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Fernkurs Naturpädagogik – Entscheidungshilfe vor der Buchung

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 6. März 2026


Fernkurs Naturpädagogik bei Laudius: Kosten, Inhalte, Ablauf und Berufschancen

Du willst Menschen (wieder) für Natur begeistern, sinnvolle Bildungsangebote gestalten und dabei flexibel von zu Hause aus lernen? Dann ist der Fernlehrgang „Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik“ der Laudius Akademie eine Weiterbildung, die sehr gut zu diesem Ziel passt. Der Kurs verbindet Ökologie, Pädagogik, Erlebnispädagogik und Projekt-/Veranstaltungsplanung – und ist so aufgebaut, dass du ihn neben Job, Familie oder Ehrenamt absolvieren kannst.

Kosten: exakte Preise vom Fernkurs Naturpädagogik

Laudius zeigt auf der Kursseite zwei Kursvarianten (Ratenzahlung über 10 Monate).

  • Digitale Kursunterlagen: 10 × 128,00 € = 1.280,00 € Gesamt
  • Gedruckte + digitale Kursunterlagen: 10 × 142,00 € = 1.420,00 € Gesamt

Was bietet der Fernkurs Naturpädagogik inhaltlich?

Laudius positioniert den Lehrgang klar: Du sollst lernen, Menschen aller Altersgruppen für Natur zu begeistern und zu umweltbewusstem Handeln zu motivieren – mit praxisnaher Mischung aus Fachwissen und didaktischer Umsetzung.

Zu den offiziell genannten Lehrgangsinhalten gehören:

  • Grundlagen der Natur- und Umweltpädagogik
  • Erziehung, Bildung, Sozialisation
  • Krisen der Zeit und pädagogische Herausforderungen
  • Lernpsychologische Grundlagen, Methodik und Lernkontexte
  • Lern- und Aktionsräume in der Natur- und Umweltpädagogik
  • Erlebnispädagogik
  • Pädagogische Ansätze für unterschiedliche Zielgruppen
  • Grundlagenwissen Veranstaltungsmanagement

Damit deckt der Kurs nicht nur „Wissen über Natur“ ab, sondern vor allem wie du Lern- und Erlebnisformate konzipierst, anleitest und sicher in Gruppen umsetzt (z. B. Projektplanung, Zielgruppenbezug, Methodenwahl).

Wie lernst du im Fernstudium bei Laudius?

Der Fernkurs Naturpädagogik ist auf flexibles Selbststudium ausgelegt, unterstützt durch Online-Elemente und persönliche Betreuung. Die Kerndaten:

  • Regelstudiendauer: 10 Monate bei ca. 6 Stunden pro Woche -> Entscheidend für die Planung ist die benötigte Lernzeit pro Woche.
  • Kostenlose Verlängerung: Du kannst die Regelstudienzeit bei Bedarf um bis zu 36 Monate kostenlos überschreiten -> Viele wählen bewusst ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll.
  • Studienmaterial: 8 Lehrgangsmodule mit 29 Lernheften sowie 2 Online-Seminare -> Auch Anfänger profitieren vom Lernplan fürs Fernstudium.
  • Start: jederzeit möglich

Gelernt wird über den Online Campus: Du bekommst einen Login, kannst Lektionen digital auf PC/Laptop/Smartphone/Tablet/E-Reader herunterladen, optional ausdrucken und jederzeit online darauf zugreifen. Einsendeaufgaben reichst du direkt im System ein und erhältst Bewertung + Feedback durch die Dozentin.

Abschluss: Zeugnis oder Zertifikat – was ist der Unterschied?

Laudius unterscheidet zwei Abschlussstufen:

  • Laudius-Zeugnis (Grundlagen): erfolgreiche Bearbeitung von Einsendeaufgaben und Modulabschlussprüfungen
  • Laudius-Zertifikat (Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik): zusätzlich Teilnahme an 2 Online-Seminaren sowie schriftliche und mündliche Abschlussprüfung (laut Kursseite „zu Hause“ möglich)

Wenn du den Kurs beruflich nutzen willst, ist das Zertifikat in der Praxis meist die stärkere Option, weil es mehr Leistungsnachweise bündelt (Seminare + schriftlich/mündlich).

Warum lohnt sich der Fernkurs Naturpädagogik?

Der Wert des Lehrgangs liegt vor allem in der Kombination aus Fachthemen (Ökologie/Umwelt) und pädagogischer Umsetzungsfähigkeit (Methodik, Zielgruppen, Erlebnisformate) – plus dem Baustein Veranstaltungsmanagement, den viele in diesem Feld unterschätzen. -> Baue eine Routine für deine Motivation im Fernstudium auf.

Typische Gründe, warum sich der Kurs für viele rechnet:

  • Du baust dir ein anwendbares Kompetenzprofil auf (Konzeption → Planung → Durchführung) statt nur „Wissen zu sammeln“.
  • Du kannst parallel zum Alltag lernen (Online Campus, flexible Zeiteinteilung, kostenlose Verlängerung).
  • Du erhältst Betreuung durch eine persönliche Dozentin und Feedback auf deine Einsendeaufgaben, was die Lernkurve deutlich verbessert.
  • Du kannst das Gelernte schnell praktisch testen: Naturaktionen, Projekttage, Ferienprogramme, Umweltbildungseinheiten, Exkursionen oder Aktionstage lassen sich schon während des Kurses aufbauen.

Für wen ist der Fernkurs geeignet?

Laudius nennt ausdrücklich, dass keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich sind. Gleichzeitig richtet sich der Kurs an Menschen, die Umweltbildung professionell oder nebenberuflich einsetzen wollen – unter anderem:

  • Pädagog*innen/Lehrkräfte, die Umweltbildung in ihren Alltag integrieren möchten
  • Aktive oder angehende Umwelt- und Naturschützer*innen (auch ehrenamtlich)
  • Studierende/Absolvent*innen angrenzender Fachrichtungen zur Profil-Erweiterung
  • Mitarbeitende in Umweltorganisationen/Behörden mit Bildungsbezug
  • Quereinsteiger*innen mit ernsthaftem Interesse

Wenn du gern draußen bist, Gruppen anleitest (oder es lernen willst) und dir ein systematischer Rahmen fehlt, ist das oft ein sehr passender Einstieg. -> Die meisten Probleme entstehen durch fehlende Motivation im Fernstudium.

Wann der Fernkurs Naturpädagogik bei Laudius nicht geeignet ist

Der Fernkurs Naturpädagogik von Laudius ist nicht geeignet für Personen, die eine staatlich anerkannte pädagogische Fachausbildung oder eine Lehrbefähigung für Schulen erwarten. Wer eigenständig Unterricht planen, pädagogische Gruppen leiten oder rechtlich verantwortliche Bildungsarbeit im institutionellen Rahmen übernehmen möchte, benötigt in der Regel entsprechende berufliche Abschlüsse.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die Naturarbeit ausschließlich als Freizeitaktivität ohne pädagogischen Anspruch verstehen. Naturpädagogik erfordert mehr als einfache Outdoor-Aktivitäten; sie setzt Kenntnisse zu Lernprozessen, Sicherheitsaspekten und altersgerechter Vermittlung voraus.

Ungeeignet ist der Kurs außerdem für Personen, die keine Bereitschaft mitbringen, sich mit ökologischen Zusammenhängen, verantwortungsvollem Umgang mit Naturressourcen und gruppendynamischen Prozessen auseinanderzusetzen. Wer Natur lediglich als Kulisse betrachtet und pädagogische Reflexion vermeidet, wird den Anforderungen dieses Arbeitsfeldes nicht gerecht.

Wo kannst du später arbeiten?

Auf der Kursseite werden beispielhaft Einsatzfelder genannt, z. B. Schulen, Kindergärten, Umweltorganisationen und Freizeitparks, jeweils im Kontext von Umweltbildung.

Darüber hinaus sind – je nach Region und deinem Profil – realistische Arbeitsfelder:

  • Umwelt- und Naturschutzzentren, Nationalpark-/Biosphären-Infozentren
  • Wald- und Naturkindergärten, Ganztag/OGS, Jugendzentren
  • Bildungsträger, Vereine, Stiftungen, Tourismus-/Naturerlebnisanbieter
  • Kommunale Umweltämter (v. a. Bildungsprojekte, Aktionstage, Kooperationen)

Wichtig als Realitätscheck: In diesem Bereich gibt es viele Projektstellen, Teilzeitrollen und Honorartätigkeiten. Umso sinnvoller ist es, schon früh ein kleines Portfolio an Formaten aufzubauen (z. B. 3–5 Module/Workshops, die du anbieten kannst).

Kannst du dich selbständig machen?

Ja – Selbständigkeit ist in diesem Feld grundsätzlich möglich, oft als Nebenerwerb startend. Der Kurs liefert dir dafür nützliche Bausteine, weil er nicht nur Pädagogik, sondern auch Planung/Organisation von Veranstaltungen thematisiert.

Typische selbständige Angebote (je nach Erfahrung, Region, Zielgruppe) sind zum Beispiel:

  • Naturerlebnis-Workshops für Kitas, Schulen und Familien
  • Ferienprogramme, Outdoor-Aktionstage, Projekttage zu Nachhaltigkeit
  • Teamtage für Organisationen (Natur als Lern- und Reflexionsraum)
  • Kooperationen mit Höfen, Umweltzentren, Tourismus, Volkshochschulen
  • Konzeptentwicklung für Bildungseinrichtungen (Projektwochen, Lernpfade, Material)

Für „Erfolg“ in der Selbständigkeit brauchst du dann weniger noch ein weiteres Zertifikat, sondern vor allem Positionierung, Sichtbarkeit und verlässliche Kooperationen (Kitas/Schulen/Vereine sind oft die stabilsten Auftraggeber).

Erfolg im Kurs: so holst du maximalen Nutzen heraus

Der Fernkurs Naturpädagogik ist flexibel – das ist Chance und Risiko zugleich. Wenn du ihn beruflich nutzen willst, helfen dir ein paar sehr pragmatische Strategien:

  • Plane feste Lernslots (z. B. 3×2 Stunden/Woche) und behandle sie wie Termine.
  • Erstelle dir früh ein Mini-Portfolio: 2 Naturspiele, 2 Umweltbildungseinheiten, 1 Projekttag-Konzept.
  • Nutze die Einsendeaufgaben bewusst als „Bausteine“ für echte Angebote (statt nur fürs Bestehen).-> Die erste Abgabe entscheidet oft über die Motivation bei der Einsendeaufgabe im Fernstudium.
  • Vernetze dich im Online Campus und teste deine Ideen im Kleinen (Familie, Verein, Schul-AG, Ehrenamt).

Wenn du selbständig werden willst: dokumentiere von Anfang an (Fotos, Ablaufpläne, Feedback), damit du später Referenzen hast.

Für wen sich Laudius Natur-, Erlebnis- und Umweltpädagogik besonders eignet

Wenn du eine Weiterbildung suchst, die Naturbezug, pädagogische Kompetenz und praktische Projekt-/Veranstaltungsplanung verbindet, ist der Fernkurs Naturpädagogik bei Laudius fachlich sehr stimmig. Du bekommst strukturierte Inhalte (Module/Lernhefte), zwei Online-Seminare, persönliche Betreuung und einen klar definierten Abschlussweg bis hin zum Zertifikat.

Auch finanziell ist es transparent: 1.280,00 € (digital) bzw. 1.420,00 € (gedruckt + digital), jeweils als 10 Monatsraten, ohne Rabatte gerechnet.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

FAQ zum Fernkurs Naturpädagogik (Laudius)

Eine Weiterbildung in Natur- und Umweltpädagogik richtet sich an Menschen, die Bildungsangebote im Freien gestalten und andere für Natur und Nachhaltigkeit sensibilisieren möchten. Besonders geeignet ist sie für pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in Umweltprojekten, Ehrenamtliche im Naturschutz oder Quereinsteiger mit Interesse an Umweltbildung und Gruppenarbeit.

Der Lehrgang vermittelt Grundlagen der Umweltpädagogik, ökologische Zusammenhänge sowie pädagogische Methoden für Lern- und Erlebnisangebote in der Natur. Zusätzlich werden Themen wie Lernpsychologie, erlebnispädagogische Ansätze und Veranstaltungsplanung behandelt. Ziel ist es, Naturerlebnisse so zu gestalten, dass sie Bildung, Umweltbewusstsein und praktische Erfahrungen verbinden.

Der Kurs ist als Fernstudium aufgebaut und kann überwiegend im Selbststudium absolviert werden. Teilnehmende bearbeiten Lernhefte über einen Online-Campus, reichen Einsendeaufgaben ein und nehmen an Online-Seminaren teil. Die Kombination aus flexiblem Lernen und persönlicher Betreuung ermöglicht es, die Weiterbildung neben Beruf oder Familie zu absolvieren.

Die Regelstudienzeit beträgt etwa zehn Monate. Der durchschnittliche Lernaufwand liegt bei ungefähr sechs Stunden pro Woche. Da das Fernstudium flexibel organisiert ist, können Teilnehmende ihr Lerntempo individuell anpassen und die Studiendauer bei Bedarf verlängern.

Teilnehmende lernen, Naturerlebnisse didaktisch zu planen, Gruppen anzuleiten und Umweltbildung praxisnah umzusetzen. Dazu gehören Methoden der Erlebnis- und Umweltpädagogik, Planung von Projekten oder Exkursionen sowie Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten für Gruppen unterschiedlichen Alters.

Mögliche Einsatzfelder finden sich in Schulen, Kindergärten, Umweltbildungszentren oder Naturschutzorganisationen. Auch Freizeitangebote, Jugendprojekte oder Programme in Nationalparks und Naturzentren können Tätigkeitsbereiche sein. Häufig wird Naturpädagogik in Bildungsprojekten, Projekttagen oder Ferienprogrammen eingesetzt.

Eine selbstständige Tätigkeit ist in diesem Bereich durchaus möglich. Viele Naturpädagoginnen und Naturpädagogen bieten Workshops, Projekttage oder Naturerlebnisprogramme für Schulen, Familien oder Organisationen an. Auch Kooperationen mit Umweltzentren, Vereinen oder Bildungsträgern können ein wichtiger Bestandteil selbstständiger Angebote sein.

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