Der Scrum Master Fernkurs wird bei folgenden Anbietern angeboten:
Anbieter: Laudius und SGD
Scrum Master per Fernkurs – flexibel, praxisnah, zertifizierungsorientiert
Du willst agile Projekte professionell begleiten, Teams in die Selbstorganisation führen und dafür sorgen, dass Scrum wirklich wirkt – nicht nur auf dem Papier? Dann ist ein Fernkurs zum Scrum Master eine sehr effiziente Abkürzung: Du baust strukturiert Wissen auf, übst die Anwendung an Praxisbeispielen und bereitest dich gezielt auf eine anerkannte Zertifizierungsprüfung vor. Der Laudius Fernlehrgang „Scrum Master“ ist dabei so angelegt, dass du ohne spezielle Vorkenntnisse einsteigen kannst, aber am Ende trotzdem prüfungsrelevant und beruflich verwertbar unterwegs bist.
Im Folgenden bekommst du die exakten Kosten, einen klaren Überblick über Inhalte, Lernformate und Abschluss – plus eine ehrliche Einordnung, für wen sich der Kurs lohnt, welche Job-Pfade realistisch sind und wie das Thema Selbstständigkeit als Scrum Master aussehen kann.
Kosten beim Laudius Fernkurs Scrum Master (exakte Preise)
Laudius bietet zwei Kursvarianten. Ohne Rabatt sind die Kursgebühren wie folgt ausgewiesen:
- Digitale Kursunterlagen: 3 × 419,00 € (= 1.257,00 € gesamt)
- Gedruckte + digitale Kursunterlagen: 3 × 439,00 € (= 1.317,00 € gesamt)
Wichtig fürs Erwartungsmanagement: Laudius nennt außerdem „4 Wochen kostenlos testen“unddie Möglichkeit, jederzeit zu starten.
Was bietet der Kurs konkret?
Der Fernlehrgang ist als kompakte, fokussierte Weiterbildung aufgebaut. Laut Kursseite bekommst du: 3 Lehrgangsmodule, bestehend aus 7 Lernheften, plus 2 Online-Seminare.
Der Abschluss ist zweigeteilt:
- Bei erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben erhältst du ein Laudius-Zeugnis.
- Zusätzlich verweist Laudius auf eine Prüfung über Scrum.org, nach deren Bestehen du ein entsprechendes Zertifikat bekommst.
- Zur Einordnung der formalen Qualität nennt Laudius u. a. eine ZFU-Zulassung (Zul.-Nr. 7488824) sowie weitere Qualitätsbezüge.
Inhalte: Was lernst du im Fernlehrgang Scrum Master?
Inhaltlich setzt Laudius auf einen Mix aus Grundlagen, Anwendung und Einsatzfeldern. Genannt werden insbesondere:
- Grundlagen Agilität und Scrum
- Scrum im Praxiseinsatz
- Scrum-Anwendungsfelder
- Online-Seminare zu Fachthemen inkl. FAQ-Session
Das ist ein sinnvoller Zuschnitt: Du brauchst als Scrum Master nicht nur Begriffe und Rollenverständnis, sondern vor allem Handlungssicherheit – Moderation, Impediment-Management, Konfliktklärung, Coaching von Product Owner/Team/Stakeholdern und das Etablieren sinnvoller Arbeitsabsprachen.
Wie lernst du? Lernformate, Campus, Einsendeaufgaben
Laudius setzt stark auf digitale Lernmöglichkeiten: Du erhältst Zugang zum Online Campus und kannst Lektionen herunterladen, mobil nutzen oder auch selbst ausdrucken. Außerdem läuft die Kommunikation mit Dozent und Teilnehmenden über den Campus, und Einsendeaufgaben werden dort bearbeitet und eingereicht.
- Online Campus mit Login und jederzeit verfügbarem Zugriff auf Unterlagen
- Download einzelner Lektionen (PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader)
- Austausch mit anderen Teilnehmenden & Kontakt zum Dozenten über den Campus
- Einsendeaufgaben digital einreichen, Bewertung/Feedback über den Dozenten
- Optional zusätzlich: gedruckte Unterlagen gegen Aufpreis (als Kursordner, ungebunden)
Wenn du gerne „hands-on“ lernst: Die Kombination aus Lernheften + Aufgaben + Online-Seminaren ist dafür solide, weil du nicht nur konsumierst, sondern dich aktiv prüfen lässt – und genau das ist in agilen Rollen später entscheidend.
Dauer, Aufwand und Voraussetzungen
Laudius nennt eine Regelstudiendauer von 3 Monaten bei etwa 6 Stunden pro Woche. Gleichzeitig kannst du schneller oder langsamer vorgehen; die Regelstudienzeit darf bei langsamerem Tempo kostenlos überschritten werden (bis zu 36 Monate).
Für den Einstieg brauchst du keine speziellen Vorkenntnisse; empfohlen werden gute Englischkenntnisse, besonders mit Blick auf die fachspezifische Prüfung.
Warum lohnt sich der Kurs?
Ein Scrum-Master-Titel bringt dir nicht automatisch einen Job – aber er kann sehr effizient sein, wenn du ihn strategisch nutzt. Der Laudius-Kurs lohnt sich besonders aus diesen Gründen:
Erstens: Struktur statt YouTube-Puzzle. Du bekommst einen klaren Lernpfad, der dich von Grundlagen über Praxis bis zur Prüfungsorientierung führt.
Zweitens: Nachweisbarkeit. Mit Laudius-Zeugnis plus der externen Prüfung über Scrum.org hast du zwei Signale: Teilnahme/Leistung im Lehrgang und ein externes Zertifikat.
Drittens: Kompatibel mit Beruf & Familie. Start „jederzeit“, Lernen im eigenen Tempo, digital-first – das ist genau der Hebel, warum Fernlehrgänge in der Praxis funktionieren.
„Erfolg“ bedeutet hier realistisch: Du erhöhst die Chance, Scrum in Projekten fachlich sauber umzusetzen, und du kannst dich glaubwürdiger auf Rollen in agilen Umfeldern bewerben. Den größten Effekt erzielst du, wenn du parallel Praxis sammelst – z. B. indem du in deinem aktuellen Job Retros moderierst, Workflows verbesserst oder agile Rituale testest.
Für wen ist der Fernkurs Scrum Master geeignet?
Laudius beschreibt den Kurs als passend, wenn du deine Chancen durch eine anerkannte Scrum-Master-Zertifizierung erhöhen willst, Interesse an agilen Methoden hast und Kompetenzen wie Kommunikation/Koordination ausbauen möchtest.
Praktisch übersetzt passt der Kurs besonders gut für:
- Berufstätige, die in IT, Produkt, Projektmanagement, Operations oder Fachbereichen agiler arbeiten wollen
- Quereinsteiger, die eine klar definierte Rolle mit guten Anschlussmöglichkeiten suchen
- Teamleiter:innen/Projektleiter:innen, die Scrum nicht „delegieren“, sondern professionell ermöglichen möchten
- Menschen, die gerne moderieren, systemisch denken und Konflikte konstruktiv bearbeiten
Wenn du dagegen erwartest, dass ein Zertifikat ohne Praxis automatisch zu Senior-Positionen führt: Das ist selten realistisch. Der Kurs ist dann eher ein Startpunkt – und ein guter, wenn du ihn mit echten Projekten kombinierst.
Wo kannst du später arbeiten? Typische Einsatzfelder
Scrum Master werden überall dort gebraucht, wo komplexe Arbeit in iterativen Zyklen organisiert wird – vor allem, wenn mehrere Stakeholder, schnelle Lernschleifen und technische/fachliche Unsicherheit zusammenkommen. Typische Arbeitgeber- und Projektumfelder sind:
- Software- und Produktorganisationen (Produktteams, Plattformteams, interne IT)
- Digitale Einheiten in Mittelstand und Konzernen (Transformation, Prozessmodernisierung)
- Agenturen & Beratungen (agile Delivery, Kundenprojekte)
- Fachbereiche mit agilen Frameworks (Marketing, HR, Innovation, Data/Analytics)
Rollen, auf die du dich nach dem Kurs (je nach Erfahrung) bewerben kannst, sind z. B. Scrum Master (Junior), Agile Coach (eher später), Projektmanager:in mit agilem Schwerpunkt, Delivery Manager, Team Coach oder Agile PMO.
Selbstständig machen als Scrum Master: Geht das?
Ja – aber meistens nicht „nur“ als Scrum Master im klassischen Sinne, sondern als Kombination aus Facilitation, Coaching, Training und Delivery-Unterstützung. Selbstständigkeit ist besonders realistisch, wenn du:
- nachweisbare Projekterfolge vorweisen kannst (auch interne Projekte zählen),
- ein klares Angebot formulierst (z. B. Retros/Workshops, Scrum-Setup, Team-Coaching),
- und ein Branchenthema oder ein Problemfeld besetzt (z. B. Produktentwicklung, IT-Modernisierung, Skalierung, Remote-Agilität).
Als Einstieg kann der Kurs helfen, dein Know-how zu strukturieren und dich prüfungsfit zu machen. Für echte Marktfähigkeit brauchst du danach Referenzen – idealerweise mit messbaren Effekten (Durchlaufzeit, Planbarkeit, Teamzufriedenheit, Klarheit der Produktziele).
Dein nächster Schritt
Wenn du flexibel, strukturiert und zertifizierungsorientiert ins Thema einsteigen willst, ist der Laudius Fernkurs Scrum Master eine pragmatische Option: klare Laufzeit (3 Monate), digitaler Campus, Einsendeaufgaben, zwei Online-Seminare und die Option auf ein externes Zertifikat über Scrum.org.
Entscheidend für deinen Erfolg ist anschließend die Anwendung: Nutze jede Gelegenheit, Scrum-Elemente in echten Teams zu moderieren, und baue dir so Schritt für Schritt ein Profil auf, das weit über „Zertifikat vorhanden“ hinausgeht.