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Letzt Aktualisierung am 16. Februar 2026


Wie viel Zeit braucht ein Fernstudium wirklich pro Woche?

Die häufigste Frage vor der Anmeldung lautet nicht: Ist der Stoff schwer? Sondern:

“Schaffe ich das neben meinem Alltag?”

Genau daran scheitern die meisten Fernkurse — nicht am Inhalt, sondern an falscher Zeitplanung. Viele rechnen mit Motivation, aber nicht mit Energie. Und das ist ein großer Unterschied.

Wir helfen, den realistischen Zeitaufwand einzuschätzen, bevor du dich festlegst.

Der größte Denkfehler: Stunden statt Gewohnheiten

Die meisten versuchen zuerst auszurechnen, wie viele Stunden pro Woche sie lernen müssen. In der Praxis ist jedoch nicht die Stundenzahl entscheidend, sondern die Regelmäßigkeit.

Zwei typische Beispiele:

  • 6 Stunden einmal pro Woche → wird oft verschoben
  • 30 Minuten täglich → wird zur Routine

Der zweite Ansatz funktioniert fast immer besser, obwohl er weniger „ehrgeizig“ wirkt. Der Grund: Nach einem Arbeitstag fehlt selten Zeit, sondern mentale Startenergie. -> Fernstudium neben Vollzeitjob

Realistische Wochenmodelle:

  • Statt starre Zahlen zu verwenden, hilft es, in Alltagsszenarien zu denken.

Modell A: Minimal-Routine

  • Kurze Lerneinheiten an festen Tagen

Vorteile:

  • sehr stabil
  • kaum Stress
  • gut neben Vollzeit machbar

Nachteil:

  • längere Gesamtdauer

Modell B: Feste Lernblöcke

  • Mehrere feste Termine pro Woche

Vorteile:

  • schneller Fortschritt
  • klar planbar

Nachteil:

  • anfällig bei stressigen Wochen

Modell C: Intensivphasen

  • Lernen nur an freien Tagen

Vorteile:

  • fühlt sich effizient an

Nachteil:

  • bricht häufig nach einigen Wochen weg

Die meisten erfolgreichen Teilnehmer kombinieren Modell A und B: kleine Routine + ein fester Termin.

Wie viel Zeit man tatsächlich braucht

Der Zeitbedarf hängt weniger vom Kurs ab als vom Lernstil.

Du brauchst Zeit für:

  • Lesen/Verstehen
  • Wiederholen
  • Aufgaben bearbeiten
  • Wiedereinstieg nach Pausen

Gerade Punkt 4 wird fast immer unterschätzt.

Nach zwei Wochen Pause brauchst du oft länger zum Reinkommen als zum eigentlichen Lernen.

Warum viele nach 3–5 Wochen abbrechen

Am Anfang lernen viele zu intensiv. Sie planen motiviert mehrere Abende ein — und reduzieren nach kurzer Zeit drastisch. Das Problem ist nicht fehlende Disziplin, sondern falsche Planung:

  • Motivation trägt am Anfang
  • Routine trägt am Ende

Ein zu großer Startplan verhindert Routinebildung.

Die wichtigste Frage vor der Anmeldung

Statt zu überlegen: Wie viel Zeit habe ich insgesamt? Frage dich besser:

An welchem festen Zeitpunkt lerne ich – auch wenn ich müde bin?

Wenn du diese Frage konkret beantworten kannst, ist ein Fernstudium realistisch machbar. -> Laudius Kosten und Dauer Wenn nicht, wird es unabhängig vom Anbieter schwierig.

Typische Zeitfallen im Alltag

Viele unterschätzen nicht den Lernstoff, sondern den Kontext:

  • Lernen nach langen Arbeitstagen
  • Unklare Startzeiten („später am Abend“)
  • Kein Wiedereinstiegsplan nach Pausen
  • Zu große Lerneinheiten

Darum scheitern selbst motivierte Teilnehmer, obwohl der Stoff machbar wäre.

So planst du realistisch

Bewährt hat sich ein einfacher Ansatz:

  • klein anfangen
  • konstant bleiben
  • erst dann steigern

Ein Fernstudium / Fernkurs ist kein Sprint, sondern ein Gewohnheitsprojekt.

Wann du noch warten solltest

Ein schlechter Zeitpunkt ist erkennbar, wenn du aktuell:

  • regelmäßig Überstunden machst
  • Schlafmangel hast
  • keinen festen Wochenrhythmus hast
  • mehrere neue Verpflichtungen startest

Dann wird Lernen zur Belastung statt zur Weiterbildung.

Was wirklich zählt, ist Routine!

Der Zeitaufwand eines Fernstudiums hängt weniger vom Kurs als von deiner Routine ab. -> Laudius Erfahrungen

  • Wer feste kleine Einheiten etabliert, schafft es meist.
  • Wer auf Motivation baut, meistens nicht.

Darum entscheidet nicht die freie Zeit über Erfolg — sondern ein fester Platz im Alltag. Gute Beispiele sind die Burnout Coach Ausbildung online oder der NLP Practitioner Fernkurs bzw. sie die komplette Laudius Kursübersicht

Nächste sinnvolle Schritte

Bevor du dich anmeldest, kläre diese Punkte:

  • Wie lange dauert ein Fernkurs realistisch?
  • Was passiert, wenn du abbrechen musst?
  • Welche Erfahrungen andere gemacht haben

FAQ – Zeitaufwand für Fernkurs / Fernstudium

  1. Wie viele Stunden pro Woche sollte ich für ein Fernstudium einplanen?

    Eine feste Stundenzahl ist weniger entscheidend als Regelmäßigkeit. In der Praxis funktionieren kurze, wiederkehrende Einheiten (z. B. täglich 20–30 Minuten) deutlich besser als lange Lernsessions einmal pro Woche. Der Erfolg hängt daher stärker von Routine als von Gesamtstunden ab.

  2. Warum scheitern viele Teilnehmer trotz ausreichender Zeit?

    Meist liegt es nicht am Lernstoff, sondern an der fehlenden mentalen Startenergie nach Arbeit oder Alltag. Große Lerneinheiten werden verschoben, kleine Gewohnheiten dagegen umgesetzt. Wer auf Motivation statt auf feste Termine setzt, bricht häufig nach wenigen Wochen ab.

  3. Welches Lernmodell funktioniert im Alltag am zuverlässigsten?

    Am stabilsten ist eine Kombination aus:
    kleinen täglichen oder festen Routine-Einheiten
    einem zusätzlichen festen Lerntermin pro Woche
    So entsteht Fortschritt ohne Überforderung. Reine Intensivphasen an freien Tagen wirken zwar effizient, werden aber langfristig selten durchgehalten.

  4. Wofür brauche ich beim Lernen tatsächlich Zeit?

    Nicht nur für den Inhalt selbst. Realistisch gehören dazu:
    Lesen und Verstehen
    Wiederholen
    Aufgaben bearbeiten
    Wiedereinstieg nach Pausen
    Gerade der Wiedereinstieg wird stark unterschätzt: Nach zwei Wochen Pause kann er mehr Zeit kosten als das eigentliche Lernen.

  5. Wann ist ein schlechter Zeitpunkt, ein Fernstudium zu starten?

    Wenn aktuell keine stabile Wochenstruktur vorhanden ist, etwa bei:
    häufigen Überstunden
    Schlafmangel
    vielen neuen Verpflichtungen gleichzeitig
    Dann wird Lernen zur zusätzlichen Belastung und eine Routine kann kaum entstehen.

  6. Woran erkenne ich vor der Anmeldung, ob ich es schaffe?

    Nicht an deiner freien Gesamtzeit, sondern an einem festen Lernzeitpunkt.
    Kannst du konkret sagen: „An diesem festen Termin lerne ich – auch wenn ich müde bin“, ist ein Fernstudium realistisch machbar. Wenn nicht, scheitert es meist unabhängig vom Anbieter oder Schwierigkeitsgrad.

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