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Psychologischer Berater Fernstudium – die wichtigsten Punkte kompakt

Lesezeit: 6 Minuten

Letzte Aktualisierung am 2. März 2026


Das Psychologischer Berater Fernstudium wird nicht nur von Laudius, sondern auch von anderen Instituten angeboten. Das sind:

Psychologischer Berater Fernstudium bei Laudius: Kosten, Inhalte, Ablauf und Perspektiven

Du willst Menschen professionell begleiten, bessere Gespräche führen, Konflikte strukturierter lösen – und suchst dafür eine flexible Weiterbildung, die zu Job und Alltag passt? Dann ist der Fernlehrgang „Psychologischer Beraterin – Personal Coach“ von Laudius eine Option, die genau auf diese Praxisziele ausgerichtet ist: psychologische Grundlagen, Beratungsmethoden, Kommunikations- und Gesprächsführung – plus begleitete Seminarformate und ein klar definierter Abschlussweg.

Kosten: Was kostet das Laudius psychologischer Berater Fernstudium?

Der Fernkurs Psychologischer Berater – Personal Coach bei Laudius hat einen klar definierten regulären Listenpreis.

In der Standardvariante (mit gedruckten oder digitalen Lernmaterialien) betragen die Gesamtkosten 1.937 Euro. Die Zahlung erfolgt über die Regelstudiendauer von 13 Monaten, was einer monatlichen Rate von 149 Euro entspricht. Die Lehrgangskosten sind mehrwertsteuerfrei. Prüfungsgebühren sind in diesem Betrag nicht enthalten, da es sich um einen Fernlehrgang mit interner Leistungsbewertung handelt.

Wer ausschließlich mit digitalen Lernmaterialien arbeiten möchte, kann eine günstigere reguläre Variante wählen. In diesem Fall liegen die Gesamtkosten bei 1.807 Euro, verteilt auf 13 Monatsraten à 139 Euro. Inhaltlich unterscheidet sich diese Variante nicht von der Standardversion, sie verzichtet lediglich auf gedruckte Studienhefte.

Für den Erwerb des Laudius-Zertifikats (geprüfter Psychologischer Berater*in – Personal Coach) ist zusätzlich die Teilnahme an einem dreitägigen Praxisseminar mit praktischer Abschlussprüfung erforderlich. Dieses Präsenzseminar ist laut offizieller ZFU-Übersicht kostenpflichtig, der konkrete Seminarpreis wird jedoch nicht pauschal ausgewiesen. Zusätzlich können je nach Wohnort Reise- und Übernachtungskosten anfallen, da das Seminar in Krefeld stattfindet. -> Viele Absolventen bestätigen, dass ein Fernstudium neben Vollzeitjob sinnvoll umsetzbar ist.

Was bietet der Kurs konkret?

Laudius beschreibt den Lehrgang als praxisorientierte Ausbildung, die dich auf Beratungs- und Coaching-Situationen vorbereitet – mit Material, Aufgaben, Seminaren und (für das Zertifikat) einer praktischen Abschlussprüfung.

Enthalten sind laut Kursübersicht:

  • 27 Lernhefte als Studienmaterial -> Eine realistische Lernplanung pro Woche erhöht den Erfolg.
  • 4 Online-Seminare
  • 1 Präsenzseminar zur Prüfungsvorbereitung inklusive praktischer Abschlussprüfung (für das Zertifikat)
  • Der Kurs ist außerdem ZFU-zugelassen (Zulassungs-Nr. 7297315).

Wie lernst du im Psychologischer Berater Fernstudium bei Laudius?

Didaktisch ist das Format klassisch „Fernlehrgang“: Du arbeitest die Inhalte selbstständig durch, reichst Aufgaben ein und ergänzt das Selbststudium durch betreute Seminaranteile. Laudius betont dabei flexible Lernmöglichkeiten und persönliche Unterstützung durch Fachdozent*innen.-> Die Umgebung beeinflusst deine Motivation im Fernstudium.

Typischer Lernablauf:

  • Du startest jederzeit und kannst den Kurs 4 Wochen kostenlos testen.
  • Du bearbeitest die Inhalte der Lernhefte im Selbststudium.
  • Du nimmst an 4 Online-Seminaren teil (Training, Austausch, Anwendung).
  • Du bearbeitest Einsendeaufgaben (mit Korrektur/Feedback als Leistungsnachweis). -> Nutze das Feedback aus der Einsendeaufgabe im Fernstudium.
  • Für das Zertifikat kommt am Ende das Präsenzseminar mit praktischer Prüfung hinzu.

Dauer und Zeitaufwand: Passt das berufsbegleitend?

Die Regelstudiendauer liegt bei 13 Monaten bei einer empfohlenen Bearbeitungszeit von ca. 10 Stunden pro Woche. Gleichzeitig wird betont, dass du schneller oder langsamer vorgehen kannst.

Ein starkes Argument für viele: Die Regelstudienzeit kann bei langsamem Vorgehen um bis zu 36 Monate kostenlos überschritten werden – das nimmt Druck raus, wenn Arbeit, Familie oder Schichtdienst dazwischenfunken.

Inhalte: Welche Themen deckt der Lehrgang ab?

Das psychologischer Berater Fernstudium ist inhaltlich so aufgebaut, dass du von psychologischem Grundwissen über Kommunikation und Methoden bis zu Rahmenbedingungen und Qualitätssicherung geführt wirst. Laudius nennt u. a. folgende Themenfelder:

  • Psychologie-Grundwissen
  • Abgrenzung und Merkmale psychologischer Beratung
  • Beratung/Coaching-Praxis und Arbeitsfelder
  • moderne Kommunikationsformen, Kommunikationsstile/-typen
  • Gesprächsführung
  • Methoden und Verfahren der psychologischen Beratung
  • Psychoedukation im Beratungskontext
  • Qualitätssicherung und Rahmenbedingungen

Gerade die Kombination aus Gesprächsführung + Methoden + Praxisanteilen ist das, was die Weiterbildung für den Coach-/Beratungsalltag nutzbar macht: Du sollst nicht nur Modelle kennen, sondern Situationen analysieren und mit Klient*innen tragfähige Lösungswege entwickeln können.

Abschluss: Zeugnis oder Zertifikat – was ist der Unterschied?

Laudius unterscheidet klar zwischen Zeugnis und Zertifikat:

  • Laudius-Zeugnis (Psychologischer Beraterin – Personal Coach): erfolgreiche Bearbeitung der Einsendeaufgaben, Teilnahme an den 4 Online-Seminaren, Abschlussarbeit.
  • Laudius-Zertifikat (gepr. Psychologischer Beraterin – Personal Coach): zusätzlich Teilnahme am Präsenzseminar zur Prüfungsvorbereitung mit praktischer Abschlussprüfung.

Laudius schreibt explizit: Mit dem Zertifikat hast du die Möglichkeit, beruflich als Coach oder Berater*in tätig zu sein – selbständig oder angestellt.

Für wen ist das psychologischer Berater Fernstudium geeignet?

Laudius adressiert zwei Hauptgruppen: Menschen aus helfenden/beratenden Kontexten und Personen aus Unternehmen, die Beratungskompetenz beruflich nutzen wollen.

Der Kurs passt besonders gut, wenn du …

  • bereits in pädagogischen, sozialen, pflegenden, medizinischen oder beratenden Bereichen arbeitest (z. B. Beratung, Bildung, Training, HR-nahe Rollen),
  • im Unternehmen ein erweitertes Aufgabenfeld willst (z. B. Führung, Personalentwicklung, interne Ansprechperson für Konflikt- und Entwicklungsthemen).
  • Teilnahmevoraussetzungen sind ebenfalls klar definiert: Mindestalter 23 Jahre, Mittlere Reife plus dreijährige Berufserfahrung, außerdem Bereitschaft zu Hospitationen, Selbstreflexion und Supervision.

Wann das Fernstudium „Psychologischer Berater“ bei Laudius nicht passt

Das Fernstudium „Psychologischer Berater“ bei Laudius ist nicht geeignet für Personen, die psychische Erkrankungen diagnostizieren oder behandeln möchten. Wer heilkundlich tätig sein oder therapeutische Interventionen bei Störungsbildern wie Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen durchführen will, benötigt eine entsprechende gesetzliche Erlaubnis – diese wird durch das Fernstudium nicht vermittelt.

Nicht passend ist der Lehrgang zudem für Menschen, die in Beratungssituationen schnelle Patentlösungen liefern oder Ratsuchenden konkrete Lebensentscheidungen abnehmen möchten. Psychologische Beratung arbeitet prozessorientiert und setzt Eigenverantwortung der Klientinnen und Klienten voraus.

Ungeeignet ist das Angebot außerdem für Personen mit starkem Bedürfnis nach Deutungshoheit oder missionarischem Eifer. Beratung erfordert Neutralität, Rollenklarheit und ethische Sensibilität. Auch wer eigene, nicht aufgearbeitete Krisen oder erhebliche psychische Belastungen mitbringt, sollte nicht davon ausgehen, dass eine solche Weiterbildung diese automatisch kompensiert oder ersetzt.

Warum lohnt sich der Kurs?

„Lohnen“ heißt in der Praxis: Du bekommst ein Kompetenzpaket, das du sofort in Gesprächen und beruflichen Settings einsetzen kannst – und das gleichzeitig eine formale Struktur (ZFU-Zulassung, definierte Leistungsnachweise, Abschlussformat) mitbringt.

Typische Nutzenhebel:

  • bessere Gesprächsführung in schwierigen Situationen (Privat und Beruf),
  • professionelle Struktur für Beratungsprozesse (Anliegen klären, Ziele, Interventionen),
  • methodische Vielfalt statt „Bauchgefühl“,
  • praxisnahe Übung durch Fallstudien/Trainings in Seminarformaten,
  • Flexibilität durch Fernlernen und lange kostenfreie Verlängerungsmöglichkeit.

Wo kannst du später arbeiten?

Mit dieser Qualifikation sind Tätigkeiten vor allem dort realistisch, wo Coaching- und Beratungskompetenz gefragt ist – ohne dass du heilkundlich/psychotherapeutisch arbeitest. Typische Felder sind:

  • Coaching & Beratung im betrieblichen Kontext (z. B. Personalentwicklung, Führungskräftebegleitung, Kommunikation)
  • Arbeit in Beratungsstellen oder in angrenzenden sozialen Kontexten (je nach Trägerprofil)
  • selbstständige Tätigkeit im Bereich Personal Coaching (Schwerpunkt Lebens- und Berufsfragen)
  • Laudius nennt als Perspektive ausdrücklich die Möglichkeit, mit dem Zertifikat angestellt oder selbständig als Coach/Berater*in zu arbeiten.

Kannst du dich selbständig machen – und wie „erfolgreich“ ist das?

Ja, Selbstständigkeit ist grundsätzlich möglich, und Laudius spricht dieses Ziel sogar direkt an: Es gibt einen kostenlosen Ratgeber „Erfolgreich in die Selbstständigkeit“, der u. a. Businessplan, rechtliche Grundlagen, Marketing/Branding und Finanzmanagement abdeckt.

Erfolg in der Selbstständigkeit hängt aber weniger vom Zertifikat allein ab, sondern von einem sauberen Setup. In der Praxis sind diese Faktoren entscheidend:

  • klare Positionierung (Zielgruppe, Themen, Angebotspakete),
  • sichtbares Marketing (Webseite/SEO, Empfehlungen, Netzwerke),
  • rechtliche Klarheit (Leistungsabgrenzung, Verträge, Datenschutz),
  • nachweisbare Praxis (Fallarbeit, Referenzen, kontinuierliche Weiterbildung).

Wenn du „Erfolg“ als planbare Kundengewinnung und professionelle Prozessqualität verstehst, ist der Kurs ein sinnvoller Baustein – die Umsetzung (Nische, Angebot, Sichtbarkeit) bleibt trotzdem dein Part.

Für wen ist Laudius „Psychologischer Berater – Personal Coach“ besonders sinnvoll?

Wenn du eine strukturierte, flexible und praxisorientierte Coaching-Weiterbildung suchst, die dir psychologische Grundlagen plus Methodenkompetenz vermittelt und dich über Seminare/Prüfung auch in Anwendung bringt, dann passt dieser Fernkurs gut ins Profil.
Der wichtigste harte Fakt für die Planung: 1.937 € Gesamtkosten (ohne Rabatt, MwSt.-befreit).

Du bist noch unsicher? Dann solltest du folgendes lesen

Psychologischer Berater Fernstudium bei Laudius – FAQ

In diesem Fernlehrgang geht es um psychologische Grundlagen, Beratungs- und Coachingmethoden sowie professionelle Gesprächsführung, damit du Menschen strukturiert bei Lebens- und Berufsfragen begleiten kannst. Der Fokus liegt auf Beratung und Coaching im nicht-therapeutischen Rahmen, also auf lösungs- und ressourcenorientierter Unterstützung statt Diagnostik oder Behandlung psychischer Erkrankungen. Genau diese Abgrenzung ist für die spätere Außendarstellung und rechtlich saubere Kommunikation zentral.

Der Kurs ist als klassischer Fernlehrgang aufgebaut: Du arbeitest die Inhalte im Selbststudium durch, reichst Einsendeaufgaben als Leistungsnachweise ein und ergänzt das Lernen durch begleitete Seminarformate. Beim Angebot von Laudius sind zusätzlich mehrere Online-Seminare vorgesehen, und für den Zertifikatsabschluss kommt ein Praxisseminar mit praktischer Abschlussprüfung hinzu. Dadurch entsteht eine Kombination aus flexiblem Lernen und angeleiteter Anwendung.

Inhaltlich geht es um psychologisches Grundwissen, die Rolle und Grenzen psychologischer Beratung, Gesprächsführung und Kommunikationsmodelle sowie um konkrete Methoden und Verfahren für Beratungsprozesse. Typisch ist außerdem ein Praxisbezug über Fallarbeit, Psychoedukation im Beratungskontext und Themen wie Qualitätssicherung sowie professionelle Rahmenbedingungen. Diese Mischung ist besonders relevant, wenn du nicht nur Theorie lesen, sondern Beratungsprozesse sauber strukturieren und sicher führen willst.

Für das Fernstudium ist eine Regelstudienzeit von 13 Monaten vorgesehen, mit einem empfohlenen Lernaufwand von ungefähr 10 Stunden pro Woche. Gleichzeitig ist das Modell flexibel angelegt, sodass du schneller oder langsamer vorgehen kannst. Eine wichtige Erleichterung für viele Berufstätige ist die Möglichkeit, die Regelstudienzeit bei Bedarf deutlich zu überschreiten, ohne dass sofort Zeitdruck entsteht, wenn Arbeit, Familie oder Schichtdienst dazwischenfunken.

Für diesen Lehrgang sind formale Mindestanforderungen genannt, darunter ein Mindestalter von 23 Jahren sowie Schulabschluss und Berufserfahrung. Inhaltlich solltest du außerdem Bereitschaft zu Selbstreflexion, Hospitationen und Supervision mitbringen, weil Beratungskompetenz nicht nur aus Methodenwissen besteht, sondern auch aus Haltung, professioneller Abgrenzung und sauberer Prozessführung. Wer „schnell ein Zertifikat“ ohne Praxisreflexion sucht, ist in solchen Formaten meist falsch.

Realistisch sind Einsatzfelder dort, wo Coaching- und Beratungskompetenz gefragt ist, ohne dass du heilkundlich oder psychotherapeutisch arbeitest, etwa in Personalentwicklung, Führungskontexten, Beratung im beruflichen Umfeld oder als Personal Coach mit klarer thematischer Spezialisierung. Selbstständigkeit ist grundsätzlich möglich, hängt aber weniger vom Abschluss allein ab als von Positionierung, Angebotspaketen, Referenzen, Netzwerk und rechtlich sauberer Leistungsabgrenzung. Wer bereits in einem menschenbezogenen Beruf arbeitet, kann die Qualifikation oft am schnellsten als Zusatzkompetenz „aktivieren“.

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