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Fernkurs Palliativbegleiter – Das solltest du vor der Anmeldung wissen

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 4. März 2026


Der Fernkurs Palliativbegleiter wird nicht nur bei Laudius, sondern auch beim ILS angeboten.

Anbieter: Laudius und ILS

Fernkurs Palliativbegleiter*in bei Laudius: Kosten, Inhalte, Ablauf und deine Perspektiven

Wenn du Menschen in einer palliativen Lebensphase kompetent, würdevoll und mit echter Präsenz begleiten möchtest, brauchst du mehr als “nur” Empathie: Du brauchst Wissen über Symptome, Kommunikation, Ethik, Spiritualität, Angehörigenarbeit – und zugleich Strategien, wie du dich selbst schützt. Genau hier setzt der Fernlehrgang Palliativbegleiter*in von Laudius an: praxisorientiert, flexibel neben Beruf und Alltag, mit persönlicher Betreuung und einem klaren Abschlussziel.

Damit du schnell entscheiden kannst, ob der Kurs zu dir passt, bekommst du hier exakte Preise ohne Rabatt, einen Überblick über Inhalte, Lernform, Nutzen, sowie Job- und Selbstständigkeitsoptionen (realistisch eingeordnet).-> Erfahre, wann sich ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll lohnt.

Kosten: exakte Preise des Fernkurses Palliativbegleiter bei Laudius

Für den Fernlehrgang ist auf der Kursseite eine Kursgebühr in 9 Monatsraten ausgewiesen:

9 × 149,00 € = 1.341,00 € Gesamtkosten

Zusätzlich interessant, falls du förderberechtigt bist: Der Kurs ist AZAV-zertifiziert und kann damit grundsätzlich über Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit/Jobcenter) zu 100 % gefördert werden. (Das ändert nicht den Listenpreis, kann aber deine Eigenkosten auf 0 € bringen, wenn bewilligt.)

Was bietet der Kurs inhaltlich?

Der Lehrgang ist so aufgebaut, dass du die fachlichen Grundlagen der Palliativbegleitung lernst und gleichzeitig sehr stark an deiner Handlungskompetenz arbeitest: Wie sprichst du über Angst, Schmerz, Abschied? Wie unterstützt du Angehörige? Wie gehst du mit moralischen Konflikten um? Wie bleibst du stabil? -> Eine klare Routine entsteht durch den Lernplan fürs Fernstudium.

Der offizielle Inhaltsüberblick umfasst u. a.:

  • Einführung in die Palliativbegleitung
  • Bedeutung von Palliative Care
  • Körperliche Begleiterscheinungen und Symptome
  • Seelische Erscheinungen sowie ethisch-rechtliche Aspekte
  • Kommunikation in der Begleitung in der letzten Lebensphase
  • Spiritualität
  • Umgang und Begleitung von Angehörigen verstorbener Personen
  • Selbstfürsorge

Das ist ein sinnvoller Mix: Du lernst sowohl das “Was passiert körperlich/psychisch?” als auch das “Wie handle ich angemessen – und wie halte ich das langfristig aus?”.

So lernst du: Ablauf, Material, Online-Seminare und Betreuung

Der Fernkurs Palliativbegleiter ist als Fernlehrgang strukturiert und kombiniert Selbstlernen mit begleiteter Praxisreflexion:

  • Du erhältst 8 Lehrgangsmodule. -> Lerne deine Lernzeit realistisch planen.
  • Du nimmst an 3 Online-Seminaren teil.
  • Zusätzlich bekommst du das Lehrbuch „Palliativpflege: für Pflege- und andere Gesundheitsberufe“ und Zugriff auf ClinicalKey Student (CKS), eine Online-Fachbibliothek.

Gelernt wird über den Online Campus: Du kannst Lektionen herunterladen, auf Geräten lesen, bei Bedarf selbst ausdrucken, und Aufgaben direkt online einreichen. Dozent*innen geben Feedback und Bewertung über das System. -> Der Schlüssel zum Abschluss ist konstante Motivation im Fernstudium.

Auch organisatorisch ist das alltagstauglich geregelt:

  • Start jederzeit (du musst nicht auf einen Semesterbeginn warten).
  • Regelstudiendauer: 9 Monate bei ca. 3 Stunden/Woche.
  • Du kannst schneller oder langsamer lernen; bei langsamerem Vorgehen darfst du die Regelstudienzeit kostenlos um bis zu 36 Monate überschreiten.
  • Es gibt eine 4-wöchige Testphase.

Abschluss und “Erfolg”: Was musst du leisten, was bekommst du?

Dein messbares Ergebnis ist ein Laudius-Zertifikat. Dafür musst du laut Kursseite: Module erfolgreich bearbeiten, Hausaufgaben erledigen und an den Online-Seminaren teilnehmen.

Bringt mir das wirklich etwas?

  • Du bekommst eine strukturierte Qualifizierung, die dich für die Begleitung in stationären und ambulanten Kontexten besser aufstellt.
  • Du stärkst zentrale Kompetenzen (Kommunikation, Angehörigenarbeit, Selbstfürsorge), die in palliativen Settings entscheidend sind.
  • Externes Stimmungsbild: Auf FernstudiumCheck wird der Lehrgang u. a. mit Flexibilität/Betreuung/Online-Campus positiv bewertet; dort werden 4,5 Sterne (bei wenigen Bewertungen) und 67 % Weiterempfehlung genannt.

Realistisch eingeordnet: Ein Zertifikat ersetzt keine pflegerische Grundausbildung – aber es kann dich fachlich deutlich sicherer machen und in passenden Rollen ein echtes Plus sein (dazu gleich mehr).

Für wen lohnt sich der Fernkurs Palliativbegleiter besonders?

Laudius empfiehlt keine speziellen Vorkenntnisse, nennt aber als sinnvolle Orientierung ein Mindestalter von 24 Jahren sowie idealerweise eine Ausbildung im gesundheitlichen/pflegerischen Bereich oder Erfahrung im Umgang mit palliativen Lebenssituationen.

Der Kurs richtet sich explizit an zwei Gruppen:

  • Menschen, die beruflich eng mit palliativen Situationen zu tun haben (z. B. Pflegekräfte oder medizinisches Personal in stationären/ambulanten Einrichtungen) und professioneller begleiten wollen.
  • Menschen, die im erweiterten beruflichen Kontext Kontakt zu palliativen Situationen haben (z. B. Seelsorge, Beratungsstellen) und sich dafür qualifizieren möchten.

Praktisch bedeutet das: Wenn du bereits Berührungspunkte hast (Pflege, Betreuung, Sozialarbeit, Seelsorge, Beratung, Ehrenamt), bringt dir der Kurs besonders schnell spürbaren Nutzen, weil du dein neues Wissen sofort anwenden und reflektieren kannst.

Wann der Fernkurs Palliativbegleiter bei Laudius nicht geeignet ist

Der Fernkurs Palliativbegleiter von Laudius ist nicht geeignet für Personen, die medizinische oder pflegerische Behandlungen bei schwerkranken oder sterbenden Menschen eigenständig durchführen möchten. Schmerztherapie, medikamentöse Versorgung und klinische Entscheidungen gehören in die Verantwortung von Ärzten und examiniertem Pflegepersonal.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die sich mit den Themen Sterben, Abschied und Trauer grundsätzlich nicht auseinandersetzen möchten. Die Begleitung am Lebensende erfordert emotionale Stabilität und die Bereitschaft, existenzielle Situationen auszuhalten.

Ungeeignet ist der Kurs außerdem für Personen, die klare professionelle Grenzen nicht akzeptieren oder die Rolle eines Begleiters mit therapeutischer oder medizinischer Behandlung verwechseln. Palliativbegleitung bedeutet Unterstützung und Präsenz, nicht medizinische Intervention.

Ebenso wenig geeignet ist der Lehrgang für Interessierte, die in diesem sensiblen Bereich schnelle Lösungen oder standardisierte Vorgehensweisen erwarten, ohne individuelle Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen sorgfältig zu berücksichtigen.

Warum lohnt sich der Kurs? Die wichtigsten Nutzenhebel

Palliativbegleitung ist anspruchsvoll, weil sie gleichzeitig medizinische, psychosoziale, spirituelle und ethische Dimensionen berührt. Der Kurs lohnt sich vor allem dann, wenn du nicht “irgendwie helfen”, sondern wirksam und stabil begleiten willst.

Die stärksten Gründe:

  • Sicherheit in schwierigen Gesprächen: Kommunikation in der letzten Lebensphase ist ein Kernthema.
  • Kompetenz bei Symptomen & Belastungen: Du lernst, körperliche und seelische Begleiterscheinungen besser einzuordnen.
  • Angehörigenarbeit: Umgang mit Angehörigen – auch nach dem Versterben – ist expliziter Bestandteil.
  • Ethik & Recht als Orientierung: Gerade im palliativen Kontext ist das wichtig für Haltung und Handlungsrahmen.
  • Selbstfürsorge als Schutzfaktor: Ohne Selbstfürsorge steigt das Risiko für Überforderung/“Mit-Leiden”.

Wo kannst du später arbeiten?

Laudius beschreibt als Einsatzfelder insbesondere stationäre Pflege, ambulante Betreuungseinrichtungen und ambulante Dienste im Gesundheitswesen.
Das deckt sich mit typischen Praxisfeldern, in denen palliative Begleitung gebraucht wird – häufig als Zusatzkompetenz zu einer Grundqualifikation oder als Baustein für spezialisierte Aufgaben.

Konkrete Arbeitsumfelder, in denen dein Profil (je nach Vorbildung) passen kann:

  • Stationäre Pflegeeinrichtungen (Pflegeheim, Wohnbereich mit palliativen Bewohner*innen)
  • Ambulante Pflegedienste / ambulante Betreuung
  • Krankenhäuser (je nach Struktur auch palliative Konsildienste/Stationen – oft mit weiteren Anforderungen)
  • Hospiz- und Palliativnetzwerke (häufig auch mit Ehrenamt/Koordination)
  • Beratungsstellen, Seelsorge, psychosoziale Begleitung (je nach Grundberuf)

Wichtig ist die Einordnung: Welche Aufgaben du konkret übernehmen darfst, hängt in Deutschland stark von deiner Grundqualifikation (z. B. Pflegefachkraft, Sozialpädagogik, Seelsorge, therapeutischer Hintergrund) und vom Arbeitgeberkonzept ab. Der Kurs kann dich fachlich qualifizieren – die genaue Stellenpassung entsteht durch die Kombination aus Vorbildung + Erfahrung + Kurszertifikat.

Kannst du dich selbstständig machen?

Grundsätzlich: Ja, in bestimmten Formen, aber nicht als “Ersatz” für medizinische oder pflegerische Leistungen.

Realistische Selbstständigkeitswege (je nach Qualifikation/Region):

  • Begleit- und Entlastungsangebote für Angehörige (Gespräch, Struktur, Orientierung – ohne Heilkunde)
  • Trauer- und Abschiedsbegleitung (nicht-therapeutisch, sofern keine Heilkunde ausgeübt wird)
  • Schulungen/Vorträge für Einrichtungen oder Teams (z. B. Kommunikation, Selbstfürsorge, Umgang mit Angehörigen)
  • Kooperationsarbeit mit ambulanten Diensten, Hospizvereinen oder Beratungsstellen (als freier Mitarbeiterin, wenn gefragt)

Der entscheidende Erfolgsfaktor ist die klare Positionierung: Was bietest du an – und was ausdrücklich nicht? Sobald du in Richtung Heilkunde, Therapie oder pflegerische Kernleistungen gehst, greifen rechtliche/berufsrechtliche Rahmenbedingungen. Als seriöse Strategie gilt: Du baust ein Angebot, das Begleitung, Kommunikation, Organisation und Entlastung stärkt und arbeitest – wenn möglich – im Netzwerk mit medizinisch-pflegerischen Profis.

Passt der Fernkurs Palliativbegleiter von Laudius zu dir?

Wenn du eine flexible, strukturierte Weiterbildung suchst, die dich inhaltlich breit (Symptome, Psyche, Ethik, Spiritualität) und zugleich praktisch anwendbar (Kommunikation, Angehörigenarbeit, Selbstfürsorge) aufstellt, ist dieser Fernlehrgang fachlich sinnvoll aufgebaut.
Dazu kommen klare organisatorische Vorteile: Start jederzeit, Online Campus, 3 Online-Seminare, Betreuung, und ein Abschluss über ein Zertifikat nach definierten Leistungen.

Und die Zahlen sind ebenfalls klar: 1.341,00 € Gesamtkosten ohne Rabatt (9 × 149,00 €).

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

FAQ: Fernkurs Palliativbegleiter bei Laudius

Ein Fernkurs zur Sterbebegleitung ist besonders sinnvoll für Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit schwerkranken oder sterbenden Personen zu tun haben. Dazu zählen beispielsweise Pflegekräfte, Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen, Hospizhelfer oder Personen aus Beratung und Seelsorge. Auch Menschen, die Angehörige begleiten oder sich gezielt in diesem sensiblen Bereich weiterbilden möchten, können von strukturiertem Wissen über Kommunikation, Symptome und Begleitung am Lebensende profitieren.

Eine Weiterbildung in diesem Bereich vermittelt unter anderem Grundlagen der Palliative Care, typische körperliche Symptome, psychische Belastungen sowie ethische und spirituelle Aspekte der Begleitung. Zusätzlich spielen Kommunikation in schwierigen Gesprächen, Unterstützung von Angehörigen und Selbstfürsorge eine wichtige Rolle. Ziel ist es, Menschen in der letzten Lebensphase würdevoll und kompetent begleiten zu können.

Der Kurs ist als flexibles Fernstudium aufgebaut. Die Teilnehmenden bearbeiten Lehrmodule eigenständig über einen Online-Campus und können Lernmaterialien digital abrufen. Ergänzend finden Online-Seminare statt, in denen Praxisfragen besprochen werden. Einsendeaufgaben und Hausarbeiten dienen dazu, das Gelernte zu reflektieren und den Lernfortschritt zu dokumentieren.

Die Regelstudienzeit des Fernkurses beträgt neun Monate. Bei einem Lernaufwand von etwa drei Stunden pro Woche lässt sich der Lehrgang gut neben Beruf oder familiären Verpflichtungen absolvieren. Viele Fernschulen ermöglichen außerdem eine kostenlose Verlängerung der Studienzeit, sodass Teilnehmende den Kurs auch in einem langsameren Tempo abschließen können.

Teilnehmende lernen, körperliche und psychische Belastungen schwerkranker Menschen besser zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Außerdem werden Kommunikationsstrategien für Gespräche über Angst, Abschied oder Trauer vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Begleitung von Angehörigen und der Entwicklung von Strategien zur eigenen emotionalen Stabilität.

Die erworbenen Kenntnisse können in verschiedenen Arbeitsfeldern im Gesundheits- und Sozialbereich genutzt werden. Dazu gehören Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, Hospiznetzwerke, Krankenhäuser oder Beratungsstellen. Häufig wird die Weiterbildung als zusätzliche Qualifikation genutzt, um Menschen in palliativen Situationen professioneller begleiten zu können.

Grundsätzlich ist eine selbstständige Tätigkeit möglich, zum Beispiel in der Begleitung von Angehörigen, in der Trauerbegleitung oder durch Vorträge und Workshops zum Thema Umgang mit Sterben und Abschied. Wichtig ist jedoch eine klare Abgrenzung zu medizinischen oder pflegerischen Leistungen, da diese rechtlich an bestimmte Berufsqualifikationen gebunden sind. Viele erfolgreiche Angebote entstehen in Kooperation mit Pflegeeinrichtungen, Hospizdiensten oder Beratungsstellen.

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