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Stenografie lernen – flexibel im Fernstudium bei Laudius

Du willst Stenografie (Kurzschrift) lernen, um Gespräche, Vorträge oder Telefonate schneller und präziser mitzuschreiben – unabhängig von Audio-Aufnahmen und ohne später stundenlang nachzuarbeiten? Dann ist der Laudius Fernkurs Stenografie eine sehr praxisnahe Option: Du lernst systematisch Zeichen, Regeln und Kürzungen und trainierst Schritt für Schritt deine Schreibgeschwindigkeit. Der Kurs ist so aufgebaut, dass du auch ohne Vorkenntnisse einsteigen kannst, dabei aber nicht im „reinen Selbststudium“ hängen bleibst, weil Einsendeaufgaben korrigiert und betreut werden.

Kosten: exakte Preise des Fernkurses Stenografie lernen bei Laudius

Laudius bietet den Kurs in zwei Varianten (digitale Unterlagen oder digital + gedruckt).

Die regulären Kursgebühren sind:

  • Digitale Kursunterlagen: 7 × 59,00 € = 413,00 € Gesamt
  • Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 7 × 69,00 € = 483,00 € Gesamt

Die Regelstudienzeit beträgt 7 Monate (daher 7 Raten).

Was bietet der Fernkurs Stenografie bei Laudius?

Der Kurs ist als klassischer Fernlehrgang konzipiert und kombiniert strukturierte Lernhefte mit Übungsteilen und Leistungsnachweisen.

Kerndaten aus der Kursbeschreibung:

  • Studienmaterial: 28 Lernhefte
  • Inhalte: Zeichensatz + Verkürzungsregeln, dazu Hausaufgaben und Schnellschreibtraining
  • Lehrgangsinhalte (Schwerpunkte):
  • Verkehrsschrift (als Zielgröße nennt Laudius 120 Silben/Minute)
  • Eilschrift (in ausgewählten Bereichen bis 160 Silben/Minute)
  • ZFU-Zulassung: ZFU-Zulassungs-Nr. 7204109

Wie lernst du im Fernkurs Stenografie lernen? (Ablauf & Methodik)

Laudius beschreibt den Kurs als Mix aus Lernheften, Übungen, Einsendeaufgaben und Online-Campus. Du arbeitest die Lektionen nacheinander durch; zu jeder Einheit gibt es Aufgaben und Tempo-Training, damit du nicht nur „Zeichen kennst“, sondern sie auch unter Zeitdruck abrufen kannst.

  • Du startest jederzeit und arbeitest im eigenen Tempo (Richtwert: ca. 4 Stunden pro Woche)
  • Zu den Lektionen gehören Hausaufgaben und ein Schnellschreibtraining
  • Einsendeaufgaben reichst du über den Online-Campus ein und bekommst Bewertung/Feedback vom Dozenten
  • Im Online-Campus kannst du zusätzlich Funktionen/Fachinfos nutzen und Kontakt zu Teilnehmenden sowie Dozenten aufnehmen

Das ist didaktisch relevant, weil Stenografie weniger „Wissen“ als motorische Automatisierung ist: Wiederholung, Korrektur und Geschwindigkeitstraining entscheiden über deinen Fortschritt.

Betreuung, Abschluss und Nachweise: Zeugnis oder Zertifikat

Laudius unterscheidet beim Abschluss zwischen zwei Stufen:

  • Bei erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben erhältst du ein Laudius-Zeugnis.
  • Wenn du zusätzlich die Abschlussarbeit erfolgreich bearbeitest, bekommst du ein Laudius-Zertifikat.

Wenn du Stenografie beruflich nutzen willst (z. B. für Assistenz/Protokoll), ist so ein Nachweis oft hilfreich – auch wenn die tatsächliche Überzeugungskraft in der Praxis natürlich von deiner realen Schreibsicherheit abhängt.

Warum lohnt sich der Kurs? Der Nutzen im Alltag und Beruf

Stenografie ist nicht „Retro“, sondern ein sehr konkreter Produktivitätshebel: Du kannst Informationen schnell aufnehmen, ohne ständig Blick/Hand zwischen Tastatur, Aufnahmegerät und Notizen zu wechseln. Laudius betont vor allem Mitschriften in Vorlesungen, Konferenzen, Sitzungen und Telefonaten.

Typische Vorteile, wenn du die Kurzschrift wirklich beherrschst:

  • Mehr Inhalt, weniger Lücken: Du schreibst dichter mit und verpasst weniger Kernaussagen.
  • Bessere Gesprächsführung: In Telefonaten/Sitzungen kannst du strukturierter nachfragen, weil du stabil mitschreibst.
  • Schnelleres Nacharbeiten: Gute Steno-Notizen sind oft schneller in ein Protokoll übertragbar als fragmentierte Langschrift.
  • Unabhängigkeit von Technik: Du bist nicht darauf angewiesen, dass Aufnahmegeräte laufen, Akkus halten oder Datenschutzfragen geklärt sind.

Für wen ist der Laudius Fernkurs Stenografie geeignet?

Laudius nennt mehrere Zielgruppen, von Schule/Studium bis Beruf und Hobby.

  • Wenn du einen Nachweis über Stenografiekenntnisse brauchst
  • Wenn du viel protokollierst (Meetings, Workshops, Sitzungen)
  • Wenn du beruflich viel telefonierst und dabei belastbare Notizen brauchst
  • Wenn du im Studium oder in der Schule schneller mitschreiben willst
  • Wenn du Stenografie als Freizeitkompetenz lernen willst

Wenn du dich leicht motivieren kannst und gern täglich kurze Übungseinheiten machst, passt das Format besonders gut. Wenn du dagegen nur „ab und zu“ lernst, kann Stenografie frustrierend sein – weil Speed und Lesbarkeit nur durch Routine entstehen.

Wo kannst du später arbeiten? Berufsbilder und Einsatzfelder

Direkt als „Stenograf:in“ ist der Arbeitsmarkt spezialisiert – aber Stenografie ist eine starke Zusatzkompetenz in vielen Rollen, in denen Kommunikation dokumentiert werden muss.

Ein besonders bekanntes Feld ist die Parlamentsstenografie: Im Deutschen Bundestag protokollieren Stenograf:innen nicht nur Reden, sondern auch Zwischenrufe, Fragen oder Beifall. Außerdem beschreibt BERUFENET das Tätigkeitsprofil Parlamentsstenograf:in u. a. mit Mitwirkung an der Aufbereitung von Protokollen.

Typische Arbeitsumfelder, in denen Stenografie (oder stenografieähnliche Schnellschriftkompetenz) praktisch ist:

  • Assistenz/Office Management, Sekretariat, Vorstandsassistenz (Meetings, Telefonate, Protokolle)
  • Projektmanagement und Veranstaltungsorganisation (Workshops, Abstimmungen, Ergebnisdokumentation)
  • Redaktion/Journalismus (Interviews mitschreiben, schnelle Notizen im Feld)
  • Gremienarbeit (Verbände, Kammern, Ausschüsse) – überall dort, wo Beschlüsse sauber dokumentiert werden
  • Parlamente (Bund/Land) als hochspezialisierter Karrierepfad, wenn du sehr hohe Geschwindigkeiten erreichst

Wichtig einzuordnen: Laudius zielt im Kurs auf Verkehrs- und Eilschrift im genannten Geschwindigkeitsbereich (z. B. 120–160 Silben/Minute als Orientierung). Parlamentsstenografie liegt in der Praxis deutlich darüber; dort werden extrem hohe Redegeschwindigkeiten verlangt. Der Kurs kann dafür eine Grundlage sein, ersetzt aber nicht zwingend den Weg in ein spezialisiertes Profi-Level.

Kannst du dich damit selbstständig machen?

Ja – nicht zwingend als „Stenograf:in im klassischen Sinn“, aber als Dienstleister:in rund um Mitschriften, Protokolle und Transkription.

Beispiele, die real nachgefragt werden:

  • Meeting-Protokolle und Ergebnisdokumentationen (remote oder vor Ort)
  • Transkription von Audio/Video (z. B. Interviews, Podcasts, Research) – hier wird häufig mit Freelancer-Modellen gearbeitet
  • Entziffern/Übertragen alter stenografischer Aufzeichnungen (Archive, Nachlässe, Familienunterlagen) – es gibt dafür spezialisierte Angebote am Markt

Für Selbstständigkeit gilt: Stenografie ist ein Produktivitätsvorteil, aber dein Angebot sollte klar sein (z. B. „Protokolle innerhalb von 24–48 Stunden“, „Vertraulichkeit/DSGVO“, „Fachvokabular“). Wer nur „ich kann Steno“ anbietet, wird schwerer buchbar als jemand, der ein konkretes Ergebnis verkauft.

Erfolg im Kurs: Was entscheidet, ob du wirklich schnell wirst?

Laudius nennt als Rahmen 7 Monate bei ca. 4 Stunden pro Woche, mit der Möglichkeit, kostenlos zu verlängern, wenn du langsamer vorgehst. Ob du „Erfolg“ hast, hängt in der Praxis vor allem von Trainingsroutine ab.

  • Übe lieber täglich 15–25 Minuten als einmal pro Woche zwei Stunden.
  • Trenne klar zwischen Formtraining (saubere Zeichen) und Tempotraining (flüssig ohne Absetzen).
  • Nutze konsequent das Feedback aus den Einsendeaufgaben, damit sich keine Fehlformen einschleifen.
  • Baue dir echte Anwendungsfälle: Telefonnotizen, Vorträge, YouTube-Interviews – Hauptsache regelmäßig „unter Realbedingungen“.

Wann der Laudius Fernkurs Stenografie die richtige Wahl ist

Wenn du Stenografie lernen willst, um in Beruf, Studium oder Alltag schneller und strukturierter mitzuschreiben, liefert Laudius einen klar gegliederten Fernlehrgang mit 28 Lernheften, Online-Campus, Einsendeaufgaben samt Dozentenfeedback und einem Abschluss als Zeugnis/Zertifikat. Preislich liegst du ohne Rabatt bei 413,00 € (digital) oder 483,00 € (digital + Print).

Am meisten lohnt sich der Kurs, wenn du Stenografie nicht nur „kennen“, sondern wirklich anwenden willst: Protokolle, Telefonate, Mitschriften – oder als Baustein Richtung spezialisierter Dokumentationsrollen. Und ja: Mit einem sauber positionierten Angebot kannst du die Kompetenz auch selbstständig in Protokoll- und Transkriptionsleistungen übersetzen.

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