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Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium – verständliche Einführung

Lesezeit: 5 Minuten

Letzte Aktualisierung am 26. Februar 2026


Der Fernkurs Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium wird nicht nur bei Laudius, sondern auch bei anderen Fernlehrinstituten angeboten:

Anbieter: Laudius, SGD und ILS

Laudius Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium: Kosten, Inhalte, Ablauf und Perspektiven

Wenn du beruflich oder privat häufiger in Situationen bist, in denen Worte „den Unterschied“ machen, ist eine fundierte Weiterbildung im

Kommunikationstraining eine sehr sinnvolle Investition. Der Laudius Fernkurs „Kommunikationstrainer*in“ zielt darauf ab, dir sowohl theoretische Kommunikationsmodelle als auch praxisnahe Methoden an die Hand zu geben, damit du Trainings konzipieren, durchführen und professionell begleiten kannst.

Kosten: exakte Preise der Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium

Laudius bietet für den Fernlehrgang zwei Kursvarianten an. Entscheidend ist, ob du ausschließlich digital lernst oder zusätzlich gedruckte Unterlagen erhalten möchtest:

  • Digitale Kursunterlagen: 12 × 256,00 € = 3.072,00 € Gesamtkosten
  • Gedruckte + digitale Kursunterlagen: 12 × 270,00 € = 3.240,00 € Gesamtkosten

Was bietet der Kurs konkret?

Der Kurs ist als Qualitätsweiterbildung konzipiert und kombiniert strukturiertes Selbststudium mit festen Online-Elementen.

Laut Kursbeschreibung erhältst du:

  • 10 Lehrgangs-Module, bestehend aus 37 Lernheften -> Der erforderliche Lernzeit im Lehrgang ist meist moderat.
  • 3 Online-Seminare -> Viele wählen bewusst ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll.
  • eine persönliche Betreuung durch einen Dozenten
  • einen Abschluss über Laudius-Zeugnis und – nach zusätzlicher schriftlicher Abschlussprüfung – das Laudius-Zertifikat „Kommunikationstrainer*in“

Abschlüsse (laut Laudius):

  • Laudius-Zeugnis (Grundlagen Kommunikationstraining): erfolgreiche Bearbeitung der Modulprüfungen und Teilnahme am Online-Seminar
  • Laudius-Zertifikat (Kommunikationstrainerin):* zusätzlich erfolgreiche Teilnahme an der schriftlichen Abschlussprüfung

Inhalte: welche Themen deckt der Fernlehrgang ab?

Inhaltlich geht es nicht nur um „nett kommunizieren“, sondern um ein professionelles Kompetenzprofil für Trainingsarbeit – inklusive Methodik, Didaktik, Zielklärung und Umgang mit schwierigen Situationen.-> Mit Planung klappt das Fernlernen: Lernplan fürs Fernstudium.

Im Schwerpunkt Kommunikation werden u. a. behandelt:

  • Methodenkompetenz: Trainingseinheiten planen und passende Methoden/Techniken einsetzen
  • Theoretische Grundlagen: Kommunikationsmodelle und -strategien als Fundament für Trainingsdesign
  • Tätigkeitsfelder: Abgrenzung und Einordnung von Kommunikations-Trainingskontexten
  • Kompetenzprofil: systematisch Stärken/Entwicklungsfelder als Trainer*in herausarbeiten
  • Im Schwerpunkt Beratung kommen zusätzlich Kompetenzen dazu, die in Trainingspraxis sehr häufig den Ausschlag geben – etwa Haltung, Selbstmanagement und Prozesssteuerung. Beispiele, die Laudius explizit nennt:
  • Personale Kompetenz (z. B. Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Mindset, Glaubenssätze & Stärken)
  • Aktivitäts- und Handlungskompetenz (z. B. Widerstände, Motivieren, Prozessmanagement)
  • Sozial-kommunikative Kompetenz (z. B. Krisen, Ressourcen, Beziehungen professionell gestalten)
  • Fach- und Methodenkompetenz (z. B. pädagogische/psychologische Grundsätze, Ethik, rechtssicheres Handeln)

Wie lernt man im Laudius Fernkurs?

Laudius setzt bei der Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium auf einen Mix aus digitalem Selbststudium, Online Campus und Einsendeaufgaben mit Feedback – plus Online-Seminaren als Praxis-/Reflexionsbaustein.

So funktioniert das Lernen:

  • Du bekommst nach der Anmeldung einen Login zum Online Campus und kannst „sofort loslegen“.
  • Lektionen kannst du einzeln herunterladen, auf mehreren Geräten nutzen und bei Bedarf selbst ausdrucken.
  • Einsendeaufgaben bearbeitest und sendest du direkt im Online Campus ein; der Dozent bewertet und gibt Feedback.-> Der Abschluss beginnt mit der ersten Einsendeaufgabe im Fernstudium.
  • Optional kannst du gedruckte Kursunterlagen gegen Aufpreis bekommen (vollfarbig, im Kursordner; Seiten sind herausnehmbar).

Zeitaufwand und Dauer: realistisch planbar neben dem Beruf

Die Regelstudiendauer beträgt 12 Monate bei ca. 8 Stunden pro Woche. Gleichzeitig kannst du schneller oder langsamer lernen; eine kostenlose Überschreitung der Regelstudienzeit ist bei langsamem Vorgehen möglich.-> Energie ist wichtiger als reine Motivation im Fernstudium.

Das ist für viele ein zentraler Vorteil: Du kannst die Weiterbildung in den Alltag integrieren, ohne deinen Job sofort umzuwerfen – und dennoch strukturiert auf einen Abschluss hinarbeiten.

Warum lohnt sich der Kurs?

Der wirtschaftliche Nutzen einer Kommunikationstrainer-Qualifikation entsteht in der Regel über zwei Hebel: Leistung im Beruf (sicherer kommunizieren, moderieren, Konflikte lösen) und zusätzliche Einsatzfelder (Training, Workshop, interne Qualifizierung, Coaching-nahe Aufgaben).

Typische Gründe, warum sich der Kurs für viele lohnt:

  • Du baust systematische Methodenkompetenz auf, statt nur „Erfahrung aus dem Bauch“ zu nutzen.
  • Du lernst, Trainings zielorientiert zu planen, professionell zu präsentieren und mit Konflikten im Trainingskontext umzugehen.
  • Du erhältst einen formalen Nachweis (Zeugnis/Zertifikat) als Basis für Bewerbungen, interne Entwicklung oder Positionierung am Markt.
  • Durch Einsendeaufgaben und Online-Seminare entsteht ein Rahmen, in dem du das Gelernte reflektierst und anwendest (statt nur zu lesen).

Für wen ist die Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium geeignet?

Laudius nennt den Kurs besonders passend, wenn du als Kommunikationstrainer*in arbeiten möchtest oder bereits Berührungspunkte mit Beratung/Coaching/Training hast – und praxisnah eigene Trainings konzipieren und exemplarisch durchführen willst.

Kurz gesagt: Der Kurs ist für dich geeignet, wenn du dich nicht nur persönlich verbessern, sondern professionell mit Kommunikation arbeiten möchtest.

  • wenn du Kommunikationstrainings entwickeln und durchführen willst
  • wenn du bereits Basiswissen in Coaching/Beratung/Training mitbringst und strukturieren möchtest
  • wenn du gerne mit Menschen arbeitest und Weiterbildung für dich selbstverständlich ist

Für wen ist die Kommunikationstrainer-Ausbildung im Fernstudium bei Laudius nicht geeignet?

Die Ausbildung ist nicht geeignet für Personen, die eine staatlich anerkannte Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluss mit IHK- oder Hochschulzertifikat erwarten. Wer großen Wert auf eine formale, gesetzlich geregelte Qualifikation mit klar definiertem Berufsbild legt, wird hier nicht fündig.

Ebenso ungeeignet ist das Fernstudium für Menschen, die stark auf feste Präsenzzeiten, direkte Anleitung und kontinuierliche persönliche Betreuung angewiesen sind. Das Lernformat erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Eigenmotivation und Zeitmanagement. Ohne diese Kompetenzen kann der Lernerfolg deutlich eingeschränkt sein.

Auch für Interessierte, die eine stark praxisorientierte Ausbildung mit umfangreichen Live-Trainings, Rollenspielen vor Ort und unmittelbarem Gruppenfeedback suchen, ist dieses Format weniger passend. Wer zudem erwartet, nach Abschluss automatisch als zertifizierter Trainer in regulierten Kontexten (z. B. im therapeutischen Bereich) arbeiten zu dürfen, sollte sich nach alternativen Qualifikationen umsehen.

Wo kannst du später arbeiten?

Kommunikationstrainer*innen werden branchenübergreifend gebraucht, weil Kommunikation ein Querschnittsthema ist.

Typische Arbeitsfelder (je nach Vorwissen, Praxis und Zielgruppe) sind:

  • Weiterbildung/Training in Unternehmen (intern oder extern)
  • Personalentwicklung (PE) / Learning & Development
  • Beratungshäuser und Trainingsanbieter
  • Bildungsträger, Akademien, Seminaranbieter
  • Projekt- und Change-Umfelder, in denen Moderation und Konfliktkompetenz wichtig sind
  • Wichtig ist die Einordnung: Der Kurs liefert dir das fachliche Fundament und ein Zertifikat – die konkrete Jobpassung entsteht zusätzlich über deine Spezialisierung (z. B. Führungskommunikation, Kundenkommunikation, Konfliktmoderation) und über Praxiserfahrung.

Kannst du dich selbständig machen?

Ja, Selbständigkeit ist im Bereich Kommunikationstraining grundsätzlich ein sehr gängiger Weg. Der Kurs unterstützt dich vor allem dabei, deine Trainerkompetenzen aufzubauen (Methodik, Planung, Durchführung, professioneller Umgang mit Konflikten).

Für eine tragfähige Selbständigkeit brauchst du darüber hinaus typischerweise:

  • eine klar definierte Zielgruppe und ein Angebotsportfolio (Workshops, Inhouse-Trainings, 1:1, Online-Formate)
  • Akquise- und Marketingroutinen (Positionierung, Referenzen, Content, Netzwerk)
  • saubere Rahmenbedingungen (AGB/Verträge, Datenschutz, Rechnungswesen)

Der Laudius-Kurs ist damit eine gute Qualifikationsbasis – der „Business-Erfolg“ hängt aber maßgeblich davon ab, wie konsequent du dich positionierst und Praxisergebnisse erzeugst.

Erfolgsaussichten: was ist realistisch?

Erfolg im Kommunikationstraining ist kein Automatismus, aber gut planbar, wenn du strukturiert vorgehst:

  • Baue früh Praxisfälle auf (z. B. Pilot-Workshops im Unternehmen oder im Netzwerk).
  • Entwickle ein messbares Trainingsziel (z. B. Gesprächsstruktur, Feedbackkultur, Konfliktgespräche).
  • Sammle Feedback und Ergebnisse, um Referenzen zu schaffen.
  • Spezialisierung schlägt Breite: Wähle 1–2 Kernfelder, in denen du schnell sichtbar wirst.

Wenn du das mit den Kursinhalten (Methodenkompetenz, theoretische Grundlagen, Kompetenzprofil) kombinierst, erhöhst du die Chance deutlich, dass aus „Weiterbildung“ echte berufliche Wirkung wird.

Laudius Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium als flexible, praxisnahe Weiterbildung

Der Laudius Fernkurs „Kommunikationstrainer*in“ ist besonders interessant, wenn du eine strukturierte, ortsunabhängige Qualifikation suchst, die Selbststudium mit Online-Elementen verbindet. Du erhältst umfangreiche Unterlagen (10 Module/37 Lernhefte), Online-Seminare, Betreuung und einen Abschluss bis hin zum Zertifikat.

Wenn du den Kurs strategisch nutzt – also parallel Praxiserfahrung, Spezialisierung und Referenzen aufbaust – kannst du damit sowohl im Angestelltenverhältnis (z. B. Weiterbildung/PE) als auch als Selbständige*r sehr solide Perspektiven entwickeln.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Kommunikationstrainer Ausbildung im Fernstudium – FAQ

Kommunikationstrainerinnen und -trainer konzipieren und leiten Trainings, Workshops oder Seminare rund um Gesprächsführung, Feedback, Konfliktlösung und Präsentation. Dabei geht es nicht nur um Theorie, sondern um die professionelle Planung, Durchführung und Auswertung von Lernprozessen in Gruppen oder im Einzelsetting.

Der Kurs richtet sich vor allem an Personen, die beruflich mit Menschen arbeiten und Trainings durchführen möchten – etwa in Personalentwicklung, Beratung, Coaching oder Führung. Auch wer bereits erste Erfahrung im Moderieren oder Schulen hat und methodisch sicherer werden möchte, kann von der Weiterbildung profitieren.

Der Lehrgang behandelt sowohl Kommunikationsmodelle als auch Trainingsmethodik. Dazu gehören didaktische Grundlagen, Planung von Trainingseinheiten, Umgang mit schwierigen Gruppensituationen, Selbstmanagement als Trainer*in sowie sozial-kommunikative Kompetenzen wie Motivation, Konfliktbearbeitung und Prozesssteuerung.

Nach erfolgreicher Bearbeitung der Modulprüfungen erhältst du ein Laudius-Zeugnis. Mit zusätzlicher schriftlicher Abschlussprüfung wird das Laudius-Zertifikat „Kommunikationstrainer*in“ verliehen, das deine Qualifikation formal dokumentiert.

Typische Einsatzfelder sind interne Weiterbildung in Unternehmen, Personalentwicklung, Trainingsanbieter, Bildungseinrichtungen oder Beratungsprojekte. Auch in Change- und Projektumfeldern wird professionelle Kommunikations- und Moderationskompetenz häufig nachgefragt.

Ja, viele Kommunikationstrainerinnen und -trainer arbeiten freiberuflich. Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg sind jedoch neben der fachlichen Qualifikation eine klare Spezialisierung, praktische Referenzen sowie ein strukturiertes Angebotsportfolio. Die Weiterbildung liefert dafür das methodische Fundament.

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