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Lesezeit: 4 Minuten

Der Journalismus Fernkurs wird auch bei eine Reihe anderer Fernlehrinstitute angeboten:

Anbieter: Laudius, SGD und ILS

Laudius Journalismus Fernkurs: Kosten, Inhalte, Ablauf und Perspektiven

Wenn du Journalismus fundiert lernen willst – ohne Vollzeitstudium, aber mit klarer Struktur, Aufgabenpraxis und Dozentenfeedback – ist der Laudius Fernlehrgang „Journalismus“ eine sehr konkrete Option. Er richtet sich ausdrücklich an Ein- und Umsteiger, vermittelt das journalistische Handwerk praxisnah und bezieht neben Print auch digitale Kanäle mit ein.

Exakte Kosten bei Laudius für den Journalismus Fernkurs

Im Gegensatz zu anderen Anbietern alten sich die Kosten in Grenzen. Die regulären Kursgebühren (jeweils monatliche Rate × 12 Monate):

  • Variante 1: Gedruckte Kursunterlagen + digitale Kursunterlagen
    12 × 213,00 € = 2.556,00 € Gesamtpreis.
  • Variante 2: Digitale Kursunterlagen
    12 × 199,00 € = 2.388,00 € Gesamtpreis .

Wichtig für deine Planung: Einstieg jederzeit und 4 Wochen kostenlos testen.

Was bietet der Kurs – und was bekommst du konkret?

Der Fernkurs ist inhaltlich und organisatorisch so aufgebaut, dass du journalistische Grundlagen plus Anwendungskompetenzen erwirbst – und zwar mit Material, Betreuung und einem definierten Abschlussweg.

Konkret nennt Laudius u. a.: 48 Lernhefte, persönliche Betreuung durch eine namentlich genannte Dozentin (Susanne Heinrichs), Online-Campus sowie die Möglichkeit, Einsendeaufgaben digital einzureichen und Feedback/Benotung zu erhalten.

Zusätzlich hebt Laudius Funktionen hervor, die im Fernlernen praktisch sind: Online-Bibliothek, Vorlesefunktion und eine Abschlussprüfung zu Hause (Heimprüfung).

Lehrgangsinhalt: Das lernst du im Fernstudium Journalismus

Laudius listet die Inhalte sehr klar und handwerklich orientiert: von Rahmenbedingungen des Berufs über Recht/Ethik, Texten, Darstellungsformen bis zu Recherche und Online-Nutzung.

Hier sind die zentralen Themenfelder, die auf der Kursseite explizit genannt werden:

  • Rahmenbedingungen journalistischer Arbeit (Zielgruppen, Mediengrundzüge, Fachbegriffe, Verlagsstruktur)
  • Rechte & Pflichten (inkl. rechtlicher Aspekte) und Ethik im Journalismus
  • Journalistisches Schreiben: Überschriften, Vorspann, Bildunterschriften, Zitate/fremde Rede
  • Darstellungsformen wie Reportage und Interview
  • Recherchemethoden und Qualitätskriterien
  • Märkte & Spezialisierungen (z. B. Wirtschafts- oder Lokaljournalismus) sowie Arbeitsplätze (TV, Radio, Online)
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Internetnutzung im journalistischen Alltag
  • Rahmenbedingungen freier journalistischer Arbeit (Freelance)

Das ist für dich besonders wertvoll, wenn du nicht nur „besser schreiben“, sondern journalistisch verwertbare Beiträge erstellen willst – inklusive Recherchelogik, Textsorten und Mediensystemverständnis.

Wie lernst du bei Laudius? Ablauf, Zeitaufwand und Materialien

Der Journalismus Fernkurs ist als flexibles Heimstudium konzipiert. Du bekommst Zugriff auf den Online-Campus, kannst Lektionen herunterladen und auf unterschiedlichen Geräten nutzen, dich mit Teilnehmenden austauschen und Fragen direkt an die Dozentin stellen. Einsendeaufgaben reichst du im Campus ein und erhältst Bewertung und Feedback.

Zeitmodell

Die Regelstudienzeit beträgt 12 Monate bei einer empfohlenen Bearbeitungszeit von ca. 5 Stunden pro Woche. Gleichzeitig ist das Tempo flexibel: Du kannst schneller oder langsamer arbeiten; bei langsamem Vorgehen kann die Regelstudienzeit laut Kursseite kostenlos um 36 Monate überschritten werden.

Unterlagen: digital oder zusätzlich gedruckt

Du kannst den Journalismus Fernkurs rein digital absolvieren oder gegen Aufpreis zusätzlich gedruckte Unterlagen erhalten. Laudius beschreibt die Druckunterlagen als hochwertig, vollfarbig und als Nachschlagewerk im Kursordner.

Welchen Abschluss bekommst du?

Laudius unterscheidet zwischen Zeugnis und Zertifikat:

  • Nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben erhältst du ein Laudius-Abschlusszeugnis.
  • Nach erfolgreicher Abschlussarbeit/Abschlussprüfung erhältst du das Laudius-Abschlusszertifikat.

In den FAQ wird außerdem betont, dass eine Prüfung nicht verpflichtend ist und die Heim-Abschlussprüfung (inkl. Ablaufhinweisen) möglich ist.

Warum lohnt sich der Fernkurs Journalismus?

Ob sich ein Kurs „lohnt“, entscheidet sich in der Praxis an drei Dingen: Struktur, Feedback und Transfer in reale Anwendungen. Genau dort setzt Laudius an.

  • Erstens bekommst du einen didaktischen Pfad über 48 Lernhefte, statt lose Informationshäppchen.
  • Zweitens ist die Einsendeaufgabenlogik mit Benotung und Feedback ein zentraler Qualitätshebel – du lernst nicht nur, du wirst korrigiert.
  • Drittens deckt der Lehrgang neben Text auch Recherche, Medienformen, Online-Nutzung sowie PR/ÖA ab – also genau das Spektrum, das im heutigen Kommunikationsmarkt häufig gefragt ist.

Wenn dein Ziel ist, als Quereinsteiger belastbare Grundlagen aufzubauen (statt nur „kreativ zu schreiben“), ist diese Kombination typischerweise der entscheidende Unterschied.

Für wen ist der Laudius Fernlehrgang geeignet?

Laudius nennt als Teilnahmevoraussetzung: Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig.


Außerdem wird auf der Kursseite sehr konkret beschrieben, für welche Profile der Kurs „perfekt“ ist. Dazu gehören u. a.:

  • du willst in den Beruf Journalist:in einsteigen (mit dem Hinweis, dass Kenntnisse aus anderen Lebens-/Berufsbereichen fürs Schreiben vorteilhaft sein können)
  • du bist berufserfahren oder Akademiker:in in einer anderen Fachrichtung und willst Journalismus als Zusatzqualifikation nutzen
  • du bist Quereinsteiger:in, hast schon erste Schritte gemacht und willst Grundlagen systematisieren
  • du gibst eine Vereins-/Verbandszeitschrift heraus oder betreust eine (Schul-/Firmen-)Zeitschrift und willst das Handwerk professionalisieren

Wenn du dich in mindestens einem Punkt wiederfindest, passt die Ausrichtung des Kurses in der Regel sehr gut.

Wo kannst du später arbeiten? Realistische Einsatzfelder

Journalismus ist ein breites Berufsfeld, und viele Einstiege laufen heute hybrid: redaktionell, online-orientiert, teilweise projektbasiert. Laudius selbst nennt als Zielumfelder: Tageszeitungen, Illustrierte, Fachzeitschriften, Onlinemedien, Funk und Fernsehen sowie Kundenmagazine.

Daraus lassen sich typische, realistische Einsatzfelder ableiten:

  • Redaktionen (Print oder digital) und Online-Portale
  • Fachmedien (z. B. Wirtschaft, Gesundheit, Technik)
  • Rundfunk/TV in redaktionellen Rollen (je nach Vorqualifikation)
  • Unternehmenskommunikation / Kundenmagazine / Content-Teams
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (die im Kurs explizit enthalten ist)

Entscheidend ist: In vielen dieser Felder zählt weniger ein „einziger“ Abschluss, sondern dein Portfolio, deine Themenkompetenz und deine Fähigkeit, unter Deadlines sauber zu recherchieren und verständlich zu schreiben.

Kannst du dich selbständig machen? Ja – mit klarer Positionierung

Ja: Der Journalismus Fernkurs behandelt ausdrücklich auch die Rahmenbedingungen der Arbeit als freier Journalist / freie Journalistin.
Selbständigkeit ist in diesem Markt ein realistischer Weg, aber Erfolg entsteht selten „automatisch“ durch den Kurs allein. Du brauchst eine Positionierung und ein belastbares Arbeitssetup.

Für die Praxis bewähren sich typischerweise folgende Erfolgshebel:

  • Spezialisierung (z. B. ein Fachgebiet, in dem du glaubwürdig bist)
  • Portfolio-Aufbau (Arbeitsproben: Reportage, Interview, Analyse, Online-Format)
  • Pitch-Routine (Themenvorschläge an Redaktionen, planbar und wiederholbar)
  • Professionelle Arbeitsweise (Recherche, Quellenhygiene, saubere Zitate, Termintreue)
  • Kombinationen: Journalismus + PR/ÖA/Content (weil der Kurs diese Schnittstelle mit abdeckt)

Wenn du das ernsthaft angehst, kann dir der Lehrgang die handwerkliche Grundlage liefern, auf die du dein Geschäftsmodell aufsetzt.

Erfolg: Was du realistisch erwarten kannst

„Erfolg“ im Journalismus ist meist die Summe aus Handwerk + Output + Netzwerk. Der Laudius Kurs liefert dir das Handwerk (Textsorten, Recherche, Medienlogik) und eine Lernstruktur mit Feedback.

Ob daraus bezahlte Aufträge, feste Mitarbeit oder eine Selbständigkeit wird, hängt danach stark davon ab, ob du parallel:

  • regelmäßig veröffentlichungsreife Texte produzierst,
  • dein Themenprofil schärfst,
  • Kontakte zu Redaktionen/Kommunikationsabteilungen systematisch aufbaust.

Wenn du genau diese Brücke schlagen willst, ist ein Fernkurs oft dann am wirksamsten, wenn du von Anfang an „kursbegleitend“ an echten Projekten arbeitest: Blog/Medium, Lokalthemen, Vereinsmagazin, Unternehmensnewsletter oder Gastbeiträge – Hauptsache, du sammelst überprüfbare Arbeitsproben.

Für einen strukturierten Quereinstieg ist Laudius eine klare Option

Der Laudius Journalismus Fernkurs bietet dir eine strukturierte Ausbildung über 48 Lernhefte, flexible 12 Monate Regelstudienzeit (mit kostenloser Verlängerungsoption), digitalen Online-Campus mit Einsendeaufgaben/Feedback und einen Abschlussweg über Zeugnis und optionales Zertifikat.
Wenn du Journalismus als berufliche Perspektive (oder als professionelle Zusatzqualifikation für PR/Content) nutzen willst, ist der Kurs vor allem wegen Struktur und Feedbackmechanik interessant.

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