs Schulbegleiter*in konkret?

Der Lehrgang ist staatlich zugelassen (ZFU) und auf die Praxis im Schulalltag ausgerichtet. Du bekommst 11 Module mit insgesamt 36 Lernheften und nimmst an 3 Online-Seminaren teil.

Das Zielbild: Du sollst Kinder mit Förderbedarf im schulischen Alltag fachlich fundiert begleiten können – inklusive Kommunikation, Deeskalation, Kooperation mit Lehrkräften/Eltern und strukturiertem Handeln im inklusiven System.

Inhalte (Schwerpunkte)

  • Laudius nennt u. a. folgende Themenfelder im Curriculum:
  • Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Kindesalter
  • Diagnostik & Störungsbilder in der kindlichen Entwicklung
  • Förderschwerpunkte & Inklusion in der Schule
  • Aufgabenbeschreibung Schulbegleitung
  • Didaktik, Methodik & Lernprozesse
  • Unterstützungsformen in Schule und Unterricht
  • Kommunikation, Gesprächsführung & Beobachtung
  • Selbstmanagement, Reflexion & rechtliche Grundlagen
  • Praxistraining und Fallbeispiele
  • 3 Online-Seminare zur Vertiefung zentraler Inhalte

Das ist inhaltlich breit genug, um sowohl Einsteiger*innen als auch Menschen mit Vorerfahrung (z. B. aus Betreuung, Erziehung, Assistenz) mitzunehmen – und gleichzeitig spezifisch genug, um in der Schule handlungsfähig zu werden.

Wie lernst du im Laudius Fernstudium?

Der Kurs ist als Fernlehrgang aufgebaut: Du lernst flexibel, sendest Einsendeaufgaben ein und bekommst Feedback. Laudius betont dabei den Online-Campus und die persönliche Betreuung durch Dozent*innen.

Lernformat & Ablauf in der Praxis

  • Start jederzeit, kein fester Semesterbeginn
  • Online-Campus mit Download-Möglichkeit der Lektionen (PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader)
  • Einsendeaufgaben digital einreichen, Korrektur/Benotung/Feedback durch Dozent*in
  • Austausch mit anderen Teilnehmenden im Campus möglich
  • Online-Bibliothek und Vorlesefunktion werden als Zusatzfeatures genannt
  • Abschlussprüfung zu Hause (als Vorteil hervorgehoben)
  • Studiendauer: Regulär 12 Monate bei ca. 8 Stunden pro Woche. Wenn du langsamer lernst, kannst du die Regelstudienzeit kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten.

Abschluss: Zeugnis oder Zertifikat – was ist der Unterschied?

Laudius unterscheidet zwei Abschlussstufen:

  • Laudius-Zeugnis (Basiswissen Schulbegleiter*in): nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben
  • Laudius-Zertifikat (Schulbegleiter*in): zusätzlich Teilnahme an den Online-Seminaren sowie schriftliche und mündliche Abschlussprüfung

Für Bewerbungen ist das Zertifikat in der Regel der „stärkere“ Nachweis, weil es mehr Leistungselemente bündelt.

Warum lohnt sich der Kurs?

Wenn du das Thema Schulbegleitung ernsthaft beruflich nutzen willst, lohnt sich der Kurs vor allem aus vier Gründen:

Erstens: Du bekommst ein systematisches Fundament – nicht nur „ein bisschen Pädagogik“, sondern auch Kommunikation, Beobachtung, rechtliche Grundlagen und methodisches Vorgehen.

Zweitens: Der Kurs ist auf Praxistransfer angelegt (Fallbeispiele, Reflexionsaufgaben, Selbstlernaufgaben). Das ist wichtig, weil Schulbegleitung weniger „Theorie aufsagen“ und mehr „im Moment richtig handeln“ ist.

Drittens: Das Lernmodell ist maximal flexibel (Start jederzeit, digitales Material, Einsendeaufgaben online). Wenn du Familie, Job oder andere Verpflichtungen hast, ist genau das der entscheidende Hebel.

Viertens: Du qualifizierst dich für ein Arbeitsfeld, das in vielen Regionen stark nachgefragt ist – weil Inklusion nicht „Projekt“, sondern Daueraufgabe ist.

Für wen ist der Fernkurs geeignet?

Laudius nennt mehrere typische Profile – vom Einstieg bis zur Profil-Erweiterung.

  • Berufseinsteiger*in in sozial/pädagogische Felder (auch ohne Vorbildung)
  • Berufsrückkehrer*in, die einen praxisnahen Wiedereinstieg sucht
  • Quereinsteiger*in mit Wunsch nach sinnvoller, sozialer Tätigkeit
  • Menschen mit Vorerfahrung (z. B. Erzieher*in, Heilerziehungspflege, Sozialassistenz) zur Spezialisierung
  • Eltern/Angehörige/Ehrenamtliche, die schulische Förderung und Inklusion professioneller verstehen wollen

Teilnahmevoraussetzung: Mindestalter 21 Jahre; Laudius empfiehlt erste Erfahrungen im pädagogischen/sozialen Bereich, setzt sie aber nicht zwingend als Muss voraus.

Wo kannst du später arbeiten?

Schulbegleiter*innen arbeiten überall dort, wo Kinder/Jugendliche im schulischen Kontext individuelle Unterstützung benötigen. Typische Einsatzorte sind:

  • Allgemeinbildende Schulen (Grundschule bis Sekundarstufe)
  • Förderzentren / Schulen mit Förderschwerpunkten
  • Ganztag / Hort (je nach Träger- und Einsatzmodell)
  • Begleitung bei schulischen Veranstaltungen (Ausflüge, Projekte), weil die Unterstützung nicht am Klassenzimmer endet

In der Praxis bist du häufig bei einem Träger (z. B. sozialer Dienst, Assistenzdienst) angestellt und wirst dann einem Kind/einer Schule zugeordnet. Deine Aufgaben drehen sich um Teilhabe am Unterricht, Struktur, Kommunikation, Pausen- und Sozialverhalten sowie das Zusammenspiel mit Lehrkräften und Eltern.

Kannst du dich als Schulbegleiter*in selbständig machen?

Grundsätzlich: ja – aber es ist nicht der Standardweg. In vielen Regionen läuft Schulbegleitung über Kosten- und Leistungsträger sowie beauftragte Trägerorganisationen. Selbstständig zu arbeiten kann funktionieren, wenn du als freier Leistungserbringer/Kooperationspartner Verträge bekommst (z. B. über Träger, Schulen oder andere Einrichtungen) – das hängt jedoch stark von regionalen Strukturen, Ausschreibungen und Anerkennungs-/Qualitätsanforderungen ab.

Wenn du diesen Weg ernsthaft prüfen willst, denke an die unternehmerische Seite:

  • Vertragsmodell klären (direkt/indirekt über Träger)
  • Nachweise & Qualifikationen sauber dokumentieren (Zertifikat, Praxis)
  • Absicherung (Haftpflicht, ggf. Berufs-/Unfallthemen)
  • Auslastung realistisch planen (Schuljahr, Ferien, Vertretungen)

Das ist keine „Schnell-reich“-Schiene – aber es kann für Menschen mit Erfahrung, gutem Netzwerk und unternehmerischer Ader eine Option sein.

Erfolg im Kurs: Wie du wirklich durchziehst

Fernlernen steht und fällt mit Struktur. Wenn du 8 Stunden/Woche als Richtwert nimmst, ist das machbar – aber du brauchst Routine.

  • Plane feste Lernfenster (z. B. 4×2 Stunden) statt „wenn Zeit ist“
  • Arbeite fallorientiert: Notiere dir bei jedem Thema 1–2 typische Schulsituationen, in denen du es anwenden würdest
  • Nutze Einsendeaufgaben strategisch: Feedback ist dein Turbo (nicht nur Pflicht)
  • Baue ein Mini-Glossar (Inklusion, Förderschwerpunkte, Deeskalation, Beobachtungskriterien etc.)
  • Nimm die Online-Seminare als Praxis-Checkpoint, nicht als „Zusatztermin“

Für wen Laudius „Schulbegleiter*in“ besonders passend ist

Der Laudius-Fernkurs lohnt sich vor allem dann, wenn du zeitlich flexibel lernen willst, aber trotzdem eine klare Struktur brauchst: 11 Module/36 Hefte, Online-Seminare, Einsendeaufgaben mit Feedback und ein Abschlussmodell, das vom Zeugnis bis zum Zertifikat reicht.
Bei den Kosten hast du zwei transparente Optionen: 1.428,00 € (digital) oder 1.548,00 € (digital + gedruckt), jeweils über 12 Monate.

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