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Letzte Aktualisierung am 3. März 2026


Der Fernkurs Phytotherapie wird bei folgenden Fernlehrinstituten angeboten:

Warum ein Fernkurs Phytotherapie bei Laudius spannend für dich sein kann

Du möchtest Heilpflanzen nicht nur „nach Gefühl“ anwenden, sondern fundiert verstehen, welche Pflanze bei welchen Beschwerden sinnvoll ist, welche Wirkstoffe dahinterstecken und wie man Menschen verantwortungsvoll dazu berät? Dann ist der Laudius-Fernkurs Phytotherapie eine sehr praktische Weiterbildung: Du lernst strukturiert, flexibel im eigenen Tempo und bekommst gleichzeitig eine persönliche Betreuung sowie Online-Seminare als Praxisanteil.

Damit du eine klare Entscheidungsgrundlage hast, findest du hier die exakten regulären Kosten, die Inhalte, den Lernablauf – und realistische Perspektiven für Job und Selbstständigkeit.

Kosten: Exakte Preise (reguläre Kursgebühr) für den Laudius Fernkurs Phytotherapie

Laudius bietet beim Fernlehrgang Phytotherapie zwei Varianten.

  • Digitale Kursunterlagen: 12 × 119,00 € (regulär) → Gesamt: 1.428,00 €
  • Gedruckte Kursunterlagen + digitale Kursunterlagen: 12 × 129,00 € (regulär) → Gesamt: 1.548,00 €

Zusätzlich weist Laudius aus, dass du den Lehrgang 4 Wochen kostenlos testen kannst und dass der Lehrgangsbeginn jederzeit möglich ist.

Was bietet der Kurs konkret?

Der Fernlehrgang ist inhaltlich so aufgebaut, dass du von Grundlagen bis zur Anwendung und Beratung geführt wirst. Du bekommst dafür ein klar definiertes Materialpaket und einen strukturierten Ablauf:

  • 10 Lehrgangs-Module mit 25 Lernheften -> Auch Schichtarbeit kann ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll erlauben
  • 2 Bücher zur Kräuterkunde und Rezepten
  • 2 Online-Seminare (für Praxis/Übung und Vertiefung) -> Ein guter Start beginnt mit dem Lernplan fürs Fernstudium.
  • Außerdem ist eine persönliche Betreuung durch eine Dozentin genannt (auf der Kursseite wird eine Dozentin namentlich aufgeführt).
  • Abschluss: Zeugnis und Zertifikat

Du kannst zwei Abschlussstufen erreichen:

  • Laudius-Zeugnis (Grundlagen Phytotherapie) – durch erfolgreiche Bearbeitung der Einsendeaufgaben und Modulabschlussprüfungen
  • Laudius-Zertifikat (Phytotherapie) – zusätzlich: Teilnahme an den Online-Seminaren und erfolgreiche Abschlussprüfung

Inhalte: Was lernst du im Fernkurs Phytotherapie?

Der Lehrgang deckt sowohl die fachliche Phytotherapie als auch die Beratungskompetenz ab. Inhaltlich nennt Laudius u. a. diese Themen:

  • Geschichte der Pflanzenheilkunde & Einführung in die traditionelle Phytotherapie
  • Anwendungen für Magen-Darm/Harnwege, Herz-Kreislauf, Bewegungsapparat, Haut/Atemwege
  • Nervensystem, Stoffwechsel
  • Besonderheiten bei Zielgruppen
  • Fallstudie

Grundlagen Beratung & Prüfungsvorbereitung

Für dich heißt das: Du bekommst nicht nur „Pflanzenlisten“, sondern eine Orientierung daran, wie Beschwerden und Organsysteme gedacht werden und wie du passende Heilpflanzen-Anwendungen ableitest – inklusive Kommunikation und Gesprächsführung.

Wie lernst du? So funktioniert der Fernkurs Phytotherapie bei Laudius im Alltag

Laudius beschreibt den Kurs als digital über den Online Campus, mit optionalen Printunterlagen. Du erhältst nach der Anmeldung deinen Login und kannst Lektionen herunterladen, speichern, auf verschiedenen Geräten nutzen und Aufgaben online einreichen. -> Verlässliche Zeiten sichern die Motivation im Fernstudium.

Typischer Lernablauf (praxisnah gedacht):

  • Du arbeitest dich Modul für Modul durch die Lernhefte (im eigenen Tempo).
  • Du bearbeitest Einsendeaufgaben und reichst sie über den Online Campus ein. -> Der Druck entsteht meist vor der Einsendeaufgabe im Fernstudium.
  • Du bekommst Bewertung und Feedback von der Dozentin.
  • Du nutzt Zusatzfunktionen im Online Campus (z. B. Austausch mit anderen Teilnehmenden, Kontakt zur Dozentin).
  • Du nimmst an 2 Online-Seminaren teil und bereitest dich auf die Abschlussprüfung vor.

Zur zeitlichen Einordnung nennt Laudius eine Regelstudienzeit von 12 Monaten bei rund 8 Stunden pro Woche – schneller oder langsamer ist möglich; bei langsamerem Vorgehen kann die Regelstudienzeit laut Kursseite kostenlos um bis zu 36 Monate überschritten werden.

Warum lohnt sich der Kurs?

Ob sich ein Fernkurs lohnt, hängt davon ab, ob du danach wirklich etwas „kannst“, das dir im Alltag oder Beruf Nutzen bringt. Bei diesem Lehrgang sind die Mehrwerte sehr klar:

  • System statt Bauchgefühl: Du lernst Heilpflanzen gezielt nach Anwendungsgebieten und Beschwerden einzuordnen.
  • Beratungskompetenz: Kommunikation und Gesprächsführung sind ausdrücklich Teil des Lehrgangs – wichtig, wenn du später mit Menschen arbeitest.
  • Flexibles Lernen: Online-Campus, Download der Lektionen, Einsendeaufgaben digital, Start jederzeit.
  • Praxisanteil: Online-Seminare und Fallstudie helfen, Wissen in Anwendung zu übersetzen.
  • Greifbarer Abschluss: Zeugnis/Zertifikat mit klar definierten Voraussetzungen.

Wenn du Phytotherapie ernsthaft nutzen willst – sei es für deine eigene Gesundheitskompetenz, als Zusatzqualifikation oder als Einstieg in Naturheilkunde – ist diese Struktur häufig der entscheidende Unterschied zu „ein bisschen Kräuterwissen aus dem Internet“.

Für wen ist der Fernlehrgang geeignet?

Laudius schreibt, dass keine speziellen Vorkenntnisse notwendig sind. Gleichzeitig nennt die Kursseite typische Zielgruppen/Interessen, z. B. Kräuterheilkunde-Interessierte, Menschen mit Freude am Umgang mit Menschen sowie auch Personen mit medizinischem Vorstudium.

Praktisch passt der Kurs besonders gut, wenn du dich hier wiederfindest:

  • Du willst Pflanzenheilkunde fundiert verstehen (statt nur Rezepte zu sammeln).
  • Du möchtest Beratungsgespräche souveräner führen (z. B. im Wellness-/Gesundheitskontext).
  • Du arbeitest bereits in einem gesundheitsnahen Feld und suchst eine Zusatzqualifikation (oder planst den Einstieg).
  • Du möchtest deine eigene Gesundheitskompetenz erweitern – strukturiert und mit Plan.

Wann der Fernkurs Phytotherapie bei Laudius nicht geeignet ist

Der Fernkurs Phytotherapie von Laudius ist nicht geeignet für Personen, die verschreibungspflichtige Arzneimittel ersetzen oder schwere Erkrankungen eigenständig behandeln möchten. Pflanzliche Wirkstoffe unterliegen pharmakologischen Grenzen und ersetzen keine ärztliche Diagnostik oder Therapie bei ernsthaften Befunden.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die eine heilkundliche Zulassung automatisch mit dem Kursabschluss verbinden. Die rechtliche Befugnis zur Ausübung der Heilkunde erfordert eine gesonderte staatliche Erlaubnis; der Lehrgang selbst verleiht keine Behandlungsberechtigung.

Ungeeignet ist der Kurs außerdem für Personen, die Wechselwirkungen, Kontraindikationen oder Dosierungsfragen unterschätzen. Phytotherapie erfordert sorgfältige Abwägung, insbesondere bei bestehenden Medikationensplänen oder Vorerkrankungen.

Ebenfalls nicht geeignet ist das Angebot für Interessierte, die pflanzliche Mittel als pauschale, risikofreie Alternative betrachten und sich nicht differenziert mit pharmakologischen Grundlagen und Qualitätskriterien auseinandersetzen möchten.

Wo kannst du später arbeiten? Realistische Einsatzfelder

Phytotherapie ist in Deutschland vor allem als Kompetenzbaustein spannend: Sie ergänzt bestehende Tätigkeiten oder schafft neue Angebote in gesundheits- und beratungsnahen Umfeldern. Typische Arbeitsfelder (je nach Vorbildung und rechtlichem Rahmen deiner Tätigkeit) sind:

  • Gesundheits- und Wellnessumfeld (z. B. Prävention, Gesundheitsberatung im nicht-medizinischen Rahmen)
  • Naturkosmetik-/Kräuterfachhandel, Reformhaus- oder Produktberatung
  • Kurs- und Bildungsbereich (Workshops, Vorträge, Kräuterführungen – je nach Profil)
  • Content & Medien (Fachtexte, Blog/Podcast/Onlinekurse rund um Heilpflanzen)
  • Ergänzende Tätigkeit in Praxen/Studios, wenn du bereits eine passende Grundqualifikation hast (z. B. Coaching, Physiokontext, Heilberufe – abhängig von deinem Berufsbild)

Wichtig für deine Planung: Der Kurs vermittelt Wissen und ein Laudius-Zertifikat, ersetzt aber nicht automatisch eine staatlich geregelte Berufszulassung. Für konkrete Tätigkeiten (insbesondere mit Krankheitsbezug) solltest du deine berufsrechtlichen Rahmenbedingungen sauber prüfen.

Selbständig machen: Geht das mit Phytotherapie?

Ja – als Geschäftsmodell kann Phytotherapie sehr gut funktionieren, wenn du es professionell und rechtssicher aufsetzt. Typische selbstständige Angebote, die viele in diesem Feld entwickeln:

  • Einzel- oder Gruppenangebote mit Fokus auf Kräuterwissen, Alltagspraxis, Prävention
  • Workshops (z. B. Hausapotheke, Teemischungen, Kräuterküche, Kräuterwanderungen)
  • Digitale Produkte (E-Books, Videokurse, Memberships)
  • Kooperationen mit Shops, Studios, Bildungsträgern oder Tourismusangeboten (regional sehr interessant)

Der Schlüssel zum „Ja, es funktioniert“ ist Positionierung: Willst du eher Wissensvermittlung, Alltagsanwendung, präventive Begleitung oder bist du in einem heilkundlich regulierten Berufsfeld unterwegs? Danach richtet sich, wie du Angebote formulieren darfst, wie du wirbst und welche Grenzen du einhalten musst.

Erfolg: Was macht den Unterschied, ob du wirklich etwas daraus machst?

Ein Fernkurs ist nur so gut wie deine Umsetzung. Die besten Erfolgshebel in der Praxis sind:

  • Konsequenz im Lernrhythmus: 8 Stunden/Woche sind als Richtwert genannt – wenn du das realistisch in deinen Alltag einbaust, kommst du zuverlässig durch.
  • Anwendung statt reines Lesen: Nutze Fallstudien, Seminare und eigene Dokumentation (z. B. Pflanzenprofile, Indikationskarten).
  • Beratung üben: Gesprächsführung ist ein eigenes Thema im Kurs – das zahlt sich aus, wenn du später mit Menschen arbeitest.
  • Profil schärfen: „Phytotherapie“ ist breit. Entscheide früh, ob du z. B. Verdauung, Stress/Nervensystem, Haut oder Zielgruppen (Kinder, Sport, Frauen etc.) vertiefen willst.

Wenn du diese Punkte ernst nimmst, ist der Kurs nicht nur „interessant“, sondern wird zur Grundlage für echte Kompetenz – beruflich oder privat.

Lohnt sich der Laudius Fernkurs Phytotherapie für dich?

Wenn du flexibel lernen willst, eine strukturierte Wissensbasis zur Pflanzenheilkunde suchst und Wert auf Betreuung, Einsendeaufgaben und Online-Seminare legst, passt der Lehrgang sehr gut. Die regulären Kosten ohne Rabatt liegen bei 1.428,00 € (digital) oder 1.548,00 € (digital + gedruckt), jeweils als 12 Monatsraten.

Entscheidend ist am Ende dein Ziel:

  • Für fundiertes Kräuterwissen und kompetente Anwendung: sehr sinnvoll.
  • Für berufliche Nutzung: besonders stark, wenn du es als Zusatzqualifikation und mit klarem Einsatzfeld planst.
  • Für Selbstständigkeit: möglich und oft erfolgreich, wenn du Positionierung, Angebot und Rahmenbedingungen sauber aufsetzt.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Laudius Fernkurs Phytotherapie – FAQ

Ein strukturierter Fernlehrgang zur Pflanzenheilkunde vermittelt dir Wirkstoffe, Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete von Heilpflanzen nach Organsystemen wie Magen-Darm, Atemwege, Herz-Kreislauf, Haut oder Nervensystem. Zusätzlich lernst du Zubereitungsformen, Dosierung, Zielgruppenbesonderheiten sowie Grundlagen der Beratung. Ziel ist es, Beschwerden systematisch einzuordnen und passende pflanzliche Anwendungen nachvollziehbar abzuleiten.

Nach der Anmeldung erhältst du Zugang zu einem Online-Campus, arbeitest die Module im eigenen Tempo durch und reichst Einsendeaufgaben digital ein. Du bekommst fachliches Feedback und nimmst an Online-Seminaren teil, um Fallbeispiele zu besprechen und dein Wissen zu vertiefen. Die Regelstudienzeit liegt häufig bei etwa zwölf Monaten mit einem empfohlenen Lernaufwand von rund acht Stunden pro Woche.

Geeignet ist der Kurs für Menschen, die Heilpflanzen fundiert verstehen und verantwortungsvoll anwenden möchten – sei es zur Erweiterung der eigenen Gesundheitskompetenz oder als Zusatzqualifikation im Coaching-, Wellness- oder naturheilkundlichen Umfeld. Auch Personen mit medizinischem oder beratendem Hintergrund profitieren, wenn sie ihr Wissen um pflanzliche Therapieansätze ergänzen möchten.

Typische Einsatzfelder sind Gesundheits- und Wellnessberatung, Naturkosmetik- oder Kräuterfachhandel, Workshops und Bildungsangebote, Kräuterwanderungen oder digitale Formate wie Onlinekurse und Fachcontent. In bestehenden gesundheitsnahen Tätigkeiten kann Phytotherapie als ergänzende Kompetenz genutzt werden, sofern dies rechtlich zulässig ist.

Phytotherapie bedeutet nicht nur Pflanzenwissen, sondern auch die Fähigkeit, Beschwerden strukturiert zu erfassen und Empfehlungen verständlich zu kommunizieren. Gesprächsführung, Anamnese im nichtmedizinischen Rahmen und verantwortungsvolle Abgrenzung zu ärztlicher Therapie sind entscheidend, wenn du später mit Klientinnen und Klienten arbeitest.

Achte auf fachliche Tiefe im Lehrplan (Wirkstoffe, Kontraindikationen, Interaktionen), Praxisanteile wie Fallstudien oder Seminare, Betreuungsqualität, flexible Studiendauer und klare Abschlussanforderungen. Überlege außerdem, ob du das Wissen privat nutzen oder beruflich einsetzen möchtest – davon hängt ab, wie wichtig rechtliche Inhalte und Beratungskompetenz für dich sind.

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