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Lerncoach Ausbildung – Was dich erwartet und worauf du achten solltest

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 6. März 2026


Die Lerncoach Ausbildung wird neben Laudius auch von anderen Anbietern angeboten.

Anbieter: Laudius, SGD und ILS

Laudius Lerncoach Ausbildung: Kosten, Inhalte, Ablauf und deine Perspektiven

Wenn du dich für eine Weiterbildung zum Lerncoach per Fernstudium interessierst, ist der Laudius-Fernlehrgang „Lerncoach“ eine sehr flexible Option: Du startest jederzeit, lernst überwiegend online und wirst persönlich betreut. Unten bekommst du exakte Preise ohne Rabatt, einen klaren Überblick über Inhalte, Lernmethodik, Abschluss sowie realistische Hinweise dazu, für wen sich der Kurs lohnt und welche Job- und Selbstständigkeitsmöglichkeiten du später hast.

Kosten: exakte Preise (Laudius „Lerncoach Ausbildung“)

Laudius bietet zwei Kursvarianten (jeweils Regelstudiendauer 12 Monate). Die Seite zeigt neben einem zeitlich begrenzten Rabatt auch die regulären Kursgebühren. Ohne Rabatt gelten:

  • Digitale Kursunterlagen: 12 × 99,00 € = 1.188,00 € Gesamtkosten
  • Gedruckte Kursunterlagen + digital: 12 × 109,00 € = 1.308,00 € Gesamtkosten

Was bietet der Kurs? Inhalte, Material und Abschluss

Der Fernlehrgang ist darauf ausgelegt, dass du Lernende aller Altersgruppen dabei unterstützen kannst, effektiver zu lernen, Lernhemmnisse zu verstehen und individuelle Lernkonzepte zu entwickeln. -> Lerne deine eigene Lernzeit realistisch zu planen.

Du erhältst laut Kursübersicht:

  • 6 Lehrgangs-Module mit 23 Lernheften
  • 1 Lerntagebuch
  • 1 Online-Seminar (Bestandteil für den Zertifikatsabschluss)
  • Die Inhalte sind in Themenfelder gegliedert, u. a.:
  • Grundlagen Lerncoaching
  • Rahmenbedingungen
  • Lern- und Arbeitsmethodiken
  • Lernschwierigkeiten
  • Lernförderung in der Praxis
  • Schlüsselkompetenzen

Laudius nennt zudem als typische Vertiefungen/Anwendungsfelder z. B. Hochbegabung, ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie sowie Aspekte wie Entwicklungsphasen und Themen rund um Kultur/Migration im Kontext von Lernen. -> Informiere dich, ob ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll für deine Situation passt.

Dein Abschluss bei Laudius (zweistufig):

  • Laudius-Zeugnis „Grundlagen Lerncoaching“: nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben
  • Laudius-Zertifikat „Lerncoach“: zusätzlich Teilnahme am Online-Seminar und erfolgreiche Abschlussarbeit

Wie lernst du in der Lerncoach Ausbildung? Ablauf, Online Campus und Betreuung

Der didaktische Kern ist das Heimstudium über den Online Campus. Du bekommst einen Login und kannst die Unterlagen digital nutzen, herunterladen, speichern oder selbst ausdrucken – am PC, Tablet oder Smartphone.-> Die Vorlage zeigt dir den idealen Lernplan fürs Fernstudium.

Ein zentraler Bestandteil sind Einsendeaufgaben, die du direkt im Online Campus bearbeitest und einreichst. Danach erhältst du Bewertung und Feedback. Außerdem kannst du über den Campus Kontakt zu Dozent:innen aufnehmen und dich mit anderen Teilnehmenden austauschen.-> Nutze das Feedback aus der Einsendeaufgabe im Fernstudium.

Laudius betont die persönliche Betreuung (auf der Kursseite wird eine persönliche Dozentin genannt).

Zeitaufwand und Flexibilität: so planst du realistisch

Die Regelstudiendauer beträgt 12 Monate bei etwa 6 Stunden pro Woche. Wenn du langsamer vorgehst, kannst du die Regelstudienzeit um bis zu 36 Monate kostenlos überschreiten. Das ist ein echtes Plus, wenn du berufstätig bist oder Familienzeiten einplanen musst.-> Gewohnheiten halten die Motivation im Fernstudium aufrecht.


Der Lehrgangsbeginn ist jederzeit möglich; zusätzlich wird ein 4-Wochen-Test erwähnt (das ändert nichts an den regulären Monatspreisen, hilft aber bei der Entscheidung).

Für wen lohnt sich der Fernlehrgang „Lerncoach“ besonders?

Laudius nennt keine speziellen Vorkenntnisse als Voraussetzung – du kannst also auch als Quereinsteiger:in starten.
In der Praxis lohnt sich die Lerncoach Ausbildung besonders, wenn du gern strukturiert mit Menschen arbeitest und dich für Lernprozesse interessierst – also dafür, wie Menschen lernen und was sie dabei blockiert oder stärkt.

Typische Zielgruppen, für die der Kurs laut Laudius „perfekt“ ist, sind u. a.:

  • Trainer:innen, Erzieher:innen, Lehrkräfte
  • Ehrenamtliche im Betreuungsbereich, Sozialarbeiter:innen
  • Ausbilder:innen, Führungskräfte, pädagogisch Tätige, Integrationshelfer:innen
  • Eltern/Angehörige, die beim Lernen unterstützen möchten

Wann die Lerncoach-Ausbildung bei Laudius nicht geeignet ist

Die Lerncoach-Ausbildung bei Laudius ist nicht geeignet für Personen, die schulische Lernstörungen oder neurologische Entwicklungsstörungen diagnostizieren und therapeutisch behandeln möchten. Probleme wie Dyskalkulie, Legasthenie oder Aufmerksamkeitsstörungen erfordern in vielen Fällen spezialisierte diagnostische Verfahren und entsprechende fachliche Qualifikationen.

Nicht passend ist das Angebot zudem für Menschen, die erwarten, durch einfache Methoden dauerhaft alle schulischen Leistungsprobleme zu lösen. Lernprozesse werden von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Motivation, familiäres Umfeld und individuelle Lernvoraussetzungen.

Ungeeignet ist der Kurs außerdem für Personen, die wenig Geduld im Umgang mit Kindern, Jugendlichen oder Lernenden haben. Lerncoaching erfordert Verständnis für unterschiedliche Lernwege und die Bereitschaft, individuelle Strategien zu entwickeln.

Ebenso wenig geeignet ist die Ausbildung für Interessierte, die pädagogische Begleitung mit schulischer Bewertung oder autoritärer Leistungssteuerung verwechseln und keine Offenheit für dialogorientierte Lernprozesse mitbringen.

Warum lohnt sich der Kurs? Nutzen im Alltag und im Beruf

Ein Fernkurs lohnt sich dann, wenn er dir konkrete Handlungskompetenz bringt – also nicht nur Theorie, sondern Tools, Struktur und Praxisbezug. Genau darauf zielt der Lehrgang: Lern- und Arbeitsmethoden, Umgang mit Lernschwierigkeiten, Praxis der Lernförderung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen (z. B. Kommunikation, Achtsamkeit, Resilienz) werden explizit als Vorteile genannt.

Damit kannst du nach dem Kurs zum Beispiel:

  • Lernende bei Zielsetzung, Zeitmanagement und Lernstrategien unterstützen
  • Lernbarrieren systematisch erkennen (z. B. Überforderung, Motivation, Konzentration)
  • Lernsettings alters- und zielgruppengerecht gestalten (Schule, Ausbildung, Weiterbildung)
  • Beratungs- und Coachinggespräche strukturierter führen

Wo kannst du später arbeiten? Mögliche Einsatzfelder

Mit einem Lerncoaching-Profil ergeben sich Einsatzmöglichkeiten überall dort, wo Menschen lernen müssen (und nicht nur „in der Schule“). Realistische Felder sind zum Beispiel Bildungs- und Beratungsumfelder, interne Qualifizierung oder begleitende Förderung.

  • Nachhilfe-/Lernförder-Institute und Bildungsanbieter
  • Schulnahe Angebote (Ganztag, Förderbereiche), Jugendhilfe-nahe Kontexte
  • Erwachsenenbildung, Weiterbildungsträger, Coaching-nahe Dienstleistungen
  • Unternehmen: Lernbegleitung in Training/Onboarding (je nach Rolle/Qualifikation)
  • Selbstorganisierte Lernbegleitung für Schüler:innen, Azubis, Studierende, Erwachsene

Wichtig für deine Erwartung: Der konkrete Zugang hängt – wie bei vielen Coaching-nahen Tätigkeiten – stark von deiner Vorerfahrung, deiner Positionierung und ggf. regionalen Strukturen ab. Der Kurs ist eine Qualifikation, aber kein automatisches Ticket in eine bestimmte Stelle.

Kannst du dich nach dem Kurs selbstständig machen?

Ja, Selbstständigkeit ist grundsätzlich möglich – viele Lerncoaching-Angebote werden freiberuflich oder als Kleingewerbe aufgebaut (z. B. Einzelcoachings, Lerntrainings, Workshops). Ob das für dich wirtschaftlich trägt, hängt vor allem von deiner Nische, deinem Angebot und deiner Akquise ab.

Typische Formate, mit denen du starten kannst:

  • 1:1 Lerncoaching (Schüler:innen, Studierende, Erwachsene in Weiterbildung)
  • Prüfungsvorbereitung mit Lernsystem (Methodik statt „Nachhilfe-Stoff“)
  • Workshops zu Lernmethoden, Motivation, Zeitmanagement
  • Elternberatung rund ums Lernen und häusliche Lernumgebung
  • Kooperationen mit Nachhilfeinstituten oder Bildungsanbietern

Wenn du Selbstständigkeit planst, ist es sinnvoll, früh ein klares Profil zu entwickeln (Zielgruppe, Problem, Methode, Format, Preisstruktur) und parallel Praxiserfahrung aufzubauen.

Erfolg: Woran du erkennst, ob du wirklich gut wirst

„Erfolg“ im Lerncoaching zeigt sich weniger in einem Zertifikat allein, sondern in messbaren Veränderungen bei deinen Klient:innen: bessere Lernroutinen, weniger Aufschieben, mehr Selbstwirksamkeit, stabilere Leistungen. Damit das gelingt, sind drei Faktoren entscheidend: konsequente Übung, gutes Feedback und eine saubere Prozessstruktur.

  • Plane feste Lernzeiten (z. B. 3 × 2 Stunden pro Woche passend zur Empfehlung)
  • Nutze das Lerntagebuch aktiv, um deine eigene Lernpraxis zu reflektieren
  • Bearbeite Einsendeaufgaben sorgfältig und verwandle Feedback in Verbesserungen
  • Sammle Praxisfälle (z. B. Lernbegleitung im Umfeld) und dokumentiere Ergebnisse
  • Baue dir ein kleines Methodenset auf: Diagnosefragen, Zielklärung, Lernplan, Transfer

Laudius „Lerncoach“ als flexible Weiterbildung mit klarer Struktur

Wenn du eine Lerncoach Ausbildung im Fernstudium suchst, liefert Laudius ein strukturiertes Paket: digitale Unterlagen (optional gedruckt), Online Campus, Einsendeaufgaben mit Feedback, Online-Seminar und ein definierter Abschlussweg bis zum Zertifikat.
Preislich liegst du ohne Rabatt bei 1.188,00 € (digital) oder 1.308,00 € (gedruckt + digital) über 12 Monate.

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

FAQ zur Lerncoach Ausbildung im Fernstudium

Eine Weiterbildung im Lerncoaching eignet sich für Menschen, die andere beim Lernen unterstützen möchten – etwa Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Erwachsene in Weiterbildung. Häufig nutzen Lehrkräfte, Trainerinnen, pädagogische Fachkräfte oder Quereinsteiger solche Kurse, um Lernprozesse besser zu verstehen und individuelle Lernstrategien zu vermitteln.

Der Kurs vermittelt Grundlagen des Lerncoachings, verschiedene Lern- und Arbeitsmethoden sowie Strategien zur Förderung von Motivation und Konzentration. Zusätzlich werden Themen wie Lernschwierigkeiten, Lernbarrieren und individuelle Förderansätze behandelt. Auch besondere Herausforderungen wie Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS oder Hochbegabung können Teil der Inhalte sein.

Die Weiterbildung erfolgt überwiegend im Selbststudium über einen Online-Campus. Teilnehmende bearbeiten Lernhefte, führen ein Lerntagebuch und reichen Einsendeaufgaben ein, die von Dozentinnen oder Dozenten bewertet werden. Ergänzend findet ein Online-Seminar statt, in dem Inhalte vertieft und praktische Fragen besprochen werden.

Die Regelstudienzeit beträgt etwa zwölf Monate. Der empfohlene Lernaufwand liegt bei rund sechs Stunden pro Woche. Da das Fernstudium flexibel aufgebaut ist, können Teilnehmende ihr Lerntempo individuell anpassen und den Kurs bei Bedarf schneller oder langsamer absolvieren.

eilnehmende lernen, Lernprozesse zu analysieren, individuelle Lernstrategien zu entwickeln und Lernende bei Motivation, Zeitmanagement und Organisation zu unterstützen. Darüber hinaus werden Kommunikationsfähigkeiten und Coachingmethoden vermittelt, die helfen, Lernhemmnisse zu erkennen und gezielt zu bearbeiten.

Mögliche Einsatzfelder finden sich in Nachhilfeinstituten, Bildungszentren, schulnahen Förderangeboten oder in der Erwachsenenbildung. Auch Unternehmen oder Weiterbildungseinrichtungen können Lerncoaching im Rahmen von Trainings und Qualifizierungsprogrammen nutzen. Viele Lerncoaches arbeiten zudem projektbezogen mit Schulen oder Bildungsträgern zusammen.

Eine selbstständige Tätigkeit ist im Lerncoaching durchaus verbreitet. Viele Lerncoaches bieten Einzelcoachings, Prüfungsvorbereitung oder Workshops zu Lernmethoden und Zeitmanagement an. Auch Elternberatung zum Thema Lernen oder Kooperationen mit Nachhilfeinstituten und Bildungsträgern können mögliche Geschäftsmodelle sein.

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