Der Tierheilpraktiker Fernkurs wird bei nachfolgenden Anbietern angeboten:
Laudius, ILS, Klett, SGD
Tierheilpraktiker Fernkurs bei Laudius – flexibel, praxisnah, anerkannt
Du möchtest Tiere ganzheitlich begleiten, naturheilkundliche Verfahren fundiert lernen und dabei zeitlich flexibel bleiben? Dann kann der Fernlehrgang Tierheilpraktiker*in (Laudius gepr.) von Laudius für dich spannend sein: Du arbeitest strukturiert mit Studienheften, ergänzt dein Wissen durch Video- und Audioformate, bekommst persönliches Feedback zu Einsendeaufgaben und absolvierst zusätzlich Online-Seminare sowie Präsenztage. So kombinierst du selbstbestimmtes Lernen mit angeleiteter Praxis und einem klaren Prüfungsweg.
Kosten: exakte Preise für den Tierheilpraktiker Fernkurs
Laudius bietet zwei Kursvarianten an – jeweils mit 20 Monatsraten. Ohne Rabatt gelten diese exakten Gebühren:
- Digitale Kursunterlagen: 20 × 242,00 € = 4.840,00 € Gesamtkosten
- Digitale + gedruckte Kursunterlagen: 20 × 256,00 € = 5.120,00 € Gesamtkosten
Wichtig für deine Planung: Der Lehrgang startet jederzeit und kann 4 Wochen kostenlos getestet werden (das ändert nichts an den oben genannten Listenpreisen, hilft aber beim Risikocheck).
Was bietet der Kurs: Studienmaterial, Betreuung, Abschluss
Der Fernlehrgang ist staatlich zugelassen (ZFU-Zulassungsnummer 7376821) und ist auf einen klaren Kompetenzaufbau ausgelegt – von Grundlagen bis zur Anwendung.
Du bekommst laut Kursbeschreibung u. a.:
- 24 Lernhefte als roter Faden durch alle Module
- umfangreiches Videomaterial
- 8 Podcasts
- Teilnahme an 4 Online-Seminaren und 4 Präsenztagen
- zusätzlich das Lehrbuch „Anatomie und Physiologie der Haustiere“
Beim Abschluss unterscheidet Laudius zwischen Zeugnis und Zertifikat:
- Laudius-Zeugnis (Grundwissen): u. a. Einsendeaufgaben, Modulabschlussprüfungen, Zwischenprüfungen sowie Teilnahme an Online-Seminaren und 2 Präsenztagen
- Laudius-Zertifikat (Tierheilpraktiker*in (Laudius gepr.)): zusätzlich Praxisprüfungsteil mit Facharbeit, mündlicher Prüfung und Praxisprüfung
Wie lernt man: so läuft das Fernstudium praktisch ab
Der Lehrgang ist auf 20 Monate Regelstudienzeit ausgelegt – bei ca. 8 Stunden pro Woche. Wenn du mehr Zeit brauchst, kannst du die Regelstudienzeit kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten. Das ist ein echter Vorteil, wenn du neben Job, Familie oder Ausbildung lernst.
Zentral ist der Online-Campus: Dort bearbeitest und versendest du deine Einsendeaufgaben digital. Die Aufgaben werden bewertet und du erhältst Feedback, damit du nicht “ins Leere” lernst, sondern gezielt besser wirst.
Wenn du gern auf Papier markierst oder ein dauerhaftes Nachschlagewerk möchtest: Gedruckte Unterlagen sind optional. Laudius beschreibt sie als vollfarbiges Material im Ordner; außerdem sind die Seiten bewusst nicht gebunden, damit du einzelne Blätter praktisch nutzen kannst.
Lehrgangsinhalte: das lernst du als angehender Tierheilpraktikerin
Inhaltlich fokussiert sich Laudius im Tierheilpraktiker Fernkurs stark auf Hund, Katze und Pferd sowie die Verbindung aus naturheilkundlichen Verfahren und tiermedizinischen Grundlagen.
Genannt werden unter anderem:
- Anatomie / Physiologie / Pathologie (Hund, Katze, Pferd)
- Untersuchungsmethoden & Anamnese
- Laborwerte
- Therapieformen
- Naturheilverfahren (z. B. Homöopathie/TCM etc.)
- Kommunikation mit Mensch und Tier
- Ethologie & Tierpsychologie
- rechtliche Grundlagen / Voraussetzungen
Der Kurs betont außerdem, dass Tierheilpraktiker*innen nicht nur Symptome betrachten, sondern nach Ursachen suchen und die Selbstheilungskräfte unterstützen sollen – also ein klar ganzheitlicher Ansatz.
Warum lohnt sich der Kurs: Nutzen, der über “Tierliebe” hinausgeht
Der Lehrgang kann sich lohnen, wenn du mehr willst als “ein bisschen Naturheilkunde” – nämlich Systematik, Struktur und Prüfungsfähigkeit. Laudius hebt z. B. eine fundierte Vorbereitung (inkl. Diagnostik/Anamnese), artspezifisches Wissen und die Kombination aus Naturheilkunde, Pathologie und Verhalten hervor.
Dazu kommt ein ganz praktischer Benefit: Du lernst in einem Format, das im Alltag tragfähig ist (Selbststudium + Online-Betreuung + feste Praxisanteile). Gerade bei beratungs- und praxisnahen Tätigkeiten ist diese Mischung oft entscheidend, damit aus Interesse echte Handlungssicherheit wird.
Für wen ist der Tierheilpraktiker Fernkurs geeignet?
Laudius nennt explizit Zielgruppen, bei denen das Wissen beruflich oder aus dem Umfeld heraus besonders gut passt:
- tierärztliche Assistent*innen
- Mitarbeitende aus Veterinärlaboren
- Tierzüchter*innen
- Landwirt*innen und landwirtschaftliche Mitarbeitende
- Hundefriseur*innen
- allgemein Menschen mit starker Tierorientierung
- Personen, die später selbstständig oder angestellt als Tierheilpraktiker*in arbeiten möchten
Wenn du komplett neu einsteigst: Spezielle Vorkenntnisse sind laut Laudius nicht notwendig. Entscheidend ist eher, dass du diszipliniert lernst und bereit bist, dich in medizinische Grundlagen einzuarbeiten.
Wo kannst du später arbeiten?
Laudius beschreibt mehrere typische Einsatzfelder. Je nach Profil, Region und Netzwerk sind z. B. denkbar:
- eigene Tierheilpraxis (Schwerpunkt z. B. Haustiere oder Pferde)
- Anstellung in einer Tierheilpraktikerpraxis
- Mitarbeit/Kooperation in tierärztlichen Kontexten (je nach Ausrichtung und Rahmenbedingungen)
- Tierheim / Tierschutz-nahe Einrichtungen
- Heimtier- und Futtershops als Fachpersonal mit Beratungskompetenz
- tierbezogene Betriebe (z. B. Zucht, Haltung, Betreuung), in denen Gesundheitswissen besonders gefragt ist
Wichtig: In der Praxis entscheidet oft weniger der “Titel” allein, sondern ob du sauber dokumentierst, professionell kommunizierst und dir ein klares Leistungsspektrum aufbaust.
Selbstständig machen: geht das – und wie realistisch ist “Erfolg”?
Ja: Laudius schreibt ausdrücklich, dass du mit dem Zertifikat die Möglichkeit hast, als Tierheilpraktiker*in beruflich tätig zu sein – selbstständig oder angestellt.
Für den Weg in die Selbstständigkeit verweist Laudius zudem auf einen kostenlosen Ratgeber („Erfolgreich in die Selbstständigkeit“) mit Themen wie Businessplan, rechtliche Grundlagen, Marketing/Branding und Finanzmanagement.
Was bedeutet “Erfolg” in der Realität? Meist ist es eine Kombination aus fachlicher Kompetenz, klarer Positionierung und Vertrauen. Gerade in tierbezogenen Dienstleistungen ist Empfehlungsmarketing zentral. Wenn du eine verlässliche Anamnese, transparente Grenzen (Tierarzt/Notfälle) und nachvollziehbare Beratung lieferst, steigen Weiterempfehlungen stark.
Praktische Erfolgshebel (ohne Schönfärberei):
- Wähle früh eine klare Spezialisierung (z. B. Hund, Katze oder Pferd; Verhalten, Ernährung, Begleittherapie).
- Dokumentiere Fälle strukturiert (Anamnese, Verlauf, Maßnahmen, Follow-ups).
- Baue Kooperationen auf (Hundeschulen, Züchter, Ställe, Tierphysio, ggf. Tierärzte).
Nutze die Präsenztage konsequent, um Untersuchung & Handling zu festigen.
Passen Laudius und der Tierheilpraktiker Fernkurs zu dir?
Wenn du eine zeitlich flexible, aber klar strukturierte Ausbildung suchst, die Selbststudium mit Online-Betreuung und Praxisanteilen kombiniert, ist der Laudius-Fernkurs Tierheilpraktiker*in (Laudius gepr.) eine naheliegende Option. Du bekommst umfangreiches Material (Hefte, Video, Podcast), feste Seminar- und Praxiselemente sowie einen definierten Abschlussweg vom Zeugnis bis zum Zertifikat.
Preislich solltest du mit 4.840,00 € (digital) bzw. 5.120,00 € (digital + gedruckt) ohne Rabatt rechnen. Wenn du bereit bist, kontinuierlich zu lernen, Praxis aktiv mitzunehmen und dir danach ein Profil aufzubauen, kann der Kurs ein solides Fundament für angestellte Tätigkeiten oder den Schritt in die Selbstständigkeit sein.