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Tierheilpraktiker Fernkurs – für wen er sinnvoll ist – und wann nicht

Lesezeit: 7 Minuten

Letzte Aktualisierung am 3. März 2026


Der Tierheilpraktiker Fernkurs wird bei nachfolgenden Anbietern angeboten:

Tierheilpraktiker ILS vs. Tierheilpraktiker Laudius (Fernkurse)

Der Tierheilpraktiker Fernkurs wird ja bei einer Reihe von Fernlehrinstituten angeboten. Wir haben mal die zwei prominentesten Anbieter gegenübergestellt. Die anderen kommen auch noch als Vergleich, aber auf einer getrennten Seite. Wir haben als Entscheidungshilfe ILS und Laudius genommen. Offensichtlich tendieren wir zu Laudius, was aber eine persönliche Entscheidung ist. Für dich kann selbstverständlich ILS besser ein.

KriteriumILSLaudius
AbschlussILS-Zertifikat (institutsintern)Zertifikat (institutsintern)
ZFU-ZulassungJaJa
Regelstudienzeit20 Monate20 Monate
Kosten (gesamt)ca. 3.240 € (achte auf Aktionen und Rabatte)ca. 2.780 – 5.120 € (je nach Variante und ob es gerade Rabatt gibt)
Monatskostenca. 162 €/Monatca. 139 – 256 €/Monat
Kostenlose Verlängerung+10 Monatei. d. R. möglich (flexible Studiendauer)
Lernaufwand/Woche~9 Stunden~7–8 Stunden
Studienstartjederzeitjederzeit + 4 Wochen Test
Studienmaterialca. 20 Studienhefte + Lehrbuch Anatomie24 Lernhefte + Videos + Podcasts
Seminare / PraxisPräsenzseminare enthalten4 Online-Seminare + Praxistage
Praxisorientierungstärker theorie-strukturiertstärker multimedia- & praxisorientiert
Betreuungpersönliche Fernlehrer, klassisches FernstudiumOnline-Campus + moderne Medien
Bewertungen (Ø)ca. 4,4/5 -> von diversen Vergleichsportalenca. 4,9/5 (wenige Bewertungen)  -> von diversen Vergleichsportalen

Fachliche Einordnung (wichtig für die Entscheidung)

ILS — eher „klassische Ausbildung“

Didaktik-Typ: strukturiert, prüfungsorientiert, schulisch
Typischer Teilnehmer: will fundierte medizinische Theorie

Stärken:

  • klar aufgebauter
  • Lehrplan Gute Vorbereitung auf Fachliteratur & Diagnostik Bewährt (großer Anbieter, viele Absolventen)
  • Relativ planbare Kosten

Schwächen:

  • Weniger modern/digital
  • Praxisanteil geringer erzwungen (mehr Eigeninitiative nötig)

👉 Kurz gesagt: medizinisch-theoretisch solide

Laudius — eher „moderne Tiertherapie-Ausbildung“

Didaktik-Typ: multimedia-basiert, flexibler, praxisnah
Typischer Teilnehmer: will später wirklich behandeln

Stärken:

  • Videos, Podcasts, Seminare
  • Mehr Praxisintegration
  • Kostenloser Testmonat
  • Günstiger Einstieg

Schwächen:

  • Inhalte teilweise breiter als tief
  • Preis je nach Variante hoch
  • weniger standardisierte Struktur

👉 Kurz gesagt: praktisch-anwendungsorientiert

Klare Entscheidungshilfe

Wenn du willst…Dann besser
fundierte medizinische BasisILS
später eigene PraxisLaudius
strukturiertes LernenILS
motivierendes modernes LernenLaudius
möglichst sichere QualitätILS
mehr Praxis & MotivationLaudius

Der Titel „Tierheilpraktiker“ ist in Deutschland nicht staatlich geschützt — dein Erfolg hängt stärker von Praxis-Skills & Spezialisierung ab als vom Anbieter.

Darum wählen viele:

  • ILS → gute Theorie → danach Spezialisierungskurse
  • Laudius → direkter Einstieg in Behandlung

Wir präferieren Laudius – das kann aber für dich anders sein!

Da unsere Präferenz zu Laudius tendiert, findest du in der Forlge genaueres zum Tierheilpraktiker Fernkurs bei diesem Anbieter.

Tierheilpraktiker Fernkurs bei Laudius – flexibel, praxisnah, anerkannt

Wenn du auch wie wir eher zu Laudius tendierst, weil du eher eine praxisorientierte Anwendung in den Vordergrund stellst, dann kann der Fernlehrgang Tierheilpraktiker*in (Laudius gepr.) von Laudius für dich spannend sein: Du arbeitest strukturiert mit Studienheften, ergänzt dein Wissen durch Video- und Audioformate, bekommst persönliches Feedback zu Einsendeaufgaben und absolvierst zusätzlich Online-Seminare sowie Präsenztage. So kombinierst du selbstbestimmtes Lernen mit angeleiteter Praxis und einem klaren Prüfungsweg.

Kosten: Preise für den Tierheilpraktiker Fernkurs (Stand Feb. 2026)

Laudius bietet zwei Kursvarianten an – jeweils mit 20 Monatsraten. Ohne Rabatt gelten diese exakten Gebühren:

  • Digitale Kursunterlagen: 20 × 242,00 € = 4.840,00 € Gesamtkosten
  • Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 20 × 256,00 € = 5.120,00 € Gesamtkosten

Wichtig für deine Planung: Der Lehrgang startet jederzeit und kann 4 Wochen kostenlos getestet werden (das ändert nichts an den oben genannten Listenpreisen, hilft aber beim Risikocheck).

Was bietet der Kurs: Studienmaterial, Betreuung, Abschluss

Der Fernlehrgang ist staatlich zugelassen (ZFU-Zulassungsnummer 7376821) und ist auf einen klaren Kompetenzaufbau ausgelegt – von Grundlagen bis zur Anwendung. -> Prüfe vorab, wie ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll in den Alltag integrierbar ist.

Du bekommst laut Kursbeschreibung u. a.:

  • 24 Lernhefte als roter Faden durch alle Module -> Der Lernstoff wird erst durch die Einsendeaufgabe im Fernstudium angewendet.
  • umfangreiches Videomaterial
  • 8 Podcasts
  • Teilnahme an 4 Online-Seminaren und 4 Präsenztagen
  • zusätzlich das Lehrbuch „Anatomie und Physiologie der Haustiere“

Beim Abschluss unterscheidet Laudius zwischen Zeugnis und Zertifikat:

  • Laudius-Zeugnis (Grundwissen): u. a. Einsendeaufgaben, Modulabschlussprüfungen, Zwischenprüfungen sowie Teilnahme an Online-Seminaren und 2 Präsenztagen
  • Laudius-Zertifikat (Tierheilpraktiker*in (Laudius gepr.)): zusätzlich Praxisprüfungsteil mit Facharbeit, mündlicher Prüfung und Praxisprüfung

Wie lernt man: so läuft das Fernstudium praktisch ab

Der Lehrgang ist auf 20 Monate Regelstudienzeit ausgelegt – bei ca. 8 Stunden pro Woche. -> Die durchschnittliche Wochenlernzeit variiert je nach Kurs. Wenn du mehr Zeit brauchst, kannst du die Regelstudienzeit kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten. Das ist ein echter Vorteil, wenn du neben Job, Familie oder Ausbildung lernst.

Zentral ist der Online-Campus: Dort bearbeitest und versendest du deine Einsendeaufgaben digital. Die Aufgaben werden bewertet und du erhältst Feedback, damit du nicht “ins Leere” lernst, sondern gezielt besser wirst.-> Eine gute Organisation beginnt mit einem Lernplan fürs Fernstudium.

Wenn du gern auf Papier markierst oder ein dauerhaftes Nachschlagewerk möchtest: Gedruckte Unterlagen sind optional. Laudius beschreibt sie als vollfarbiges Material im Ordner; außerdem sind die Seiten bewusst nicht gebunden, damit du einzelne Blätter praktisch nutzen kannst.

Lehrgangsinhalte: das lernst du als angehende Tierheilpraktikerin

Inhaltlich fokussiert sich Laudius im Tierheilpraktiker Fernkurs stark auf Hund, Katze und Pferd sowie die Verbindung aus naturheilkundlichen Verfahren und tiermedizinischen Grundlagen.

Genannt werden unter anderem:

  • Anatomie / Physiologie / Pathologie (Hund, Katze, Pferd)
  • Untersuchungsmethoden & Anamnese
  • Laborwerte
  • Therapieformen
  • Naturheilverfahren (z. B. Homöopathie/TCM etc.)
  • Kommunikation mit Mensch und Tier
  • Ethologie & Tierpsychologie
  • rechtliche Grundlagen / Voraussetzungen

Der Kurs betont außerdem, dass Tierheilpraktiker*innen nicht nur Symptome betrachten, sondern nach Ursachen suchen und die Selbstheilungskräfte unterstützen sollen – also ein klar ganzheitlicher Ansatz.

Warum lohnt sich der Kurs: Nutzen, der über “Tierliebe” hinausgeht

Der Lehrgang kann sich lohnen, wenn du mehr willst als “ein bisschen Naturheilkunde” – nämlich Systematik, Struktur und Prüfungsfähigkeit. Laudius hebt z. B. eine fundierte Vorbereitung (inkl. Diagnostik/Anamnese), artspezifisches Wissen und die Kombination aus Naturheilkunde, Pathologie und Verhalten hervor. -> Kleine Fortschritte fördern die Motivation im Fernstudium.

Dazu kommt ein ganz praktischer Benefit: Du lernst in einem Format, das im Alltag tragfähig ist (Selbststudium + Online-Betreuung + feste Praxisanteile). Gerade bei beratungs- und praxisnahen Tätigkeiten ist diese Mischung oft entscheidend, damit aus Interesse echte Handlungssicherheit wird.

Für wen ist der Tierheilpraktiker Fernkurs geeignet?

Laudius nennt explizit Zielgruppen, bei denen das Wissen beruflich oder aus dem Umfeld heraus besonders gut passt:

  • tierärztliche Assistent*innen
  • Mitarbeitende aus Veterinärlaboren
  • Tierzüchter*innen
  • Landwirt*innen und landwirtschaftliche Mitarbeitende
  • Hundefriseur*innen
  • allgemein Menschen mit starker Tierorientierung
  • Personen, die später selbstständig oder angestellt als Tierheilpraktiker*in arbeiten möchten

Wenn du komplett neu einsteigst: Spezielle Vorkenntnisse sind laut Laudius nicht notwendig. Entscheidend ist eher, dass du diszipliniert lernst und bereit bist, dich in medizinische Grundlagen einzuarbeiten.

Für wen ist ein Tierheilpraktiker-Fernkurs nicht geeignet?

1) Wenn du eigentlich Tierarzt werden willst

Der Tierheilpraktiker arbeitet naturheilkundlich, ohne Approbation, Diagnosen oder Operationen.
Wer schulmedizinisch behandeln und Medikamente verschreiben möchte, braucht ein Tiermedizin-Studium — kein Fernkurs.

2) Wenn „ich mag Tiere“ deine einzige Motivation ist

Der Kurs ist theorieintensiv:

  • Anatomie
  • Krankheitenlehre
  • Therapieplanung
  • Recht

Ohne Lernbereitschaft oder medizinisches Interesse wirst du schnell abbrechen.

3) Wenn du feste Struktur brauchst

  • Fernstudium = Selbstorganisation.
  • Kaum Unterricht, viel Eigenmotivation.
  • Schwierig bei Prokrastination oder Lernproblemen ohne äußeren Druck.

4) Wenn du schnellen Verdienst erwartest

Meist Selbstständigkeit nötig, Kunden müssen erst aufgebaut werden.
Die Ausbildung garantiert kein stabiles Einkommen.

5) Wenn du nur evidenzbasierte Schulmedizin akzeptierst

Viele Methoden gehören zur Komplementärmedizin — nicht alle sind wissenschaftlich eindeutig belegt.

Kurz: Ungeeignet bei Tierarzt-Ziel, geringer Lernmotivation, Strukturbedarf, Geldfokus oder rein schulmedizinischer Erwartung.

-> Ist ein Fernkurs für dich überhaupt geeignet? Mach den Test auf Fernschulen-Checklist.

Wo kannst du später arbeiten?

Laudius beschreibt mehrere typische Einsatzfelder. Je nach Profil, Region und Netzwerk sind z. B. denkbar:

  • eigene Tierheilpraxis (Schwerpunkt z. B. Haustiere oder Pferde)
  • Anstellung in einer Tierheilpraktikerpraxis
  • Mitarbeit/Kooperation in tierärztlichen Kontexten (je nach Ausrichtung und Rahmenbedingungen)
  • Tierheim / Tierschutz-nahe Einrichtungen
  • Heimtier- und Futtershops als Fachpersonal mit Beratungskompetenz
  • tierbezogene Betriebe (z. B. Zucht, Haltung, Betreuung), in denen Gesundheitswissen besonders gefragt ist

Wichtig: In der Praxis entscheidet oft weniger der “Titel” allein, sondern ob du sauber dokumentierst, professionell kommunizierst und dir ein klares Leistungsspektrum aufbaust.

Selbstständig machen: geht das – und wie realistisch ist “Erfolg”?

Ja: Laudius schreibt ausdrücklich, dass du mit dem Zertifikat die Möglichkeit hast, als Tierheilpraktiker*in beruflich tätig zu sein – selbstständig oder angestellt.

Für den Weg in die Selbstständigkeit verweist Laudius zudem auf einen kostenlosen Ratgeber („Erfolgreich in die Selbstständigkeit“) mit Themen wie Businessplan, rechtliche Grundlagen, Marketing/Branding und Finanzmanagement.

Was bedeutet “Erfolg” in der Realität? Meist ist es eine Kombination aus fachlicher Kompetenz, klarer Positionierung und Vertrauen. Gerade in tierbezogenen Dienstleistungen ist Empfehlungsmarketing zentral. Wenn du eine verlässliche Anamnese, transparente Grenzen (Tierarzt/Notfälle) und nachvollziehbare Beratung lieferst, steigen Weiterempfehlungen stark.

Praktische Erfolgshebel (ohne Schönfärberei):

  • Wähle früh eine klare Spezialisierung (z. B. Hund, Katze oder Pferd; Verhalten, Ernährung, Begleittherapie).
  • Dokumentiere Fälle strukturiert (Anamnese, Verlauf, Maßnahmen, Follow-ups).
  • Baue Kooperationen auf (Hundeschulen, Züchter, Ställe, Tierphysio, ggf. Tierärzte).

Nutze die Präsenztage konsequent, um Untersuchung & Handling zu festigen.

Passen Laudius und der Tierheilpraktiker Fernkurs zu dir?

Wenn du eine zeitlich flexible, aber klar strukturierte Ausbildung suchst, die Selbststudium mit Online-Betreuung und Praxisanteilen kombiniert, ist der Laudius-Fernkurs Tierheilpraktiker*in (Laudius gepr.) eine naheliegende Option. Du bekommst umfangreiches Material (Hefte, Video, Podcast), feste Seminar- und Praxiselemente sowie einen definierten Abschlussweg vom Zeugnis bis zum Zertifikat.

Preislich solltest du mit 4.840,00 € (digital) bzw. 5.120,00 € (digital + gedruckt) ohne Rabatt rechnen. Wenn du bereit bist, kontinuierlich zu lernen, Praxis aktiv mitzunehmen und dir danach ein Profil aufzubauen, kann der Kurs ein solides Fundament für angestellte Tätigkeiten oder den Schritt in die Selbstständigkeit sein.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

FAQ – Tierheilpraktiker Fernkurs

Ja, sowohl ILS als auch Laudius bieten einen Tierheilpraktiker Fernkurs an. Beide Lehrgänge sind ZFU-zugelassen und auf eine Regelstudienzeit von rund 20 Monaten ausgelegt. Der zentrale Unterschied liegt in der didaktischen Ausrichtung: ILS gilt als stärker theorie- und lehrplanorientiert mit klassischem Fernstudienaufbau, während Laudius stärker multimedial arbeitet und zusätzliche Online-Seminare sowie Praxistage integriert. Wer eine eher schulisch strukturierte Wissensbasis sucht, tendiert häufig zu ILS; wer Wert auf Praxisintegration und moderne Lernformate legt, eher zu Laudius.

Beim ILS basiert der Lehrgang vor allem auf strukturierten Studienheften und einem ergänzenden Anatomie-Lehrbuch. Laudius kombiniert Lernhefte mit Videos, Podcasts und zusätzlichen Online-Formaten. Dadurch wirkt das Lernen bei Laudius stärker multimedia-gestützt, während ILS stärker text- und literaturbasiert aufgebaut ist. Die Wahl hängt davon ab, ob du eher klassisch mit Skripten arbeitest oder audiovisuelle Inhalte bevorzugst.

ILS bietet Präsenzseminare an, der Fokus bleibt jedoch stärker auf der theoretischen Wissensvermittlung. Laudius integriert mehrere Online-Seminare sowie zusätzliche Praxistage mit Prüfungselementen. Wer möglichst viele angeleitete Praxisphasen und direkte Anwendung trainieren möchte, findet bei Laudius tendenziell mehr verpflichtende Praxiselemente. Wer eigenständig üben und sich Praxis selbst organisieren möchte, kann mit dem ILS-Modell ebenfalls gut arbeiten.

Für eine spätere Selbstständigkeit sind praktische Untersuchungskompetenz, sichere Anamnese und klare Spezialisierung entscheidend. Laudius legt erkennbar mehr Gewicht auf Praxisintegration und multimediale Anleitung. ILS vermittelt eine solide medizinisch-theoretische Basis, die besonders hilfreich ist, wenn du Wert auf strukturierte Diagnostik und Fachliteratur legst. In beiden Fällen hängt dein späterer Erfolg stärker von Spezialisierung, Praxiserfahrung und Marketing ab als vom Namen des Instituts.

Beide Kurse sind auf etwa 20 Monate ausgelegt. Der wöchentliche Lernaufwand liegt beim ILS durchschnittlich etwas höher, während Laudius meist mit rund sieben bis acht Stunden pro Woche kalkuliert. Beide Institute erlauben einen flexiblen Studienstart und bieten Möglichkeiten zur kostenfreien Verlängerung. Laudius hebt zusätzlich eine vierwöchige Testphase hervor, was für Unentschlossene ein Entscheidungskriterium sein kann.

Beide Anbieter vergeben institutsinterne Zertifikate. Der Titel „Tierheilpraktiker“ ist in Deutschland nicht staatlich geschützt. Wichtig ist daher weniger der Abschlussname als die tatsächliche Kompetenz, Praxiserfahrung und professionelle Außendarstellung. Beide Lehrgänge sind ZFU-zugelassen, was eine formale Qualitätsprüfung des Fernunterrichts bestätigt.

ILS passt häufig zu Lernenden, die eine klare, strukturierte, eher schulische Wissensvermittlung bevorzugen und sich selbstständig Praxis organisieren. Laudius spricht eher Personen an, die motivierende Medienformate, integrierte Praxistage und eine stärker anwendungsorientierte Ausbildung wünschen. Die Entscheidung hängt stark von deinem bevorzugten Lernstil und deinem Zielprofil ab.

Entscheidend sind Lehrplan-Tiefe (Anatomie, Pathologie, Diagnostik), Praxisanteile, Betreuungsqualität, Spezialisierungsmöglichkeiten und realistische berufliche Perspektiven. Informiere dich zusätzlich über rechtliche Grenzen der Tätigkeit, Versicherungen und Kooperationen mit Tierärzten. Der langfristige Erfolg hängt weniger vom Institut ab als von kontinuierlicher Weiterbildung, klarer Positionierung und professioneller Fallarbeit.

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