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Fernkurs Umgang mit Sterbenden – wichtige Hinweise zur Teilnahme

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 4. März 2026


Fernkurs Umgang mit Sterbenden bei Laudius – Dein Leitfaden zur Sterbebegleitung

Der Umgang mit Sterbenden ist eine der anspruchsvollsten Herausforderungen im sozialen und pflegerischen Bereich – sowohl emotional als auch fachlich. Mit dem Fernkurs „Umgang mit Sterbenden“ beim Fernstudienanbieter Laudius erhältst du fundiertes Wissen darüber, wie du Menschen in den letzten Lebensphasen begleitet, Begleitung würdevoll gestaltest und schwierige Situationen professionell meisterst. In diesem Text erfährst du, was der Kurs bietet, wie du lernst, für wen er geeignet ist, welche Kosten anfallen (ohne Rabatt) und welche beruflichen Perspektiven sich daraus ergeben.

Was kostet der Fernkurs?

Die exakten Preise des Fernkurses „Umgang mit Sterbenden“ variieren anhand der gewählten Lehrgangsvariante, es gibt aber offiziell publizierte Gebühren:

  • Digitale Unterlagen + Fernlehrer-Betreuung: ca. 8 × 97 € = 776 €
  • Gedruckte + Digitale Unterlagen + Fernlehrer-Betreuung: ca. 8 × 117 € = 936 €

Diese Preise entsprechen der klassischen Gebührenstruktur bei Laudius (monatlich als Ratenzahlung ohne Rabatte), so wie sie unter vergleichbaren Angeboten aufgeführt sind (Preis je Lernpaket multipliziert mit 8 Monatsraten).

Überblick: Was bietet der Fernkurs Umgang mit Sterbenden?

Der Kurs vermittelt dir praxisnahes Wissen zur professionellen und menschlichen Sterbebegleitung. Er ist ideal, wenn du Menschen in schweren Lebensphasen begleiten möchtest – sei es beruflich, ehrenamtlich oder im privaten Umfeld.

Kerninhalte des Fernstudiums:

  • Gesellschaftliche und kulturelle Aspekte von Sterben und Tod
  • Eigene Betroffenheit und Umgang mit emotionalen Belastungen
  • Grundsätze der Sterbebegleitung
  • Rituale, Religion und biografische Aspekte
  • Kommunikationsstrategien mit Sterbenden und Angehörigen
  • Raum- und Umfeldgestaltung
  • Basiswissen zur Körperpflege im letzten Lebensabschnitt
  • Besonderheiten der Begleitung bei Demenz
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Versorgung von Verstorbenen
  • Grundlagen der Trauerbegleitung und Hospizarbeit

Damit erhältst du ein umfassendes fachliches Fundament für den Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen.

Wie lernst du im Fernkurs?

Der Kurs ist als Fernstudium konzipiert, das heißt du lernst überwiegend selbstgesteuert und zeitlich flexibel:

  • Selbststudium mit Studienheften: Du arbeitest die Inhalte der 31 Lernhefte eigenständig durch.
  • Online-Campus: Zugang zu einer digitalen Lernumgebung mit Ressourcen, Community-Bereichen und Kommunikation mit deiner Dozentin.
  • Einsendeaufgaben: Du bearbeitest Aufgaben, die du zur Bewertung einsendest und individuelles Feedback erhältst. -> Regelmäßige Fortschritte entstehen durch jede Einsendeaufgabe im Fernstudium.
  • Abschlussarbeit: Am Ende steht eine fachliche Abschlussarbeit, die bei erfolgreicher Bewertung ein Zertifikat ermöglicht.

Du bist zeitlich nicht an feste Kurszeiten gebunden – das Lernen passt sich deinem Alltag an. Die Regelstudienzeit beträgt etwa 9 Monate bei einem Lernaufwand von rund 8 Stunden pro Woche, mit der Möglichkeit einer kostenfreien Verlängerung um bis zu 36 Monate, falls du langsamer lernen möchtest.-> Die durchschnittliche Wochenlernzeit variiert je nach Kurs.

Warum lohnt sich der Kurs?

Der Fernkurs Umgang mit Sterbenden lohnt sich aus mehreren Gründen – sowohl für deine persönliche Entwicklung als auch für deine berufliche Kompetenz.

  • Fachliche & emotionale Vorteile
  • Du gewinnst sicheres Wissen über Sterbeprozesse, Kommunikation und Pflege.
  • Du lernst, schwierige Situationen – auch emotional – besser zu verstehen und angemessen zu begleiten.
  • Der Kurs stärkt deine psychische Stabilität und Empathie, was dir im sozialen oder pflegerischen Beruf zugutekommt.
  • Flexibilität & Betreuung
  • Du studierst selbstbestimmt und flexibel, ohne Präsenzpflichten.
  • Deine persönliche Fernlehrerin steht dir für Rückfragen, Feedback und Unterstützung zur Verfügung.
  • Zertifikat als Nachweis

Mit erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Laudius-Zertifikat, das dir Wissen, Einsatzbereitschaft und Interesse an diesem sensiblen Bereich offiziell bescheinigt – wertvoll für Bewerbungen oder ehrenamtliche Aufgaben.

Für wen ist der Fernkurs Umgang mit Sterbenden geeignet?

Der Kurs richtet sich an Menschen mit folgenden Interessen oder Zielen:

  • Du willst sich auf den Abschied eines nahestehenden Menschen vorbereiten.
  • Du möchtest an Angehörige oder Sterbende emotional und fachlich begleiten.
  • Du arbeitest bereits im sozialen oder pflegerischen Bereich (z. B. Altenpflege, Hospiz, Krankenpflege) und willst dein Wissen erweitern.
  • Du interessierst dich generell für Sterbebegleitung und willst dich auf diesem Gebiet qualifizieren.

Der Kurs setzt keine speziellen Voraussetzungen oder Vorkenntnisse voraus. -> Die Entscheidung hängt davon ab, wie ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll organisiert wird.

Wann der Fernkurs „Umgang mit Sterbenden“ bei Laudius nicht geeignet ist

Der Fernkurs „Umgang mit Sterbenden“ von Laudius ist nicht geeignet für Personen, die medizinische oder pflegerische Behandlungen am Lebensende durchführen möchten. Maßnahmen wie Schmerztherapie, medikamentöse Versorgung oder medizinische Entscheidungen im Rahmen palliativer Behandlung gehören ausschließlich in die Verantwortung von Ärztinnen, Ärzten und examiniertem Pflegepersonal.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die sich mit den Themen Tod, Sterbeprozesse und Trauer grundsätzlich nicht auseinandersetzen möchten. Die Begleitung sterbender Menschen erfordert emotionale Stabilität und die Fähigkeit, belastende Situationen auszuhalten.

Ungeeignet ist der Kurs außerdem für Personen, die erwarten, in solchen Situationen klare Handlungsrezepte oder standardisierte Lösungen zu erhalten. Sterbebegleitung ist immer individuell und verlangt Sensibilität für persönliche, kulturelle und familiäre Hintergründe.

Ebenso wenig geeignet ist der Lehrgang für Interessierte, die die Rolle eines Begleiters mit therapeutischer oder medizinischer Verantwortung verwechseln und professionelle Grenzen nicht akzeptieren möchten.

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Ein Abschluss im Umgang mit Sterbenden eröffnet dir sinnvolle Einsatzfelder im sozialen und pflegerischen Umfeld.

Beispiele:

  • Hospizarbeit und Palliativbegleitung
  • Alten-, Hospiz- oder Krankenpflege
  • Unterstützung in Pflegeheimen oder sozialen Einrichtungen
  • Ehrenamtliche Mitwirkung in Trauer- und Sterbebegleitungsteams
  • Qualifizierte Mitarbeit in Beratungs- oder Betreuungsteams

Dieser Kurs qualifiziert dich nicht automatisch zu einem staatlichen Beruf, wie etwa examiniertem Pflegepersonal, kann jedoch deine fachliche Kompetenz deutlich verbessern und dich für spezifische Aufgaben vorbereiten.

Kann ich mich damit selbstständig machen?

Eine direkte rechtliche Anerkennung als Berufsabschluss bekommst du mit dem Laudius-Zertifikat nicht automatisch.

Wenn du selbstständig als Sterbebegleiter*in arbeiten willst, gilt:

  • Du brauchst eine eigenständige Berufskonzeption, z. B. Angebote für Angehörige, Begleitung zu Hause oder Workshops.
  • Die rechtliche Einordnung kann von deinem Tätigkeitsfeld abhängen (z. B. soziale Beratung, Coaching, ehrenamtliche Unterstützung).
  • Ergänzende Weiterbildungen, Zertifikate oder Qualifikationen (z. B. Beratung, Palliativbetreuung) erhöhen deine Professionalisierung und Marktfähigkeit.

Der Kurs schafft eine gute fachliche Basis, aber Rechtliches, Markenbildung und Akquise erfordern zusätzliche Vorbereitung und möglicherweise weitere Qualifikationen.

Erfolgsaussichten und Bewertung

Der Fernkurs „Umgang mit Sterbenden“ ist bei Absolventen gut bewertet – viele berichten über hohen Praxisbezug, verständliche Lernunterlagen und einen deutlichen Kompetenzzuwachs. Teilnehmer schätzen besonders die flexible Lernform und die Möglichkeit, Inhalte direkt im Alltag oder Beruf anzuwenden. -> Baue eine Routine für deine Motivation im Fernstudium auf.

Der Fernkurs Umgang mit Sterbenden bietet eine fundierte Ausbildung

Der Fernkurs „Umgang mit Sterbenden“ bei Laudius Akademie für Fernstudien bietet dir eine fundierte Ausbildung zur sensitiven und fachlichen Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen. Die flexible Fernlehre, die persönliche Betreuung und der klare Abschluss machen den Kurs zu einer lohnenswerten Weiterbildung, wenn du Menschen am Lebensende respektvoll begleiten willst – sei es im Privaten, im Ehrenamt oder zur Ergänzung deiner beruflichen Kompetenzen.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Fernkurs Umgang mit Sterbenden bei Laudius – FAQ

Eine Weiterbildung zur Sterbebegleitung eignet sich für Menschen, die schwerkranke oder sterbende Personen begleiten möchten – beruflich, ehrenamtlich oder im privaten Umfeld. Besonders angesprochen sind Mitarbeitende aus Pflege, Sozialarbeit, Hospizarbeit oder Betreuung. Auch Angehörige, die sich besser auf den Abschied eines nahestehenden Menschen vorbereiten möchten, können von strukturiertem Wissen über Kommunikation, Rituale und emotionale Unterstützung profitieren.

Der Fernkurs behandelt verschiedene Aspekte rund um die Begleitung am Lebensende. Dazu gehören gesellschaftliche und kulturelle Perspektiven auf Sterben und Tod, Kommunikationsstrategien mit Betroffenen und Angehörigen, Grundlagen der Körperpflege im letzten Lebensabschnitt sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Ergänzend werden Themen wie Trauerbegleitung, Hospizarbeit, religiöse Rituale und der Umgang mit Demenz in der letzten Lebensphase behandelt.

Die Weiterbildung ist als flexibles Fernstudium aufgebaut. Teilnehmende bearbeiten Studienhefte selbstständig und haben Zugriff auf einen Online-Campus, über den sie mit Dozenten kommunizieren und Aufgaben einreichen können. Einsendeaufgaben dienen der Lernkontrolle, und am Ende des Lehrgangs wird eine Abschlussarbeit erstellt, die zum Erwerb eines Zertifikats führt.

Die empfohlene Lernzeit liegt bei etwa acht Stunden pro Woche. Die Regelstudienzeit beträgt rund neun Monate. Da das Fernstudium flexibel gestaltet ist, können Teilnehmende ihr Lerntempo an ihre persönliche Situation anpassen und die Studiendauer bei Bedarf verlängern.

Teilnehmende lernen, Sterbeprozesse besser zu verstehen und Menschen in dieser Phase respektvoll zu begleiten. Dazu gehören Kommunikationskompetenz, der Umgang mit emotionalen Belastungen sowie Kenntnisse über Rituale, Pflege und Abschiedsprozesse. Außerdem wird vermittelt, wie man Angehörige unterstützt und gleichzeitig auf die eigene psychische Stabilität achtet.

Die erworbenen Kenntnisse können in verschiedenen sozialen und pflegerischen Bereichen hilfreich sein. Dazu zählen Hospize, Pflegeheime, Krankenhäuser oder ambulante Betreuungsdienste. Auch in ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitdiensten sowie in Trauergruppen oder Beratungsangeboten kann die Weiterbildung eine wertvolle Grundlage darstellen.

Eine selbstständige Tätigkeit ist grundsätzlich möglich, etwa durch Begleitangebote für Angehörige, Gesprächsbegleitung, Trauerunterstützung oder Workshops zu Abschied und Sterben. Wichtig ist jedoch eine klare Abgrenzung zu medizinischen oder pflegerischen Leistungen, da diese rechtlich bestimmten Berufsgruppen vorbehalten sind. Viele Tätigkeiten entstehen daher in Kooperation mit Hospizdiensten, sozialen Einrichtungen oder Beratungsstellen.

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