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Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium – verständlich erklärt: So funktioniert er

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 3. März 2026


Das Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium wird von folgenden Fernlehrinstituten angeboten:

Dein Weg zum Tierernährungsberater für Hunde und Katzen mit dem Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium

Wenn du Hunde und Katzen liebst, wirst du früher oder später über dieselbe Frage stolpern wie viele Tierhalterinnen: Was ist wirklich die richtige Ernährung – für genau dieses Tier, in genau dieser Lebensphase, mit genau diesen Besonderheiten? BARF, Nassfutter, Trockenfutter, vegetarisch, Ausschlussdiäten bei Allergien, Fütterung bei Erkrankungen – die Vielfalt ist riesig und die Informationslage oft widersprüchlich. Genau hier setzt der Laudius-Fernkurs „Tierernährungsberaterin (Hunde und Katzen)“ an: Du baust fundiertes Wissen auf, lernst Rationen zu berechnen und Tierhalter*innen strukturiert zu beraten – flexibel von zu Hause aus.

Kosten: exakte Preise für das Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium

Laudius bietet zwei Kursvarianten mit Ratenzahlung über 6 Monate an. Die regulären Preise ohne Rabatt sind:

  • Digitale Kursunterlagen: 6 × 199,00 € = 1.194,00 €
  • Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 6 × 213,00 € = 1.278,00 €

Was bietet der Fernkurs inhaltlich?

Das Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium vermittelt laut Laudius das Wissen, das du brauchst, um Hunde- und Katzenhalter*innen zu Fütterungsformen zu informieren und passende Rationen zu berechnen und zu erstellen.
Du bekommst dafür 15 Lernhefte als Studienmaterial.

Kerninhalte (Auszug laut Kursübersicht):

  • Basiswissen zum Hund
  • Anatomie & Physiologie des Verdauungstrakts (Hund)
  • Anatomie des Verdauungstrakts (Katze)
  • Nährstoffe & Funktionen bei Hund und Katze
  • Rationsgestaltung für Hund und Katze
  • Ernährung in besonderen Lebensabschnitten
  • Ernährung bei Erkrankungen (Hund und Katze)
  • Praktische Umsetzung der Ernährungsberatung

Das ist in der Praxis besonders wertvoll, weil du damit nicht nur „Futterkunde“ lernst, sondern systematisch verstehst, warum ein Tier etwas braucht und wie du das in eine umsetzbare Fütterung übersetzt.

Wie lernst du bei Laudius? So funktioniert der Ablauf

Der Kurs ist als Fernlehrgang konzipiert und startet jederzeit. Die Regelstudiendauer beträgt 6 Monate bei ca. 6 Stunden pro Woche – du kannst aber schneller oder langsamer vorgehen. Bei langsamerem Tempo darfst du die Zeit sogar bis zu 36 Monate kostenlos überschreiten. -> Wichtig ist der Lernaufwand neben dem Beruf.

Der Lernalltag ist stark auf den Online Campus ausgerichtet. Dort bekommst du u. a. Zugriff auf deine Unterlagen, kannst Aufgaben bearbeiten und dich mit anderen austauschen. -> Mit guter Planung kann ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll umgesetzt werden.

So lernst du konkret:

  • Du erhältst nach der Anmeldung einen Login und kannst im Online Campus direkt loslegen. -> Plane deine Woche mit einer Lernplan Vorlage fürs Fernstudium.
  • Lektionen lassen sich auf PC/Laptop/Tablet/Smartphone herunterladen, speichern oder selbst ausdrucken.
  • Einsendeaufgaben werden online eingereicht und von der Dozentin bewertet und mit Feedback versehen. -> Die Bewertung erfolgt über die Einsendeaufgabe im Fernstudium.
  • Optional kannst du gedruckte Unterlagen als hochwertiges, farbiges Material im Kursordner dazubuchen.

Betreuung, Abschluss und Anerkennung: Was bekommst du am Ende?

Laudius nennt eine persönliche Betreuung durch die Dozentin Anke Jobi (der Ansprechpartner kann sich natürlich ändern!).


Beim Abschluss unterscheidet Laudius zwischen Zeugnis und Zertifikat:

  • Laudius-Zeugnis „Tierernährung (Hunde und Katzen)”: nach erfolgreicher Bearbeitung aller Module
  • Laudius-Zertifikat „Tierernährungsberater*in (Hunde und Katzen)”: nach Modulen und bestandener Abschlussprüfung inkl. Praktikumsnachweis (oder nachgewiesener Erfahrung) -> Vermeide Aufschieben durch stabile Motivation im Fernstudium.

Außerdem ist der Lehrgang mit einer ZFU-Zulassungsnummer 7438923 aufgeführt.
(Die ZFU-Zulassung ist ein formales Qualitätskriterium im Fernunterricht – sie ersetzt aber nicht automatisch eine gesetzliche Berufszulassung, falls du in einem bestimmten Bereich besondere Erlaubnisse brauchst.)

Praktikum: Pflicht oder nicht?

Während des Lehrgangs ist ein Praktikum von mindestens 80 Stunden vorgesehen, das du selbst organisierst und im Verlauf der Ausbildung absolvierst.
Wenn du bereits einschlägige Berufserfahrung nachweisen kannst (z. B. Tierarztpraxis, Tierheilpraktik, Tierpflege, Hundetraining, Tierheim, Tier-/Zoofachhandel oder Vergleichbares), kann die Praktikumspflicht entfallen.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Laudius beschreibt das Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium als passend sowohl für Menschen aus Tierberufen als auch für motivierte Quereinsteigerinnen und engagierte Tierhalterinnen.


Entscheidend ist weniger dein Vorwissen (laut Laudius sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig), sondern ob du bereit bist, strukturiert zu lernen und Verantwortung in der Beratung ernst zu nehmen.

Typische Zielgruppen:

  • Du arbeitest bereits rund ums Tier (z. B. Tierheilpraktik, Tierpflege, Hundetraining, Tierheim, Fachhandel) und willst dein Profil erweitern.
  • Du bist Quereinsteiger*in und möchtest dir eine neue berufliche Perspektive im Tierbereich aufbauen.
  • Du bist Tierhalter*in und willst wirklich verstehen, wie bedarfsgerechte Ernährung funktioniert – statt dich auf Forenmeinungen zu verlassen.

Wann das Fernstudium Tierernährungsberater für Hunde und Katzen bei Laudius nicht geeignet ist

Das Fernstudium Tierernährungsberater für Hunde und Katzen von Laudius ist nicht geeignet für Personen, die tierärztliche Diagnosen stellen oder behandlungsbedürftige Erkrankungen eigenständig therapieren möchten. Stoffwechselstörungen, schwere Allergien, Organerkrankungen oder komplexe internistische Befunde gehören in die Verantwortung approbierter Tierärztinnen und Tierärzte. Der Lehrgang vermittelt keine tiermedizinische Approbation und ersetzt weder klinische Untersuchung noch Labor- oder Bilddiagnostik.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die Fütterungsempfehlungen ohne differenzierte Analyse von Bedarf, Rassebesonderheiten oder Vorerkrankungen pauschal formulieren möchten. Tierernährung erfordert fundierte Kenntnisse zu Nährstoffprofilen, Rationsberechnung und möglichen Wechselwirkungen mit bestehenden Therapien. Wer erwartet, mit vereinfachten Futterplänen komplexe gesundheitliche Probleme zu lösen oder wissenschaftliche Grundlagen zu ignorieren, wird den fachlichen Anforderungen dieses Beratungsfeldes nicht gerecht.

Wo kannst du später arbeiten? Mögliche Tätigkeitsfelder

Mit der Qualifikation als Tierernährungsberater*in ergeben sich typischerweise mehrere Richtungen. Laudius nennt als Einsatzorte u. a. Tierarztpraxis, Tierheime, Tierfachhandel oder Tierpensionen – dort ist Ernährungswissen ein klarer Pluspunkt.

Darüber hinaus sind in der Praxis auch diese Kontexte üblich (je nach Region, Netzwerk und Spezialisierung): Kooperationen mit Hundeschulen, Züchter*innen, Physio-/Reha-Angeboten, Online-Beratung oder Content-/Facharbeit für Tierfutter- und Tiergesundheitsanbieter. Wichtig ist dabei: Je „gesundheitsnäher“ deine Beratung wird, desto sauberer musst du Grenzen kennen (z. B. Diagnostik gehört in der Regel in tierärztliche Hände).

Kannst du dich selbständig machen? Ja – mit realistischem Plan

Laudius schreibt explizit, dass man dich „auf dem Weg zur eventuellen Selbstständigkeit“ unterstützt und verweist auf einen kostenlosen Ratgeber „Erfolgreich in die Selbstständigkeit“ (Businessplan, rechtliche Grundlagen, Marketing/Branding, Finanzmanagement).

Für eine tragfähige Selbstständigkeit lohnt es sich, früh einen klaren Fokus zu setzen, z. B.:

  • Spezialisierung (Allergien, Senioren, Adipositas, BARF-Planung, Diäten bei Erkrankungen in Abstimmung mit Tierärzt*innen)
  • Beratungsformat (Online-Analyse, 1:1 Betreuung, Gruppenprogramme, Kooperationen)
  • Positionierung (wissenschaftlich-nüchtern, alltagstauglich, ganzheitlich – aber immer seriös und belegbar)

Warum lohnt sich das Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium?

Der Kurs lohnt sich vor allem dann, wenn du aus Interesse Kompetenz machen willst – und nicht nur „ein Zertifikat sammeln“. Diese Punkte sprechen für den Lehrgang:

  • Du lernst strukturiert über Verdauung, Nährstoffe, Rationsgestaltung und Beratungspraxis.
  • Du studierst flexibel (Start jederzeit, digitales Lernen, Tempo anpassbar, lange kostenlose Überschreitung möglich).
  • Du bekommst Feedback über Einsendeaufgaben und eine namentlich benannte Betreuung.
  • Durch das Praktikum (oder die Anrechnung von Erfahrung) baust du Praxisnähe auf.

Erfolgsaussichten: Was ist realistisch?

„Erfolg“ hängt hier stark davon ab, wie du das Gelernte einsetzt.

Ein Zertifikat allein garantiert dir keine Kund*innen, aber es kann ein solides Fundament sein – besonders wenn du:

  • parallel Praxiserfahrung sammelst (Praktikum clever wählen, Kooperationen aufbauen),
  • dich sauber positionierst und deine Grenzen kennst (Beratung vs. Therapie/Diagnose),
  • langfristig Vertrauen aufbaust (Fallbeispiele dokumentieren, Weiterbildung pflegen, seriöse Kommunikation).

Als Orientierung: Auf Bewertungsportalen wird der Kurs von bisherigen Teilnehmenden sehr positiv beschrieben (kleine Stichprobe, aber ein Hinweis auf Zufriedenheit).

Für wen ist das Laudius Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium die richtige Wahl?

Wenn du eine flexible Weiterbildung suchst, die dir ein systematisches Verständnis von Hunde- und Katzenernährung vermittelt, ist der Laudius-Fernkurs eine klare Option. Du bekommst 15 Lernhefte, Online-Campus-Lernen mit Einsendeaufgaben und Feedback, eine planbare Regelstudienzeit von 6 Monaten (mit sehr großzügiger kostenloser Verlängerung) und einen Abschlussweg vom Zeugnis bis zum Zertifikat inklusive Prüfung und Praxisnachweis.

Preislich liegst du ohne Rabatt bei 1.194,00 € (digital) bzw. 1.278,00 € (digital + gedruckt).

Wenn du das Wissen anschließend aktiv in ein berufliches Profil übersetzt – ob angestellt im tiernahen Umfeld oder selbständig mit klarer Positionierung – kann sich der Kurs sehr gut lohnen.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Tierernährungsberater Hunde Katzen Fernstudium FAQ

Der Lehrgang vermittelt Grundlagen zu Anatomie und Physiologie des Verdauungstrakts, Nährstoffen und deren Funktionen, Rationsberechnung sowie Fütterung in verschiedenen Lebensphasen. Zusätzlich werden spezielle Ernährungsstrategien bei Erkrankungen und die strukturierte Beratung von Tierhalterinnen und Tierhaltern behandelt. Ziel ist es, Fütterungsempfehlungen nachvollziehbar und individuell zu erstellen.

Für das Zertifikat ist ein Praktikum von mindestens 80 Stunden vorgesehen. Dieses muss eigenständig organisiert werden. Wenn du bereits einschlägige Berufserfahrung im Tierbereich nachweisen kannst, kann das Praktikum unter Umständen angerechnet oder ersetzt werden.

Nach erfolgreicher Bearbeitung der Module erhältst du ein institutsinternes Zeugnis. Für ein Zertifikat ist zusätzlich eine Abschlussprüfung sowie – je nach Anbieter – ein Praktikumsnachweis erforderlich. Der Lehrgang ist ZFU-zugelassen, was die formale Qualität des Fernunterrichts bestätigt.

Der Kurs passt sowohl für Personen aus tiernahen Berufen wie Tierheilpraktik, Tierpflege oder Hundetraining als auch für motivierte Quereinsteigerinnen und Tierhalterinnen, die fundiertes Wissen aufbauen möchten. Wichtig ist die Bereitschaft, sich intensiv mit Nährstoffberechnung und Beratung auseinanderzusetzen.

Typische Einsatzfelder sind Tierarztpraxen, Tierheime, Tierfachhandel, Kooperationen mit Hundeschulen oder physiotherapeutischen Angeboten sowie eigenständige Beratungsangebote – online oder vor Ort. In gesundheitsnahen Bereichen ist eine enge Abstimmung mit Tierärztinnen und Tierärzten wichtig, da Diagnostik und medizinische Behandlung dort angesiedelt sind.

Eine selbstständige Tätigkeit ist möglich, insbesondere mit klarer Spezialisierung wie Allergieberatung, BARF-Rationsplanung oder Ernährungsmanagement für Tier-Senioren. Erfolgsentscheidend sind Positionierung, Praxiserfahrung, seriöse Kommunikation und ein stabiles Netzwerk im Tierbereich. Das Zertifikat allein ersetzt keine tiermedizinische Qualifikation, kann aber ein solides Fundament für eine professionelle Beratungstätigkeit sein.

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