Der Fernkurs Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik word neben Laudius noch an anderen Fernlehrinstituten angeboten:
Laudius, ILS, Klett, SGD
Fernkurs Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik bei Laudius: Kosten, Inhalte, Ablauf und Perspektiven
Inklusion und Integration sind längst keine Randthemen mehr. Ob Kita, Schule, Jugendhilfe, Beratungsstellen oder Einrichtungen der Behindertenhilfe: Überall werden Fachkräfte gebraucht, die Vielfalt professionell begleiten, Barrieren erkennen und Teilhabe konkret ermöglichen. Genau hier setzt der Laudius-Fernlehrgang „Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik (Laudius gepr.)“ an: Du qualifizierst dich praxisorientiert weiter, ohne deinen Alltag komplett umzustellen.
Kosten: Exakte Preise für den Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik Fernkurs
Laudius zeigt auf der Kursseite zwei Varianten (digital bzw. digital + gedruckt). Wichtig: Du wolltest exakte Preise ohne Rabatt. Diese sind auf der Anmeldestrecke als „Kursgebühr“ (ohne Rabatt) ausgewiesen:
- Variante 1: Digitale Kursunterlagen + gedruckte Kursunterlagen (optional/mit Aufpreis als Paketvariante)
12 × 185,00 € = 2.220,00 € Gesamtkosten - Variante 2: Digitale Kursunterlagen
12 × 170,00 € = 2.040,00 € Gesamtkosten ()
Damit hast du eine klare, rabattfreie Kalkulationsbasis – unabhängig von zeitlich begrenzten Aktionen auf der Seite.
Kurzüberblick: Was du im Kurs bekommst
Der Fernlehrgang ist staatlich zugelassen (ZFU) und so aufgebaut, dass du Schritt für Schritt Kompetenz in inklusiver und integrativer Begleitung entwickelst – fachlich, methodisch und kommunikativ.
Eckdaten, die Laudius explizit nennt:
- ZFU-Zulassungsnummer: 7473024
- Regelstudiendauer: 12 Monate
- Empfohlener Aufwand: ca. 8 Stunden/Woche
- Kostenlose Verlängerung: Regelstudienzeit kann bei langsamerem Tempo um bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden
- Studienmaterial: 8 Lehrgangsmodule mit 29 Lernheften plus ein Online-Seminar ()
Inhalte: Was genau lernst du?
Inhaltlich deckt der Fernkurs Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogikdie zentralen Handlungsfelder ab, die in der Praxis immer wieder zusammenkommen: Grundlagen, Entwicklungswissen, institutionelle Rahmenbedingungen und die Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.
Laudius führt u. a. diese Themenbereiche auf:
- Grundlagen der Inklusions- und Integrationspädagogik
- Entwicklungs- und Bindungsprozesse im Kindesalter
- Inklusion im Bildungssystem und in pädagogischen Institutionen
- Inklusion bei geistiger und/oder körperlicher Behinderung
- Inklusion bei psychischer Behinderung
- Inklusion bei Migrations- und Fluchthintergrund
- Inklusion in Freizeit, Gesellschaft und Beruf
- Inklusion in der pädagogischen Praxis verschiedener Einrichtungen
Damit bist du nicht nur „theoretisch informiert“, sondern du bekommst einen strukturierten Werkzeugkasten, den du auf typische Fälle in Pädagogik, Begleitung und Beratung übertragen kannst.
So lernst du: Ablauf, Online-Campus, Betreuung und Prüfungen
Der größte Vorteil eines Fernkurses steht und fällt mit dem Lernsystem. Laudius beschreibt sehr konkret, wie du arbeitest:
Du erhältst nach der Anmeldung Zugang zum Online-Campus. Dort liegen die Lektionen digital bereit, du kannst sie auf PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader herunterladen, speichern und bei Bedarf selbst ausdrucken. Zusätzlich gibt es Funktionen und Zusatzinfos sowie Austauschmöglichkeiten mit anderen Teilnehmenden.
- Für die Praxis besonders wichtig: Einsendeaufgaben reichst du direkt online ein; sie werden von der Dozentin bewertet und mit Feedback versehen.
- Du lernst orts- und zeitflexibel im eigenen Tempo.
- Du arbeitest mit digitalen Lektionen (Download/Onlinezugriff).
- Du nutzt den Campus für Austausch, Zusatzmaterial und Kontakt zur Dozentin.
- Du bearbeitest Einsendeaufgaben mit Bewertung und Feedback.
- Laut Laudius findet die Abschlussprüfung zu Hause statt (als Bestandteil des Abschlusses).
Gerade wenn du berufstätig bist oder familiäre Verpflichtungen hast, ist diese Kombination aus Struktur (Module, Aufgaben, Seminar) und Flexibilität (Tempo, Zugriff, Verlängerung) ein realistischer Weg, die Weiterbildung durchzuziehen.
Abschluss: Was steht am Ende?
Du schließt mit einem Laudius-Zertifikat ab. Laut Kursseite setzt das den erfolgreichen Abschluss sowie das Bestehen einer mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfung voraus.
Wichtig für deine Erwartungshaltung: Es handelt sich um eine Weiterbildung (Zertifikatslehrgang), nicht automatisch um einen staatlich reglementierten Berufsabschluss. Als Qualifikationsbaustein kann das Zertifikat aber sehr wertvoll sein – besonders in Feldern, in denen Arbeitgeber Zusatzkompetenzen in Inklusion/Integration nachfragen.
Für wen ist der Fernlehrgang geeignet?
Laudius nennt klare Zielgruppen und Voraussetzungen für den Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik Fernkurs. Teilnahmevoraussetzung ist Mindestalter 21 Jahre plus 2 Jahre Berufserfahrung; pädagogische/erzieherische/betreuende/beratende Erfahrung ist vorteilhaft, aber keine Pflicht.
Der Kurs passt besonders gut, wenn du:
- beruflich oder ehrenamtlich im Bereich Integration/Inklusion tätig bist oder einsteigen willst
- dich mit Inklusion/Integration in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen möchtest
- Freude an Kommunikation und am Umgang mit Menschen hast
- dich kontinuierlich weiterbilden willst
In der Praxis sind das häufig Quereinsteiger, pädagogische Mitarbeitende, Schulbegleitungen, Integrationshelfer, Betreuungs- oder Beratungskräfte, aber auch Menschen aus sozialen Diensten, die ihr Profil schärfen wollen.
Warum lohnt sich der Kurs Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik?
Der Nutzen lässt sich gut in drei Ebenen aufteilen: Kompetenz, Positionierung, Alltagstauglichkeit.
Erstens baust du Fach- und Methodenkompetenz auf, die unmittelbar im Umgang mit Klientinnen und Klienten, Angehörigen und multiprofessionellen Teams wirkt. Laudius betont ausdrücklich die Verknüpfung von Einfühlungsvermögen mit Kommunikations- und Beratungskompetenzen sowie die Praxisnähe.
Zweitens positionierst du dich beruflich in einem Feld, das in vielen Einrichtungen strategisch wichtig ist: Teilhabe, Diversity, Integration und Inklusion sind in Bildung und Sozialwesen fest verankert und werden in Teams zunehmend als Kompetenz erwartet.
Drittens ist der Lehrgang so organisiert, dass er realistisch neben Beruf und Familie machbar bleibt: Start jederzeit, Online-Campus, digitale Unterlagen, klare Module, Aufgaben mit Feedback, plus lange kostenlose Verlängerungsoption.
Wo kannst du später arbeiten?
Mit dem Zertifikat eröffnen sich dir typischerweise Einsatzfelder dort, wo Begleitung, Beratung und Teilhabeorganisation gefragt sind. Konkrete Arbeitgeber und Settings können je nach Vorqualifikation variieren, aber häufige Optionen sind:
- Kitas, Horte und Schulen (z. B. in inklusiven Settings, Ganztag, Begleitung)
- Träger der Jugendhilfe (ambulant/stationär, Familienunterstützung, Gruppenangebote)
- Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe (Wohnen, Tagesstruktur, Assistenz)
- Integrations- und Migrationsarbeit (Beratung, Projekte, Bildungsarbeit)
- Beratungsstellen und soziale Dienste (Schnittstellenarbeit, Lotsenfunktion, Case-orientierte Unterstützung)
Entscheidend ist: Der Fernkurs Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik kann dein Profil stärken, ersetzt aber je nach Stelle nicht zwingend eine formale Grundqualifikation (z. B. staatlich anerkannte Erzieherin/Erzieher, Studium Sozialpädagogik o. Ä.). Er kann jedoch ein starkes Plus sein, wenn du bereits in einem sozialen Feld arbeitest oder dich gezielt in Richtung Inklusion/Integration entwickelst.
Kannst du dich selbständig machen?
Ja, grundsätzlich ist eine Selbständigkeit im Umfeld von Inklusion/Integration möglich – typischerweise nicht als „geschützter Beruf“, sondern als Angebotsform, die du sauber positionierst und rechtlich korrekt beschreibst.
Realistische Modelle (abhängig von deiner Vorqualifikation) sind z. B.:
- freiberufliche Beratung und Coaching (z. B. Eltern-/Angehörigenorientierung, systemische Perspektiven)
- Konzept- und Projektarbeit für Träger (Workshops, Fortbildungen, Prozessbegleitung)
- Unterstützung beim Aufbau inklusiver Strukturen (z. B. Leitbild, Kommunikation, Zusammenarbeit im Team)
- Netzwerkarbeit und Lotsenangebote (Schnittstelle Schule/Träger/Familie)
Wichtig ist, dass du transparent kommunizierst, was du anbietest (Beratung/Fortbildung/Projektarbeit) und welche Qualifikationen du dafür einbringst. Der Laudius-Lehrgang kann hierfür ein solides Fundament sein, besonders in Kombination mit Berufspraxis und ggf. Zusatzqualifikationen (z. B. Beratungsmethoden, Moderation, Konfliktmanagement).
Erfolg: Wie hoch sind die Chancen, dass du wirklich durchziehst?
„Erfolg“ im Fernstudium hängt weniger von Talent ab als von System. Laudius unterstützt mit Struktur (Module, Aufgaben, Seminar), persönlicher Betreuung und digitaler Lernumgebung. () Zusätzlich findest du auf externen Plattformen einzelne Erfahrungsberichte; bei fernstudiumcheck wird der Lehrgang z. B. mit einer sehr hohen Bewertung bei kleiner Stichprobe geführt.
Damit du deine Abschlusschance maximierst, helfen in der Praxis vor allem klare Routinen und ein realistischer Wochenplan:
- feste Lernfenster pro Woche (statt „irgendwann am Wochenende“)
- frühzeitig Einsendeaufgaben einplanen, nicht erst am Monatsende
- Fragen schnell mit der Dozentin klären (nicht wochenlang aufstauen)
- Lernstoff aktiv transferieren: Fälle aus deinem Alltag auf die Inhalte anwenden
- Austausch im Online-Campus nutzen, um dranzubleiben
Wenn du so vorgehst, ist ein 12-Monats-Lehrgang auch neben Job gut machbar – zumal die kostenlose Verlängerung Druck herausnimmt, falls privat oder beruflich Spitzenzeiten kommen.
Für wen ist Laudius „Fachkraft für Inklusions- und Integrationspädagogik“ besonders sinnvoll?
Wenn du eine praxisorientierte Weiterbildung suchst, die dir systematisch Inklusions- und Integrationskompetenz vermittelt, ist dieser Fernlehrgang eine sehr klare Option. Du bekommst definierte Inhalte, digitales Lernen über einen Online-Campus, Einsendeaufgaben mit Feedback, ein Online-Seminar und einen zertifikatsbasierten Abschluss mit Prüfungen.
Mit den Kosten von 2.040,00 € (digital) bzw. 2.220,00 € (digital + gedruckt) hast du eine transparente Investition, die sich vor allem dann lohnt, wenn du bereits in einem sozialen/pädagogischen Kontext arbeitest oder dich dorthin entwickeln willst.
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